Information Acceleration für Automotive

Die Automobilindustrie entwickelt sich rasant weiter und mit ihr die Anforderungen an Forschung, Entwicklung und Nutzerverständnis. Information Acceleration für Automotive beschreibt die Fähigkeit, große Datenmengen schnell auszuwerten und direkt in Produktentscheidungen einfließen zu lassen.

Warum Information Acceleration für Automobilhersteller immer wichtiger wird

Moderne Fahrzeuge erzeugen mehr Informationen als je zuvor und eröffnen neue Möglichkeiten, Nutzerverhalten, Marktpotenziale und technologische Entwicklungen präzise zu verstehen.

Bei Ipsos verbinden wir datenbasierte Analytik mit nutzerzentrierter Forschung. Unsere HMI-Tests, Clinic, UX-Verfahren und Methoden zur Bewertung von Fahrzeugen und ihrer Vermarktbarkeit helfen Herstellern, Trends früher zu erkennen, Innovationen gezielt zu gestalten und Entscheidungen sicher zu treffen. Information Acceleration wird so zu einem Instrument, das Geschwindigkeit, Qualität und Nutzerorientierung vereint.

Vorteile datenbasierter Automotive-Forschung

  • Entwicklungen lassen sich früh validieren und gezielt auf reale Nutzerbedürfnisse abstimmen

  • Nutzerinteraktionen mit HMI, Assistenzsystemen und Fahrzeugfunktionen werden präzise sichtbar

  • Die Vermarktbarkeit von Fahrzeugen wird messbar und strategisch planbar

  • Innovationsprozesse erhalten klare Orientierung und gewinnen an Tempo

  • Entscheidungen basieren auf belastbaren Insights statt auf Annahmen

Fahrzeuge und ihre Vermarktbarkeit zu testen, eröffnet Automobilherstellern einen neuen, realitätsnahen Blick auf Mobilität, Technik, Verhalten und Markt. Ipsos schafft dafür die verlässliche Basis.

 

Was beinhaltet Information Acceleration im Automotive-Kontext?

Information Acceleration im Bereich Automotivebeinhaltet die rasche Verarbeitung und Nutzung großer Datenmengen durch moderne IT-Technologien, um Fahrzeugentwicklung, Fertigung, Betrieb und Verkauf effizienter und intelligenter zu gestalten.

Wir setzen Information Acceleration im Rahmen der Early-Stage-Forschung ein. Das bedeutet, dass schon in der frühen Phase Trendsetter:innen, Expert:innen und Verbraucher:innen einbezogen werden, um zukünftige Mobilitätsbedürfnisse besser zu verstehen. Konzepte werden in Form von zwei- oder dreidimensionalen Darstellungen, physischen Modellen, digitalen Stimuli oder Virtual Reality präsentiert.

Ergänzt wird dies durch Neuro- und Verhaltenswissenschaften, um zu erfassen, wie Menschen auf neue Ideen reagieren.

Die Form der Information Acceleration für Automobilhersteller wirkt wie ein Beschleuniger für sichere Entscheidungen. Erkenntnisse aus den Early-Stage-Studien fließen in HMI-Tests in Car Clinics, Automotive-User-Experience-Tests und spätere Marketing-Clinics ein.

Hersteller können dadurch früh feststellen wie

  • verständlich Bedienkonzepte wirken,
  • wie attraktiv ein Design wahrgenommen wird und
  • wie hoch die Kaufbereitschaft im Vergleich zu Wettbewerbern ausfällt.

     

Mehr über unsere Forschung erfahren

 

Nutzen und Effekte moderner datenbasierter Fahrzeugentwicklung

Thema

Beschreibung

Bedeutung für Unternehmen

Beschleunigte Entwicklungszyklen und effizientere Abläufe

Daten stehen in allen Bereichen der Fahrzeugentwicklung und -nutzung zur Verfügung. Teams konzentrieren sich auf wertschöpfende Aufgaben, während der Austausch über Design, Produktion, Service und vernetzte Fahrzeuge ein vollständiges Bild der Leistung ermöglicht.

• Schnellere Entwicklungsprozesse

• Klarere Entscheidungen durch gemeinsame Datenbasis

• Verbesserter Service durch ganzheitliche Sicht

Skalierbare Plattform für Fahrzeugdaten

Eine moderne Architektur verarbeitet große Datenmengen aus Sensorik und Kameras. Computer und Storage sind getrennt und lassen sich flexibel steuern. Alle Datenströme fließen auf einer Plattform zusammen.

