Umfragen zum Klimawandel: Daten & Insights zum Earth Day
Doch eine Umfrage zum Klimawandel und dem Earth Day 2025 zeigt auch, dass sich Einstellungen verändern. Das Bewusstsein für ökologische Verantwortung bleibt stark, aber die Dynamik wandelt sich. Menschen denken heute stärker in Zusammenhängen von Umwelt, Wirtschaft und persönlichem Alltag.
Daten zum Earth-Overshoot-Day in Deutschland
Deutschland ist ein besonderer Spiegel der Entwicklung rund um den Klimawandel. Nur noch 53 % der Bürger:innen sehen sich persönlich verantwortlich, den Klimawandel zu bekämpfen, im Jahr 2021 waren es noch 69 %. Gleichzeitig glauben 41 %, dass Deutschland bereits genug tut. Der niedrigste Wert unter allen 32 befragten Ländern.
Um diese Haltung zu verstehen und wirksam auf sie zu reagieren, braucht es valide Daten. Nur Forschung, die Stimmungen, Wissen und Handlungsmotive präzise erfasst, kann hier eine verlässliche Orientierung geben.
Ipsos begleitet den Earth Day seit vielen Jahren mit internationalen Vergleichsstudien und schafft damit ein einzigartiges Bild gesellschaftlicher Trends. Unsere Forschung liefert Klarheit, wo Meinung auf Erfahrung trifft und zeigt, welche Faktoren Vertrauen, Engagement und Handlung fördern.
Warum Daten den Unterschied machen:
- Frühzeitige Orientierung: Wandel erkennen, bevor er sichtbar wird.
- Strategische Sicherheit: Entscheidungen auf Fakten statt auf Vermutungen gründen.
- Wirksame Kommunikation: Zielgruppen erreichen, die sich verstanden fühlen.
- Gesellschaftlicher Fortschritt: Erkenntnisse in messbare Wirkung übersetzen.
| Zahl des Jahres: | Globaler Vergleich: | Ipsos Fazit: |
|---|---|---|
| 👉 53 % der Deutschen sehen sich in persönlicher Verantwortung. | 👉 62 % der Weltbevölkerung fordern mehr Einsatz ihrer Regierungen. | 👉 Klimaschutz bleibt wichtig, doch Motivation braucht neue Impulse. |
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Was ist der Earth Day?
Der Earth Day ist ein weltweiter Aktionstag für Umweltbewusstsein und nachhaltiges Handeln. Er findet jedes Jahr am 22. April statt und vereint Millionen von Menschen in über 190 Ländern. Ziel ist es, die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit den natürlichen Lebensgrundlagen sichtbar zu machen und gemeinsame Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz zu fördern.
| Entwicklung des Earth Day | |
1970 – Der erste Earth Day in den USA: Rund 20 Millionen Menschen demonstrieren für Umweltschutz und strengere Gesetze zum Schutz von Luft, Wasser und Natur. 1990 – Der Aktionstag wird global: Mehr als 140 Länder beteiligen sich, das Thema Recycling und Müllvermeidung rückt in den Fokus. 2000 – Der Tag des Klimawandels nutzt erstmals digitale Medien, um Menschen weltweit zu vernetzen. Themen wie erneuerbare Energien und globale Zusammenarbeit gewinnen an Bedeutung. 2010 – Zum 40-jährigen Jubiläum nehmen über eine Milliarde Menschen an Aktionen teil. Der Tag wird zu einer der größten zivilgesellschaftlichen Bewegungen der Welt. 2020 – 50 Jahre Earth Day: Trotz Pandemie engagieren sich Menschen online für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, digitale Kampagnen erreichen Rekordreichweiten. 2025 – Der Earth Day steht im Zeichen von Klimaschutz, Biodiversität und sozialer Verantwortung. Der Fokus liegt auf messbaren Fortschritten und lokalem Engagement. |
Was sind die Ziele des Earth Days in Deutschland und anderen Ländern?
- Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge schaffen
- Politisches und gesellschaftliches Handeln zum Schutz des Planeten fördern
- Bildung und Wissen über Klima, Umwelt und Ressourcenschonung stärken
- Nachhaltiges Wirtschaften und verantwortungsvollen Konsum anregen
- Menschen weltweit vernetzen, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln
Mit welchen aktuellen Herausforderungen geht der Klimawandel einher?
Der Klimawandel wirkt sich unmittelbar auf Gesundheit, Wirtschaft, Infrastruktur und Ökosysteme aus. Aktuelle Umfragen zum Klimawandel sowie Analysen zeigen einen deutlichen Trend zu heißeren Sommern, intensiveren Niederschlagsereignissen und längeren Trockenphasen. Nationale Berichte und internationale Bewertungen betonen den Bedarf an zügiger Emissionsminderung und konsequenter Anpassung, damit Gesellschaft und Wirtschaft resilient bleiben. Was genau bedeutet das?
- Hitze und Gesundheit: Hitzewellen nehmen an Häufigkeit und Intensität zu. Mehr Tropennächte belasten den Kreislauf, erhöhen das Risiko für Hitzestress und mindern Produktivität.
- Starkregen und Hochwasser: Kurz und heftig fallender Niederschlag überlastet stark unsere Entwässerungssysteme. Versiegelte Flächen und enge Tallagen erhöhen das Schadenspotenzial.
- Trockenheit und Wasserverfügbarkeit: Längere niederschlagsarme Phasen senken Grundwasserneubildung und belasten Landwirtschaft, Forst und Binnenwasserstraßen. Regionen mit sandigen Böden spüren die Effekte besonders stark.
- Landwirtschaft und Ernährungssysteme: Hitzephasen, Spätfrost, Starkregen und Trockenperioden beeinflussen Erträge und Qualität. Damit geht ein neuer Bedarf an smarten Kühllösungen, wetterabhängiger Stromerzeugung und robusten Energiesystemen einher.
- Wirtschaft und soziale Dimension: Wetterextreme verursachen Produktionsausfälle, Lieferverzögerungen und Zusatzkosten. So wird auch die Wirtschaft sowie Wettbewerbsfähigkeit direkt beeinflusst.
- Internationale Verantwortung und Kooperation: Globale Lieferketten, Finanzströme und Migrationsbewegungen reagieren gleichermaßen auf Klimarisiken, was sich wiederum in Krisen manifestieren kann.
Warum sind valide Daten zum Klimawandel wichtig?
Der Klimawandel verändert, wie Menschen leben, konsumieren und politische Entscheidungen bewerten. Er bestimmt, welche Themen an Bedeutung gewinnen und welche Maßnahmen Unterstützung finden. Um diese Entwicklungen zu verstehen, braucht es Erkenntnisse, die auf verlässlichen Daten beruhen. Nur mit Klimawandel-Umfragen lässt sich erkennen, wann Bewusstsein in Handlungsbereitschaft übergeht und welche Faktoren Vertrauen und Engagement fördern.
Vorteile valider Klimadaten aus Deutschland zum Earth-Overshoot-Day
- Veränderungen in Meinungen und Erwartungen lassen sich früh erkennen und gezielt einordnen.
- Strategien bauen auf einer sicheren Basis auf und können dadurch langfristig wirken.
- Kommunikation wird klarer, glaubwürdiger und erreicht Menschen auf Augenhöhe.
- Fortschritte werden sichtbar, Erfolge nachvollziehbar und Entscheidungen transparent.
- Internationale Vergleiche eröffnen neue Perspektiven, ohne den Blick auf lokale Besonderheiten zu verlieren.
Für wen eignen sich Klimaschutz-Umfragen aus Deutschland?
Verlässliche Forschung schafft Orientierung in einer Zeit, in der Wissen den Unterschied macht. Wer versteht, wie Menschen über Klimawandel, Verantwortung und Zukunft denken, kann Maßnahmen entwickeln, die Zustimmung finden und Veränderung ermöglichen.
Für wen besonders relevant
- Unternehmen, die Markenführung, Produkte und Energiewende-Strategien an realen Erwartungen ausrichten.
- Politik und Verwaltung, die wirksame, sozial tragfähige Klimapfade entwickeln.
- Verbände, Stiftungen und NGOs, die Engagement mobilisieren und Erfolge messbar machen.
