Auswirkungen multinationaler Konzerne
In der heutigen fragmentierten Welt fungiert das Herkunftsland eines multinationalen Konzerns wie ein Reisepass und wird an jeder Grenze genauestens geprüft. Dieser „Pass“ kann privilegierten Zugang gewähren oder, wie Daten von Ipsos zeigen, erhebliche Hürden errichten.
In unserem neuesten Ipsos Global Reputation Monitor untersuchen wir den Einfluss der „Heimat“ von Unternehmen auf deren Wahrnehmung durch Verbraucher weltweit.
Wir stellten fest, dass mit Unternehmen amerikanischer Herkunft deutlich negative Assoziationen verbunden sind – insbesondere in Bezug auf Ethik, Umwelt und wirtschaftliche Auswirkungen .
Die anderen beiden Länder mit Hauptsitz, in denen eine negative Einstellung gegenüber dem Herkunftsland besteht, sind China und Indien , wobei diese Gegenreaktion vor allem aus Nordamerika und Europa kommt.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Politische Maßnahmen von Regierungen können überproportionale Auswirkungen auf die Unternehmen haben, die in diesen Ländern ansässig sind.
- Ein Gastland schadet insbesondere dem Ruf seiner Unternehmen – die Vereinigten Staaten.
- Die Bewältigung der durch soziale, politische und wirtschaftliche Belastungen hervorgerufenen Turbulenzen erfordert das Verständnis der Bedürfnisse der Zielmärkte und eine Verlagerung der Prioritäten hin zu einer stärker „lokalen“ (oder zumindest „globalen“) Ausrichtung, anstatt sich ausschließlich auf den Heimatmarkt des Unternehmens zu konzentrieren.
- Weltweit stehen Arbeitsplätze und Investitionen ganz oben auf der Wunschliste der Menschen an multinationale Konzerne. Es gibt jedoch erhebliche regionale Unterschiede.
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