• Kosteneffiziente Datenverarbeitung

• Hohe Sicherheit und Stabilität

• Einheitliche Grundlage für Analysen

Neue Einnahmequellen durch den Austausch von Datenprodukten

Daten können sicher geteilt und im Markt angeboten werden. Kundenerlebnisse lassen sich entlang aller Berührungspunkte personalisieren, während Kooperationen mit Partnern einfacher werden.

• Zusätzliche Umsatzpotenziale

• Maßgeschneiderte Services

• Sicheres Arbeiten im Ökosystem

Erweiterte Analytik und KI für bessere Entscheidungen

KI und Machine Learning ermöglichen genaue Prognosen und Optimierungen in Design, Produktion und Aftersales. Teams nutzen vertraute Tools, um Anwendungen zu entwickeln, die Prozesse und Nutzererlebnisse verbessern.

• Präzisere Vorhersagen

• Bessere Qualität entlang der Wertschöpfung

• Stärkere digitale Innovation

Mehr Stabilität in der Lieferkette und höhere Effizienz im Betrieb

Echtzeitdaten aus Logistik, Lager und Lieferanten stärken die Planung. Engpässe werden rechtzeitig sichtbar und der Einsatz von Ressourcen verbessert sich. Eine gemeinsame Datenplattform beschleunigt die Markteinführung.

• Höhere Verfügbarkeit und planbare Prozesse

• Geringere Kosten entlang der Supply Chain

• Schnellere Umsetzung neuer Produkte

 

Methoden und Tools: Wie Information Acceleration funktioniert

Methoden und Tools in der Information Acceleration verbinden datenbasierte Analyse mit konkreten Testformaten. Ziel ist es, frühe Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte so realistisch wie möglich erlebbar zu machen und ihren Erfolg im Markt vorauszudenken. Dafür nutzen wir ein breites Spektrum an Forschungstools, die sich von der frühen Konzeptphase der Automobilherstellung bis zur Markteinführung erstrecken.

Methode oder Tool

Beschreibung

Einsatz im Automotive Kontext

Information Acceleration im Early-Stage-Prozess

Vorbereitung der befragten Personen auf ein Zukunftsszenario zur Bewertung eines Konzepts, mehrere Jahre vor Markteinführung

Bewertung von Fahrzeugen und Mobilitätskonzepten über zwei oder drei Dimensionen, physische Modelle, digitale Stimuli oder VR

Zwei- und dreidimensionale Darstellungen

Konzeptionelle Visualisierungen zur Darstellung von Fahrzeugideen

Frühphase der Konzeptbewertung im Rahmen von Early-Stage Forschungsprojekten

Physische Modelle

Greifbare Modelle zur realitätsnahen Beurteilung von Form und Wirkung

Bewertung von Designansätzen und Proportionen vor der Entwicklung echter Prototypen

Digitale Stimuli

Interaktive oder visuelle Inhalte zur Darstellung von Funktionen und Nutzungssituationen

Einsatz bei der Bewertung früher Konzepte ohne physische Prototypen

Virtual Reality Präsentationen

Immersive Darstellungen neuer Fahrzeugkonzepte zur realitätsnahen Simulation

Unterstützung der Konzeptbewertung in frühen Entwicklungsstufen

Neuro- und Verhaltenswissenschaften

Messung bewusster und unbewusster Reaktionen auf Fahrzeugkonzepte

Ergänzung zu Befragungen und Beobachtungen zur Erfassung der emotionalen Wirkung

Automotive User Experience Tests

Untersuchung der Interaktion mit Fahrzeug, Systemen und Oberflächen

Analyse der Nutzerfreundlichkeit, HMI und Fahrer-Passagiererlebnisse

Drive Tests

Tests auf geöffneten oder geschlossenen Straßen sowie in Laborumgebungen

Beobachtung realer Reaktionen und Bewertungen während der Fahrt

HMI Tests

Prüfung der Mensch-Maschine-Schnittstellen im Fahrzeug

Bewertung von Anzeigen, Bedienelementen und Bedienlogik im Cockpit

Ride-Alongs und Accompanied Travels

Begleitung von Fahrenden oder Reisenden zur Analyse echter Nutzungssituationen

Beobachtung natürlicher Interaktionen und Mobilitätsgewohnheiten

Qualitative Clinics

Intensive Forschungssessions zur vertieften Beobachtung und Befragung

Prüfung von Sitzkonfigurationen, Nutzungsszenarien oder Fahrzeugkonzepten

 

Alle Lösungen von Ipsos im Überblick

 

Einsatzfelder: Wer profitiert wie von Information Acceleration?