- Medien und Bildungseinrichtungen, die faktenbasiert informieren.
Mit Ipsos Umfragen zum Welterschöpfungstag in Deutschland durchführen
Ipsos begleitet Unternehmen, Regierungen und Organisationen dabei, gesellschaftliche Veränderungen zu verstehen und daraus tragfähige Strategien abzuleiten.
Im Bereich Klima und Energie bieten wir ein breites Spektrum an Forschung und Beratung an, das von Meinungsumfragen bis zu Politik- und Kommunikationsstrategien reicht. Über den Ipsos Insights Hub teilen wir laufend aktuelle Ergebnisse zu unseren Umfragen rund um den Klimawandel, Energie, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Trends.
Einen zentralen Baustein bei unseren Umfragen zum Klimawandel bildet die internationale Ipsos-Studie „People and Climate Change: Public Attitudes to the Climate Crisis and the Transition to Net Zero“, die jährlich zum Earth Day erscheint. Sie zeigt, wie Menschen weltweit über Klimawandel, Energie und Verantwortung denken.
Der Earth Day 2025: ein globales Stimmungsbarometer
Das Jahr 2025 steht im Zeichen der Umfrage zum Klimawandel „People and Climate Change“. Was sind die zentralen Ergebnisse?
Der Earth Day 2025 dokumentiert eine Verschiebung in der Klimawahrnehmung. Sie ist weniger von Optimismus und Verpflichtung geprägt, sondern zusehends von Kalkulation und Zurückhaltung. Engagement ist noch vorhanden, aber die Handlungsbereitschaft verliert an Geschwindigkeit. In zahlreichen Ländern, besonders in solchen mit sichtbaren Klimafolgen, bleibt das Interesse stabil oder steigt sogar. In Deutschland und vergleichbaren Volkswirtschaften zeigt sich ein Abklingen des Impulses.
Die Umfrage zum Klimawandel ist eine Herausforderung und wirft Fragen auf. Wie kann Klimaschutz weiterhin relevant bleiben, wenn die Gesellschaft Hemmnisse wie Preis, Alltagstauglichkeit und Politikvertrauen spürt?
Die aktuellen Daten der Umfrage aus Deutschland zum Earth-Overshoot-Day
Für die aktuelle Erhebung wurden zwischen dem 24. Januar und dem 7. Februar 2025 insgesamt 23.765 Personen in 32 Ländern befragt. In Deutschland nahmen rund 1.000 Befragte im Alter zwischen 16 und 74 Jahren teil. Die Daten wurden auf der Online-Plattform Global Advisor erhoben und so gewichtet, dass sie die Bevölkerungsstruktur jedes Landes bestmöglich abbilden.
In 18 der untersuchten Länder, darunter Deutschland, ist die Internetnutzung so hoch, dass die Stichproben als repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung gelten. Damit schafft die Studie als Earth-Day-Insights einen belastbaren Vergleich über Kontinente hinweg und zeigt, wie unterschiedlich Wahrnehmung, Wissen und Handlungsbereitschaft ausgeprägt sind. Die Datentiefe macht die Ergebnisse zu einem verlässlichen Instrument für alle, die verstehen wollen, wie gesellschaftliche Haltung den Klimaschutz, die Energiewende und politische Kommunikation prägt.
