Mai 2026: Das globale Verbrauchervertrauen erholt sich nach dem Rückgang im Vormonat.
Der globale Verbrauchervertrauensindex von Ipsos ist in diesem Monat um 0,7 Punkte gestiegen und liegt bei 47,4. Der Index zeigt einen leichten Aufwärtstrend nach dem starken Rückgang im Vormonat und liegt nun auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Von den 30 untersuchten Volkswirtschaften weisen lediglich zwei Länder einen deutlichen Rückgang des Verbrauchervertrauens auf, während fünf Länder einen merklichen Anstieg verzeichnen. Die Teilindizes „Erwartungen“ und „Investitionen“ steigen in diesem Monat, während die Teilindizes „Laufende Lage“ und „Beschäftigung“ stabil bleiben.
Würde man nur die seit März 2010 erfassten „20 traditionellen Länder“ berücksichtigen, läge der Index bei 45,7, was einem Anstieg um 0,9 Punkte gegenüber April entspräche.
Die Stimmung in Europa hat sich diesen Monat verbessert. Ungarn (+7,4 Punkte) verzeichnet den größten Anstieg aller Länder, und auch Irland (+2,5 Punkte) hat deutlich zugelegt. In keinem europäischen Land ist die Stimmung diesen Monat signifikant gesunken.
Im Gegensatz dazu ist das Verbrauchervertrauen in Lateinamerika uneinheitlich. Kolumbien (-4,6 Punkte) und Mexiko (-3,0 Punkte) verzeichneten in diesem Monat beide einen deutlichen Rückgang. Brasilien (+3,1 Punkte) hingegen legte deutlich zu.
Der globale Verbrauchervertrauensindex ist der Durchschnitt der Gesamt- bzw. nationalen Indizes aller befragten Länder. Die diesmonatige Ausgabe basiert auf einer monatlichen Umfrage unter mehr als 21.000 Erwachsenen unter 75 Jahren aus 30 Ländern, die über die Online-Plattform Global Advisor von Ipsos durchgeführt wurde. Die Umfrage fand zwischen dem 24. April und dem 8. Mai 2026 statt.
Verbraucherstimmung in 30 Ländern
Unter den 30 Ländern weist Indien (66,6) den höchsten Wert im nationalen Index auf. Indien ist in diesem Monat das einzige Land mit einem Wert von 60 oder höher im nationalen Index.
Fünf weitere Länder weisen nun einen nationalen Indexwert von mindestens 50 Punkten auf: Malaysia (56,7), Indonesien (56,7), Schweden (55,4), Brasilien (52,3) und Mexiko (51,0).
Im Gegensatz dazu weisen drei Länder derzeit einen nationalen Index unter der 40-Punkte-Marke auf: Frankreich (39,3), Japan (37,8) und die Türkei (35,6).
Im Vergleich zu vor zwölf Monaten ist in zwölf Ländern ein deutlicher Rückgang der Verbraucherstimmung zu verzeichnen. Demgegenüber weisen sieben Länder ab Mai 2025 einen deutlichen Anstieg auf, allen voran Ungarn (+14,0 Punkte).
Trends
Der globale Verbrauchervertrauensindex von Ipsos (basierend auf allen 30 befragten Ländern) liegt aktuell bei 47,4. Würde man nur die „traditionellen 20 Länder“ berücksichtigen, die seit März 2010 erfasst werden, läge der Wert bei 45,7.
Der Teilindex „Aktuelle Lage“, der die Wahrnehmung der Verbraucher hinsichtlich des Wirtschaftsklimas und ihr aktuelles Kauf-, Beschäftigungs- und Investitionsvertrauen widerspiegelt, ist in diesem Monat stabil (+0,4 Punkte) und liegt nun bei 37,6. Insgesamt verzeichnen sieben Länder einen deutlichen Anstieg (mindestens 2 Punkte) im Vergleich zum Vormonat in ihrem Teilindex „Aktuelle Lage“, während drei Länder einen deutlichen Rückgang verzeichnen.
Der Teilindex „Investitionen“, der die Wahrnehmung des Investitionsklimas durch die Verbraucher widerspiegelt, ist in diesem Monat um 0,7 Punkte gestiegen und liegt nun bei 40,2. Acht Länder verzeichnen in diesem Monat einen deutlichen Anstieg ihres Teilindex „Investitionen“, verglichen mit drei Ländern, die einen deutlichen Rückgang verzeichnen.
Der Teilindex „Erwartungen“, der die Verbrauchererwartungen hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Lage widerspiegelt, ist in diesem Monat um 1,6 Punkte gestiegen und liegt nun bei 55,9. Neun Länder verzeichnen deutliche Zuwächse in ihrem Teilindex „Erwartungen“, während kein Land signifikante Rückgänge verzeichnet.
Der Teilindex „Beschäftigung“, der die Wahrnehmung der Arbeitsplatzsicherheit und des Arbeitsmarktes widerspiegelt, zeigt in diesem Monat Stabilität (+0,3 Punkte) und liegt nun bei 57,2. Sechs Länder verzeichnen deutliche Zuwächse in ihrem Teilindex „Beschäftigung“, während vier Länder deutliche Rückgänge verzeichnen.
Bemerkenswert ist, dass in diesem Monat kein Land signifikante Verluste (von mindestens 2 Punkten) in allen vier Teilindizes verzeichnet. Ungarn und Brasilien hingegen weisen deutliche Zuwächse im Vergleich zum Vormonat in allen vier Teilindizes auf.
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