Durch die Kombination aus datenbasierter Analyse und realitätsnahen Tests erhalten zahlreiche Akteure am Markt die Möglichkeit, teure Fehlinvestitionen zu vermeiden, indem potenzielle Markt- und Nutzerbarrieren bereits im Vorfeld sichtbar werden.

 

Fahrzeughersteller

Hersteller nutzen Information Acceleration, um zukünftige Fahrzeugkonzepte früh zu bewerten. Sie erhalten ein realistisches Bild davon, wie Menschen auf Design, Interieur, HMI und Funktionen reagieren, noch bevor Prototypen entstehen. So können Entwicklungsprozesse schneller ausgerichtet und Risiken reduziert werden.

Zulieferer und Technologiepartner

Unternehmen, die Komponenten oder digitale Lösungen entwickeln, profitieren von präzisen Einblicken in Interaktion, Bedienlogik und Nutzerwahrnehmung. Ergebnisse aus HMI-Tests, Automotive-User-Experience-Verfahren oder Ride-Alongs zeigen, wie Systeme wahrgenommen werden und wie sich Bedienung, Ergonomie oder Sicherheit verbessern lassen.

Mobilitätsanbieter und neue Dienste

Dienstleister im Bereich Mobilität nutzen die Methoden, um Nutzungserlebnisse zu verstehen und Services gezielt weiterzuentwickeln. Erkenntnisse aus Car Clinics und Verhaltensbeobachtungen helfen, Angebote auf Alltagssituationen auszurichten und Erwartungen der Nutzenden präzise zu erfüllen.

Marketing, Strategie und Produktplanung

Teams in Marketing und Planung gewinnen Klarheit über die Attraktivität eines Konzepts und seine Erfolgschancen im Markt. Information Acceleration zeigt, wie Menschen ein zukünftiges Fahrzeug einordnen, welche Botschaften wirken und wie die Vermarktbarkeit eines Fahrzeugs im Wettbewerbsumfeld bewertet wird. Entscheidungen zu Positionierung, Preisrahmen und Zielgruppen lassen sich dadurch sicher gestalten.

 

Praxisbeispiele für Information Acceleration

Die Entwicklung moderner Fahrzeugfunktionen lebt heute von einem schnellen und präzisen Umgang mit Daten. Je besser Informationen aus Entwicklung, Fertigung und vernetzten Fahrzeugen miteinander verbunden sind, desto reibungsloser lassen sich neue digitale Services testen, optimieren und auf den Markt bringen. Wenn Daten aus unterschiedlichen Plattformen und Clouds zusammengeführt werden, entsteht eine einheitliche Basis für Analysen, Entscheidungen und Rollouts. 

Zugleich sorgt der kontinuierliche Zugang zu Echtzeitdaten aus Fahrzeugtests, Produktion und vernetzten Fahrzeugsystemen für eine hohe Übereinstimmung zwischen Entwicklungszielen und späterer Leistung im Alltag. Gemeinsame Datenräume erleichtern die Validierung, verbessern die Qualitätssicherung und verkürzen die Zeit bis zur Markteinführung. Wie dieses Zusammenspiel in der Praxis wirkt, zeigen die folgenden Beispiele.

 

Frühbewertung eines elektrischen Kompaktfahrzeugs mit Information Acceleration

Ein Hersteller plant ein neues urbanes E-Fahrzeug für das Jahr 2029. Da noch keine physischen Prototypen existieren, wird die Early-Stage-Forschung mit Information Acceleration eingesetzt. Die Zielgruppe erhält ein Zukunftsszenario mit Stadtbildern, Ladeinfrastruktur und Mobilitätsroutinen des Jahres 2029. Die Befragten erleben das Fahrzeug über dreidimensionale Darstellungen, digitale Stimuli und VR. 

ERGEBNIS
Die Tests zeigen, dass die Zielgruppe ein minimalistisches Cockpit bevorzugt, gleichzeitig jedoch zusätzliche Hinweise zum Energiemanagement wünscht. Das Designteam integriert daraufhin ein neues Anzeigeelement, das Ladeplanung und Reichweite übersichtlich verbindet. Durch die Anpassung wird das Fahrzeugkonzept klarer, verständlicher und attraktiver wahrgenommen. Die Erkenntnisse fließen direkt in die nächste Entwicklungsrunde ein.