Ipsos liefert verlässliche Earth-Day-Insights
Globale Trends aus der Ipsos-Umfrage zum Klimawandel
Persönliche Verantwortung verschiebt sichDie aktuelle Erhebung zeigt eine veränderte Haltung zur eigenen Rolle beim Klimaschutz. In Deutschland sehen sich 53 % der Menschen persönlich in der Verantwortung. Im Jahr 2021 lag dieser Wert bei 69 %. Ähnliche Rückgänge finden sich in mehreren Industrienationen. Das Thema bleibt präsent, rückt jedoch stärker in den Kontext von Alltag, Kosten und Machbarkeit. Forderung nach mehr staatlichem HandelnIm internationalen Durchschnitt wünschen sich 62 % mehr Klimaschutz durch ihre Regierungen. In Deutschland teilen 41 % diese Erwartung. Der Wert liegt im Vergleich der 32 untersuchten Länder am unteren Ende und illustriert eine besondere Zurückhaltung. Für die Ausgestaltung von Politik bedeutet das eine klare Aufgabe für Kommunikation, Prioritäten und sichtbare Ergebnisse. Sorgenbild zwischen Heimat und WeltDeutsche Befragte äußern hohe Sorge um andere Länder mit 78 % und eine geringere Sorge um das eigene Land mit 62 %. In vielen Staaten zeigt sich ein anderes Muster. Das Ergebnis legt nahe, lokale Relevanz stärker zu zeigen und Maßnahmen mit erlebbaren Verbesserungen vor Ort zu verbinden. Wissen und Wahrnehmung mit SpielräumenRund 59 % rechnen mit steigenden Energiepreisen durch den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Hälfte bewertet Elektroautos als ebenso belastend für die Umwelt wie konventionelle Fahrzeuge, was nicht zuletzt auf bisher ungelöste Probleme in der Elektromobiltät zurückzuführen ist. Zudem zweifeln 27 % an einem wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel. Energiewende mit klaren Stärken und offenen FragenDie Luftqualität gilt bei 52 % als Gewinner der Transformation. Positive Effekte auf das Gesundheitswesen sehen 26 %. Beschäftigungsgewinne erwarten 19 %. Soziale Chancen wie weniger Armut und Ungleichheit nennen 15 %. Die Ergebnisse sprechen für eine breitere Darstellung von Nutzen, die Umwelt, Gesundheit, Arbeitsmarkt und soziale Aspekte gleichermaßen umfasst. Vertrauen als Hebel für TempoNur 18 % nehmen einen klaren Regierungsplan für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wahr. Gleichzeitig wünschen viele Menschen sichtbares Handeln und nachvollziehbare Schritte. Bei Unternehmen fällt die Einschätzung verhaltener aus als in früheren Jahren. Transparenz, Zielbilder und Messpunkte stärken Orientierung und Akzeptanz. Länderunterschiede als Chance für passgenaue StrategienDort, wo Hitzewellen, Starkregen oder Dürren den Alltag stärker prägen, äußern Befragte der Umfrage zum Klimawandel eine ausgeprägtere Sorge und wünschen sich ambitioniertere Maßnahmen. In Ländern mit geringerer Alltagswahrnehmung klimabedingter Risiken zeigen sich zurückhaltendere Erwartungen. Erfolgreiche Strategien berücksichtigen regionale Erfahrungen und verankern Lösungen in lokalen Lebenswirklichkeiten. |
Deutschland im Fokus – Klimaschutz zwischen Anspruch und Alltag
Die Umfrage zum Klimawandel bezogen auf Deutschland zeigt eindeutig, dass wir uns inmitten einer Phase des Umdenkens befinden. Der Klimawandel bleibt ein zentrales Thema, doch viele Menschen bewerten Maßnahmen zunehmend durch die Brille persönlicher Belastung, Alltagstauglichkeit und wirtschaftlicher Stabilität. Die aktuellen Ergebnisse der Ipsos-Studie zeigen ein differenziertes Bild zwischen Anspruch, Vertrauen und tatsächlicher Bereitschaft zum Handeln:
Kernaussage | %-Wert(e) | Bedeutung / Interpretation |
|---|---|---|
Wahrgenommene individuelle Verantwortung | 53 % (2024), zuvor 69 % (2021) | Rückgang der Identifikation mit persönlicher Verantwortung beim Klimaschutz |
Forderung nach mehr Klimaschutz in Deutschland | 41 % | Deutschland liegt im internationalen Vergleich (32 Länder) auf dem letzten Platz |
Sorgen über Klimawandelfolgen | 62 % (im eigenen Land), 78 % (in anderen Ländern) | Höhere Besorgnis über globale Folgen als über nationale; Perspektivverschiebung |
