April 2026: Das globale Verbrauchervertrauen sinkt inmitten des andauernden Krieges zwischen den USA und dem Iran deutlich.
Der globale Verbrauchervertrauensindex von Ipsos ist in diesem Monat um 2,7 Punkte gesunken und liegt bei 46,7. Viele Länder scheinen die negativen Auswirkungen des andauernden Krieges zwischen den USA und dem Iran zu spüren, der sich derzeit in der siebten Woche befindet.
Der Index verzeichnet den zweitgrößten Rückgang seiner Geschichte, nur übertroffen vom April 2020 (der ersten Messung nach Beginn der COVID-19-Pandemie). Ebenso ist es erst das zweite Mal, dass der Index um mindestens zwei Punkte gestiegen oder gefallen ist. Er liegt nun einen Punkt unter dem Wert vom gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
Von den 30 untersuchten Volkswirtschaften weisen 20 Länder einen deutlichen Rückgang des Verbrauchervertrauens auf, während kein Land einen nennenswerten Anstieg verzeichnet. Alle vier Teilindizes sind in diesem Monat deutlich gesunken.
Würde man nur die seit März 2010 erfassten „20 traditionellen Länder“ berücksichtigen, läge der Index bei 44,8, was einem Rückgang um 2,5 Punkte gegenüber März entspräche.
In allen Regionen ist in diesem Monat ein Stimmungsrückgang zu verzeichnen. Den größten Rückgang verzeichnete jedoch der asiatisch-pazifische Raum, da fünf der sechs größten Rückgänge aus dieser Region stammten: Thailand (-10,9 Punkte), Malaysia (-6,1 Punkte), Südkorea (-5,1 Punkte), Japan (-4,7 Punkte) und Australien (-4,6 Punkte).
Auch in Europa sank das Verbrauchervertrauen deutlich, in neun Ländern war in diesem Monat ein signifikanter Rückgang zu verzeichnen: Italien (-4,4 Punkte), Irland (-4,3 Punkte), Belgien (-4,2 Punkte), Spanien (-4,1 Punkte), Frankreich (-3,9 Punkte), Deutschland (-2,9 Punkte), die Niederlande (-2,8 Punkte), Großbritannien (-2,7 Punkte) und Polen (-2,7 Punkte).
Der globale Verbrauchervertrauensindex ist der Durchschnitt der Gesamt- bzw. nationalen Indizes aller befragten Länder. Die diesmonatige Ausgabe basiert auf einer monatlichen Umfrage unter mehr als 21.000 Erwachsenen unter 75 Jahren aus 30 Ländern, die über die Online-Plattform Global Advisor von Ipsos durchgeführt wird.
Diese Umfrage wurde zwischen dem 20. März und dem 3. April 2026 durchgeführt.
Verbraucherstimmung in 30 Ländern
Unter den 30 Ländern weist Indien (66,2) den höchsten Wert im nationalen Index auf. Indien ist in diesem Monat das einzige Land mit einem Wert von 60 oder höher im nationalen Index.
Sieben weitere Länder weisen nun einen nationalen Indexwert von mindestens 50 Punkten auf: Indonesien (57,6), Schweden (55,9), Malaysia (54,8), Mexiko (54,0), Kolumbien (53,3), Singapur (50,1) und die USA (50,0).
Im Gegensatz dazu weisen drei Länder derzeit einen Nationalindex unter der 40-Punkte-Marke auf: Frankreich (38,1), Japan (37,7) und die Türkei (34,7).
Im Vergleich zu vor zwölf Monaten ist in fünfzehn Ländern ein deutlicher Rückgang der Verbraucherstimmung zu verzeichnen. Demgegenüber weisen sieben Länder ab April 2025 einen deutlichen Anstieg auf, allen voran Kolumbien (+7,1 Punkte).
Trends
Der globale Verbrauchervertrauensindex von Ipsos (basierend auf allen 30 befragten Ländern) liegt aktuell bei 46,7. Würde man nur die „traditionellen 20 Länder“ berücksichtigen, die seit März 2010 erfasst werden, läge der Wert bei 44,8.
Der Teilindex „Aktuelle Lage“, der die Einschätzung der Verbraucher zum Wirtschaftsklima sowie ihr aktuelles Kauf-, Beschäftigungs- und Investitionsvertrauen widerspiegelt, ist in diesem Monat um 2,7 Punkte gesunken und liegt nun bei 37,2. Insgesamt verzeichnen zwei Länder einen deutlichen Anstieg (mindestens 2 Punkte) im Vergleich zum Vormonat in ihrem Teilindex „Aktuelle Lage“, während 21 Länder einen deutlichen Rückgang verzeichnen.
Der Teilindex „Investitionen“, der die Wahrnehmung des Investitionsklimas durch die Verbraucher widerspiegelt, sank diesen Monat um 2,8 Punkte und liegt nun bei 39,5. Zwei Länder verzeichnen diesen Monat einen deutlichen Anstieg ihres Teilindex „Investitionen“, während zwanzig Länder einen deutlichen Rückgang verzeichnen.
Der Teilindex „Erwartungen“, der die Verbrauchererwartungen hinsichtlich der zukünftigen Wirtschaftslage widerspiegelt, ist in diesem Monat um 3,6 Punkte gesunken und liegt nun bei 54,3. Kein Land verzeichnet signifikante Zuwächse in seinem Teilindex „Erwartungen“, während zwanzig Länder signifikante Verluste verzeichnen.
Der Teilindex „Beschäftigung“, der die Einschätzungen zur Arbeitsplatzsicherheit und zum Arbeitsmarkt widerspiegelt, sank in diesem Monat um 1,7 Punkte und liegt nun bei 56,9. Zwei Länder verzeichnen deutliche Zuwächse in ihrem Teilindex „Beschäftigung“, zwölf Länder hingegen deutliche Rückgänge.
Auffällig ist, dass Frankreich, Irland, Japan, Malaysia, die Niederlande, Polen, Spanien und Thailand in allen vier Teilindizes deutliche Verluste (von mindestens 2 Punkten) verzeichnen. Im Gegensatz dazu weist kein Land in allen vier Teilindizes signifikante monatliche Zuwächse auf.
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