Optimierung einer neuen HMI-Generation durch HMI-Tests und Ride-Alongs

Ein Zulieferer entwickelt eine neue Bedienlogik für ein multifunktionales Touchdisplay. Die Struktur soll schneller erfassbar sein und Ablenkung reduzieren. Im Rahmen von HMI-Tests und Ride-Alongs wird untersucht, wie Fahrende die Navigation, Klimafunktionen und Assistenten nutzen. Die Testpersonen erhalten typische Aufgaben während einer simulierten Fahrt. 

ERGEBNIS
Die Beobachtung zeigt, dass bestimmte Gesten im oberen Bildschirmbereich schwer erreichbar sind und die Aufmerksamkeit stärker binden als erwartet. Nach Anpassung der Bedienstruktur verkürzen sich Interaktionszeiten deutlich und die Nutzer bewerten die Bedienung als angenehmer und sicherer. Diese Erkenntnisse beschleunigen die Abstimmung mit dem OEM und erleichtern die Integration in das nächste Modelljahr.

Überprüfung eines neuen Sitzkonzeptes in qualitativen Car Clinics

Ein Premiumhersteller möchte den Fondbereich eines neuen SUVs stärker auf Komfort und Flexibilität ausrichten. Mehrere Sitzkonzepte stehen zur Auswahl, unterscheiden sich jedoch in Polsterung, Mechanik und Bedienelementen. In qualitativen Car Clinics testen die Teilnehmenden verschiedene real aufgebaute Sitzmodule. Sie steigen ein, ändern Positionen, prüfen Ablagen und bewerten das Raumgefühl. 

ERGEBNIS
Die Auswertung zeigt, dass sich ein Konzept mit breiterer Sitzfläche und intuitiverer Hebelmechanik durchsetzt. Interessant ist dabei, dass das Team eine Funktion, die intern als besonders innovativ galt, zwar registriert, ihr aber wenig Relevanz zuschreibt. Daraus entsteht eine klare Handlungsempfehlung: Fokus auf Komfort, nicht auf Zusatzfunktionen. Das finale Sitzkonzept erhält deutliche Verbesserungen, bevor hohe Tooling-Kosten anfallen.

Bewertung der Vermarktbarkeit eines neuen Antriebskonzepts

Ein globaler Hersteller plant ein neues Hybridkonzept, das vor allem Effizienz und Alltagstauglichkeit betonen soll. Bevor finale Designentscheidungen getroffen werden, werden frühe Marktbilder mit Information Acceleration kombiniert. Die Teilnehmenden erleben in einer realistisch simulierten Zukunftssituation typische Alltagsszenarien, etwa Pendelrouten oder Urlaubsfahrten. So entsteht ein belastbarer Eindruck davon, wie das Fahrzeug im Markt eingeordnet wird.

ERGEBNIS 
Die Teilnehmenden bestätigen das hohe Potenzial des Antriebskonzepts, zeigen jedoch deutliche Wünsche hinsichtlich Ladegeschwindigkeit und Informationsdarstellung im Cockpit. Diese Rückmeldungen führen dazu, dass der Hersteller die HMI-Elemente anpasst und die Hybridstrategie im Marketing präziser erklärt. Die Erkenntnisse stärken die Vermarktbarkeit und sichern eine klare Positionierung zum Marktstart.

 

Entdecken Sie das Potenzial Ihrer Fahrzeugkonzepte


  

Ipsos Insight: Entscheidungen verbessern und Mobilität gestalten

Die frühe Fahrzeugentwicklung verlangt ein Verständnis dafür, wie Menschen Innovationen wahrnehmen, nutzen und bewerten. Information Acceleration für Automotive schafft die Grundlage dafür.

Unsere Teams beobachten echte Nutzungssituationen, analysieren bewusste sowie unbewusste Reaktionen und zeigen, was die wichtigsten Kaufgründe für Elektroautos sind und welche Details das Erlebnis im Fahrzeug prägen. So werden Chancen sichtbar, bevor sie im Entwicklungsprozess teuer werden, und Konzepte gezielt verbessert. Die Ergebnisse bilden eine solide Basis für Entscheidungen in Design, HMI, Technologieentwicklung und Vermarktung.

