Die zaghafte Erholung ist vorbei: Nach dem Ausbruch des Irankriegs im März 2026 hat sich die Stimmung unter Österreichs Verbraucher:innen dramatisch verschlechtert. Das aktuelle Stimmungsbarometer von Ipsos im Auftrag der EU-Kommission offenbart alarmierende Zahlen: Jeder fünfte Österreicher befürchtet stärkere Teuerungswellen, mehr als ein Drittel der Haushalte kämpft mit einer verschlechterten Finanzlage. Die Sparfähigkeit sinkt, die Kaufzurückhaltung wächst – eine nachhaltige Erholung der Konsumlaune ist nicht in Sicht.
Trübe Aussichten für Österreich: Die aktuelle „What Worries the World"-Umfrage zeigt, dass drei Viertel der Bevölkerung das Land auf dem falschen Weg sehen. Einwanderung (36%) führt erneut die Sorgenliste an, gefolgt von Inflation (33%) und dem Gesundheitswesen (30%). Auffällig: Die Sorge um Korruption und militärische Konflikte ist so präsent wie nie – beide Themen legten um jeweils 5 Prozentpunkte zu. 85% bewerten die wirtschaftliche Lage als schlecht.
Künstliche Intelligenz ist im Alltag der Österreicher:innen angekommen, doch die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz wächst: Laut einer aktuellen Ipsos-Studie nutzen bereits 68 Prozent KI-Anwendungen, während jede:r Zweite befürchtet, dass die Technologie mehr Jobs vernichten als schaffen wird. Zwischen Produktivitätsgewinnen und Zukunftsängsten zeigt sich eine Gesellschaft im Umbruch – mit hohem Weiterbildungswillen, aber dem Ruf nach staatlicher Verantwortung.
Der Ipsos Mobility Report ist eine Studie in 31 Ländern, die die Einstellung der Verbraucher zur Zukunft der Mobilität, des öffentlichen Nahverkehrs und der Verkehrssicherheit untersucht.