Dezember 2025: Das globale Verbrauchervertrauen steigt den zweiten Monat in Folge.
Der globale Verbrauchervertrauensindex von Ipsos ist in diesem Monat um 0,6 Punkte gestiegen und liegt bei 49,4. Der Index hat sich in den letzten Monaten deutlich erhöht und liegt nun 1,5 Punkte höher als im Vorjahreszeitraum.
Von den 30 untersuchten Volkswirtschaften verzeichnen fünf Länder einen deutlichen Anstieg des Verbrauchervertrauens, während in drei Ländern ein merklicher Rückgang zu verzeichnen ist. Die Teilindizes „Laufendes Geschäft“ und „Investitionen“ weisen in diesem Monat beide deutliche Zuwächse auf, während die Teilindizes „Erwartungen“ und „Beschäftigung“ stabil bleiben.
Würde man nur die seit März 2010 erfassten „20 traditionellen Länder“ berücksichtigen, läge der Index bei 46,9, was im Einklang mit dem Wert vom November (+0,2 Punkte) läge.
Die Stimmung in Lateinamerika ist überwiegend positiv. Chile (+5,5 Punkte), Mexiko (+3,4 Punkte) und Kolumbien (+2,3 Punkte) verzeichnen in diesem Monat allesamt deutliche Zuwächse, während kein Land in Lateinamerika einen signifikanten Rückgang aufweist.
Im Gegensatz dazu ist das Verbrauchervertrauen in Europa uneinheitlich. Irland (+2,0 Punkte) verzeichnet einen deutlichen Anstieg, während Belgien (-3,1 Punkte) und Spanien (-2,2 Punkte) beide deutliche Rückgänge aufweisen.
Der globale Verbrauchervertrauensindex ist der Durchschnitt der Gesamt- bzw. nationalen Indizes aller befragten Länder. Die diesmonatige Ausgabe basiert auf einer monatlichen Umfrage unter mehr als 21.000 Erwachsenen unter 75 Jahren aus 30 Ländern, die über die Online-Plattform Global Advisor von Ipsos durchgeführt wurde. Die Umfrage fand zwischen dem 21. November und dem 5. Dezember 2025 statt.
Verbraucherstimmung in 30 Ländern
Unter den 30 Ländern weist Indonesien (63,4) den höchsten Wert im nationalen Index auf. Kein anderes Land hat in diesem Monat einen Wert von 60 oder höher im nationalen Index erreicht.
Elf weitere Länder weisen nun einen nationalen Indexwert von mindestens 50 Punkten auf: Indien (59,3), Malaysia (58,3), Singapur (56,1), Schweden (56,1), Thailand (55,3), Mexiko (55,2), die Niederlande (53,6), Brasilien (53,2), die USA (51,9), Kolumbien (51,7) und Australien (50,8).
Demgegenüber weisen nur zwei Länder einen Nationalindex unter der 40-Punkte-Marke auf: Ungarn (37,2) und die Türkei (34,9).
Im Vergleich zu vor zwölf Monaten weisen nur noch drei Länder einen deutlichen Rückgang der Verbraucherstimmung auf. Demgegenüber verzeichnen elf Länder ab Dezember 2024 einen deutlichen Anstieg, allen voran Südkorea (+9,3 Punkte).
Trends
Der globale Verbrauchervertrauensindex von Ipsos (basierend auf allen 30 befragten Ländern) liegt aktuell bei 49,4. Würde man nur die „traditionellen 20 Länder“ berücksichtigen, die seit März 2010 erfasst werden, läge der Wert bei 46,9.
Der Teilindex „Aktuelle Lage“, der die Einschätzung der Verbraucher zum Wirtschaftsklima sowie ihr aktuelles Kauf-, Beschäftigungs- und Investitionsvertrauen widerspiegelt, ist in diesem Monat um 1,5 Punkte gestiegen und liegt bei 40,5. Insgesamt verzeichnen zehn Länder einen deutlichen Anstieg (mindestens 2 Punkte) im Vergleich zum Vormonat in ihrem Teilindex „Aktuelle Lage“, während nur zwei Länder einen deutlichen Rückgang verzeichnen.
Der Teilindex „Investitionen“, der die Wahrnehmung des Investitionsklimas durch die Verbraucher widerspiegelt, ist in diesem Monat um 1,5 Punkte gestiegen und liegt nun bei 42,9. Zehn Länder verzeichnen in diesem Monat einen deutlichen Anstieg ihres Teilindex „Investitionen“, während nur zwei Länder einen deutlichen Rückgang verzeichnen.
Der Teilindex „Erwartungen“, der die Verbrauchererwartungen hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Lage widerspiegelt, zeigt in diesem Monat Stabilität (-0,4 Punkte) und liegt nun bei 57,2. Vier Länder verzeichnen deutliche Zuwächse in ihrem Teilindex „Erwartungen“, drei Länder hingegen deutliche Rückgänge.
Der Teilindex „Beschäftigung“, der die Einschätzungen zur Arbeitsplatzsicherheit und zum Arbeitsmarkt widerspiegelt, ist in diesem Monat stabil (-0,2 Punkte) und liegt nun bei 58,2. Vier Länder verzeichnen deutliche Zuwächse in ihrem Teilindex „Beschäftigung“, verglichen mit fünf Ländern, die deutliche Rückgänge verzeichnen.
Bemerkenswert ist, dass kein Land in allen vier Teilindizes signifikante Verluste (von mindestens 2 Punkten) verzeichnet. Chile hingegen ist das einzige Land, das in allen vier Teilindizes deutliche monatliche Zuwächse erzielt.
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