Ipsos liefert die Erkenntnisse, die Entwicklungsprozesse in der Automobilindustrie stärken und Produkte sicher ausrichten:

  • Für Hersteller, die Fahrzeugkonzepte früh schärfen möchten, indem sie Wirkung, Potenzial und Alltagstauglichkeit realistisch beurteilen.
  • Für Zulieferer, die prüfen wollen, wie gut neue Technologien verstanden werden und welche Interaktionswege Nutzende bevorzugen.
  • Für Strategieteams, die zukünftige Marktanforderungen einschätzen und Entscheidungen eng an Nutzererwartungen orientieren möchten.
  • Für Experience Designer:innen, die Bedienlogik, Layout und Interieur gezielt weiterentwickeln und Nutzerführung konsequent verbessern wollen.

Ipsos steht für Forschung, die Orientierung schafft und Entwicklungsprozesse beschleunigt.
We understand people. We shape mobility.

Erfahren Sie, wie Ipsos mit Information Acceleration, modernen UX-Testverfahren und internationaler Expertise Konzepte stärkt, Innovationen bewertet und Mobilität erlebbar macht.

Mehr Insights zu Automobil / Automotive

 


FAQ: Information Acceleration Automotive 

Wie realistisch lassen sich zukünftige Fahrzeugkonzepte darstellen, wenn noch keine Prototypen existieren?

Durch digitale Modelle, Virtual Reality und immersive Stimuli lassen sich zukünftige Fahrzeuge bereits in sehr frühen Entwicklungsphasen realitätsnah erlebbar machen. Teilnehmende bewegen sich durch virtuelle Innenräume, testen Bedienlogiken, erleben typische Fahrsituationen und bewerten das Zusammenspiel aus Design, Interaktion und Funktion. Die Simulationen schaffen einen Eindruck, der nahe an späteren Nutzungssituationen liegt, und ermöglichen es, Konzepte zu beurteilen, die erst Jahre später in Produktion gehen sollen.

Wie fließen neuro- und verhaltenswissenschaftliche Methoden in die Bewertung neuer Fahrzeugkonzepte ein?

Neuro- und verhaltenswissenschaftliche Verfahren ergänzen klassische Befragungen, indem sie emotionale und intuitive Reaktionen erfassen. Dies kann über Blickbewegungen, Reaktionszeiten oder physiologische Signale erfolgen. Die gewonnenen Daten zeigen, welche Elemente Orientierung geben, wo Unsicherheit entsteht und welche Gestaltung positive Erlebnisse unterstützt.

Welche Rolle spielt Information Acceleration bei Entscheidungen über Markteinführung und Positionierung?

Information Acceleration zeigt schon in frühen Projektphasen, wie ein zukünftiges Fahrzeug wahrgenommen wird und welche Erwartungen an Preis, Nutzen und Design bestehen. Die Ergebnisse geben Orientierung für strategische Entscheidungen zu Zielgruppen, Positionierung und Kommunikationsschwerpunkten. Unternehmen können dadurch sicher einschätzen, ob ein Konzept im geplanten Marktumfeld überzeugt oder welche Anpassungen notwendig sind, um Vermarktbarkeit und Wettbewerbsvorteile zu stärken.

Wie unterstützt Information Acceleration die Entwicklung neuer Bedienkonzepte im Fahrzeug?

Die Methode ermöglicht es, Anzeigen, Interaktionswege und Layouts in realistischen Szenarien zu testen. Teilnehmende navigieren durch HMI-Elemente, lösen Aufgaben und erleben typische Fahrsituationen. Ipsos analysiert, wie intuitiv Abläufe funktionieren und wo Optimierungspotenzial besteht. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Entwicklung von Cockpitarchitektur, Funktionslogik und Interaktion ein, bevor festgelegte Strukturen hohe Anpassungskosten verursachen.

Wann eignet sich eine qualitative Clinic und wann digitale Testverfahren im Rahmen von Information Acceleration?

Digitale Verfa


hren eignen sich besonders in frühen Entwicklungsphasen, wenn Ideen schnell beurteilt werden sollen oder mehrere Varianten zu testen sind. Qualitative Car Clinics bieten sich an, sobald physische Elemente wie Sitzkonzepte, Innenraumgestaltung oder Haptik eine Rolle spielen. Beide Ansätze ergänzen sich und können kombiniert werden, um sowohl alltagsnahe Erfahrung als auch flexible Konzeptbewertung zu ermöglichen. Dadurch entsteht ein vollständiger Blick auf Wirkung, Nutzbarkeit und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.


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