Konsumklima erfassen – Global Consumer Confidence Index | Ipsos
Konsumklima erfassen – Global Consumer Confidence Index | Ipsos

Konsumklima erfassen – Global Consumer Confidence Index

Erfahren Sie mehr über Konsumklima & Verbraucherstimmung in Deutschland & weltweit. Mit dem Konsumbarometer von Ipsos gewinnen Sie den Überblick über globale Trends.

Wie geht Ipsos beim Erfassen des Konsumklimas vor?

Für das Konsumbarometer messen wir das Konsumklima seit 2010 im Rahmen der monatlich erscheinenden Tracking-Studie „Global Consumer Confidence Index”. Dazu befragen wir weltweit über 20.000 Verbraucher:innen in 30 Märkten, davon über 1.000 Personen in Deutschland, nach ihrer Verbraucherstimmung. Konkret erfasst werden dabei zentrale Indikatoren wie persönliche Finanzlage, wirtschaftliche Erwartungen, Kaufbereitschaft und Einschätzungen zum Arbeitsmarkt. 

Aus den Ergebnissen dieser Meinungsumfragen erarbeiten unsere Expert:innen vier Teilindizes, die zusammen den Gesamtwert des Konsumklimas widerspiegeln. Der standardisierte Ansatz gewährleistet einen länderübergreifenden Vergleich und zeigt, wie sich die wirtschaftliche Stimmung und das Konsumverhalten global entwickeln.
 

Warum ist das Konsumbarometer so wichtig?

Da der private Konsum einen erheblichen Anteil am Bruttoinlandsprodukt ausmacht, liefert das Konsumbarometer wertvolle Hinweise auf bevorstehende Konjunkturveränderungen. Ein steigender Global Consumer Confidence Index deutet auf eine höhere Konsumfreude hin, was wiederum Unternehmen zu Investitionen und Neueinstellungen anregt. Eine sinkende Verbraucherstimmung hingegen signalisiert Zurückhaltung im Konsumverhalten und veranlasst die Wirtschaft, risikoärmere Maßnahmen zu ergreifen. Somit dient die Erfassung des Konsumklimas als wichtiges Instrument für Wirtschaft, Politik und Finanzmärkte, um frühzeitig auf Veränderungen im Konsumverhalten reagieren zu können.

 

Aktualisiert am 27. Mai 2026
 

Aktuelles Konsumbarometer: Weltweite Verbraucherstimmung erholt sich nach Abschwung im Vormonat

Der Global Consumer Confidence Index, auch als unser Konsumbarometer bekannt, ist der Durchschnitt aller „nationalen“ Indizes der 30 untersuchten Länder. Nachdem viele Länder unter den negativen Auswirkungen des Krieges zwischen den USA und dem Iran gelitten haben, ist der Index im Mai 2026 wieder um 0,7 Punkte gestiegen und liegt nun bei einem Wert von 47,4. Damit hat sich das Konsumklima von dem starken Rückgang im April wieder etwas erholt und befindet sich nun wieder auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.

Von den 30 untersuchten Volkswirtschaften verzeichnen lediglich Kolumbien (-4,6 Punkte) und Mexiko (-3,0) eine deutliche Verschlechterung der Verbraucherstimmung. In fünf Ländern lässt sich hingegen ein spürbarer Anstieg des Konsumklimas beobachten: Ungarn (+7,4 Punkte), Thailand (+3,4), Brasilien (+3,1), Irland (+2,5) und Australien (+2,3).

Mit 40,7 Punkten liegt Deutschland beim Konsumbarometer nur auf Platz 27 von 30 untersuchten Ländern. Im Vergleich zum April ist das ein Rückgang um 1,1 Punkte.
 

  

Ungarn im Aufbruch nach der Ära Orbán

Damit zählt Deutschland zu den Ländern mit den stärksten Einbrüchen im Konsumklima gegenüber dem Vorjahr. Den größten Rückgang verzeichnet Argentinien (-6,8 Punkte), gefolgt von Deutschland (-6,4) sowie Großbritannien (-4,3), Irland (-4,1), Belgien (-3,6) und Spanien (-3,5). Ungarn (+14,0 Punkte), Südkorea (+6,3), Peru (+4,4), Israel (+3,7) und Japan (+3,3) sind dagegen diejenigen Länder, die signifikante Gewinne aufweisen.
 



Wie ist es aktuell um das Konsumklima in Deutschland bestellt und wie sieht es im internationalen Vergleich aus? Das verrät Ipsos-Experte Dr. Robert Grimm in seinem Interview bei Tagesschau24 mit ARD-Finanzredakteurin Bo Hyun Kim in der Sendung "Update Wirtschaft".
 

Dr. Robert Grimm zu Gast im Frankfurter Börsenparkett

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Rouven Freudenthal
Pressestelle Ipsos Deutschland
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