What Worries the World – Juli 2026
What Worries the World – Juli 2026

What Worries the World – Juli 2026

Die Ipsos-Studie „What Worries the World“ wird seit über einem Jahrzehnt monatlich in 30 Ländern unter rund 20.000 Erwachsenen durchgeführt und bietet einen außergewöhnlichen Überblick über die weltweite Meinung zu drängenden globalen Themen.

Unsere monatliche Umfrage „What Worries the World“ untersucht, welche sozialen und politischen Themen die Öffentlichkeit für die wichtigsten hält, und stützt sich dabei auf Daten aus mehr als zehn Jahren, um die aktuellen Ergebnisse in einen Kontext zu setzen.
Eine vollständige Aufschlüsselung der Ergebnisse nach Ländern und einzelnen Sorgen ist auf Anfrage ebenfalls erhältlich. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an [email protected].

Die wichtigsten Ergebnisse vom Juli 2026 auf einen Blick

46%

der Amerikaner machen sich Sorgen wegen der Inflation – so viele wie seit Dezember 2024 nicht mehr

26%

In Peru sind die Menschen der Meinung, das Land bewege sich „in die richtige Richtung“ – ein Anstieg um 14 Prozentpunkte gegenüber Juni

33%

In Frankreich geben die Menschen an, dass sie sich Sorgen um den Klimawandel machen – ein Anstieg um 14 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat

42%

In Großbritannien machen sich die Menschen Sorgen um die Einwanderungskontrolle – ein Anstieg um 8 Prozentpunkte gegenüber Juni

41%

In Thailand bezeichnen die Befragten die Wirtschaftslage als „gut“ – ein Anstieg um 10 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat

55%

der Südafrikaner sind besorgt über finanzielle bzw. politische Korruption – ein Anstieg um 8 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat

World Worries: Langfristige Trends

Frage: Welche drei der folgenden Themen bereiten Ihnen in Ihrem Land die größten Sorgen?


 

Im Fokus: Peru

Die Ausgabe dieses Monats widmet sich insbesondere der Stimmung in Peru. Am 7. Juni fand in Peru eine Stichwahl statt, nachdem bei den Parlamentswahlen Mitte April kein neuer Präsident eindeutig gewählt worden war. Anschließend wurde Keiko Fujimori, die älteste Tochter des in Ungnade gefallenen ehemaligen Präsidenten Alberto Fujimori, gewählt. Um weitere Einblicke zu gewinnen, haben wir Patricia Rojas, Senior Public Affairs Leader, Ipsos in Peru, um ihre Einschätzung gebeten:

 

Patricia Rojas
Patricia Rojas,
Senior Public Affairs Leader, Ipsos in Peru
Die Verbesserung des „Right Direction“-Wertes in Peru entspricht dem, was wir häufig nach einem großen politischen Wandel beobachten: einen vorübergehenden Anstieg der Erwartungen und des Optimismus der Bevölkerung hinsichtlich dessen, was die neue Regierung leisten könnte. Peru gehörte in unseren Umfragen in der Vergangenheit stets zu den eher pessimistischen Ländern. Der Anstieg um 14 Punkte ist zwar signifikant, sollte jedoch eher als Zeichen neuer Hoffnung interpretiert werden und nicht als Signal dafür, dass die Bürger glauben, die Herausforderungen des Landes seien gelöst. Inflation und Arbeitslosigkeit sind nach wie vor mit Abstand die größten Sorgen, während Armut, Ungleichheit und Korruption weiterhin ganz oben auf der Liste stehen. Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Peruaner zwar vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken, sich aber nach wie vor der wirtschaftlichen und institutionellen Probleme bewusst sind, die darüber entscheiden werden, ob dieser Optimismus von Dauer ist.

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