Erwartete Preissteigerungen durch erneuerbare Energien | 59 % | Höchster Wert im internationalen Vergleich; beeinflusst Einstellung zur Energiewende |
Umweltbewertung von Elektroautos | ca. 50 % | Viele halten E-Autos für ebenso umweltschädlich wie Verbrenner → Aufklärungsbedarf |
Fehlender wissenschaftlicher Konsens | 27 % | Wahrnehmung zeigt Informationsdefizite und wachsende Skepsis |
Wahrgenommene Vorteile der Energiewende | 52 % (Luftqualität), 26 % (Gesundheitswesen), 19 % (Arbeitsplätze), 42 % (bezweifeln Jobs), 15 % (Armut/Ungleichheit verringert) | Unterschiedliche Einschätzung der positiven Effekte der Energiewende |
Vertrauen in Regierungsstrategie | 18 % | Geringes Vertrauen in einen klaren Klimaplan der Bundesregierung |
Verantwortung von Unternehmen | 43 % | Rückgang seit 2022; geringere Erwartung an unternehmerisches Handeln |
Klimawandel als größte Gesundheitsbedrohung | 45 % | Hohes Problembewusstsein trotz abnehmender persönlicher Beteiligung |
Menschen erwarten nachvollziehbare Erklärungen, sichtbare Fortschritte und Lösungen, die Umweltziele mit sozialer Fairness verbinden. Kontinuierliche Forschung bleibt damit wichtig, um Einstellungen frühzeitig zu erkennen und Vertrauen in den Klimaschutz zu stärken.
Ipsos Insight: Klimawandel verstehen und handeln
Die Zukunft des Klimaschutzes entscheidet sich in der Verbindung von Wissen, Wahrnehmung und Wirkung. Um zu verstehen, wie Menschen über Klima, Energie und Verantwortung denken, reicht es nicht, politische Programme oder Emissionsziele zu betrachten. Entscheidend ist, was Bürger:innen tatsächlich bewegt und wie aus Haltung Handeln wird. Genau hier setzt Ipsos an.
Mit der internationalen Studie „People and Climate Change: Public Attitudes to the Climate Crisis and the Transition to Net Zero“ analysiert Ipsos jährlich, wie sich Einstellungen zum Klimawandel weltweit verändern. Die begleitenden Earth-Day-Insights, Whitepaper, Web-Seminare und Climate Labs zeigen, welche Faktoren gesellschaftliche Akzeptanz, Vertrauen und Engagement beeinflussen.
Unsere Expert:innen kombinieren groß angelegte internationale Meinungsumfragen mit qualitativer Sozialforschung, Verhaltensbeobachtungen und datengetriebener Modellierung. So entsteht ein ganzheitliches Verständnis darüber, wie Wissen, Werte und Lebensrealität Entscheidungen formen – von nachhaltigem Konsum über Energieakzeptanz bis hin zur Unterstützung politischer Maßnahmen.
Ipsos liefert auf dieser Basis die wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse zur Stimmungslage in Deutschland und anderen Ländern, die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft benötigen, um Klimaentscheidungen realistisch und wirksam zu gestalten:
- Für Unternehmen, die verstehen wollen, wie Nachhaltigkeit Vertrauen schafft und welche Botschaften wirklich überzeugen.
- Für Politik und Verwaltung, die wissen möchten, wie Klimamaßnahmen Akzeptanz gewinnen und Verhaltensänderungen gelingen.
- Für Organisationen und Bildungseinrichtungen, die Engagement fördern und Wissen gezielt vermitteln wollen.
We understand people. We shape sustainable futures.
Erfahren Sie, wie Ipsos Ihnen mit Umfragen zum Klimawandel, validen Daten und globaler Expertise hilft, Klimawandel zu verstehen, Vertrauen aufzubauen und nachhaltige Strategien zu entwickeln, die Wirkung zeigen.

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FAQ: Umfrage zum Klimawandel
Wie unterscheiden sich die Einstellungen zum Klimawandel zwischen jüngeren und älteren Generationen?
Jüngere Menschen zeigen in der Umfrage zum Klimawandel ein höheres Bewusstsein für die Dringlichkeit des Klimawandels und ein stärkeres Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse. Sie erwarten von Politik und Unternehmen sichtbarere Maßnahmen und sind eher bereit, ihr Verhalten anzupassen. Ältere Generationen betonen häufiger den Wunsch nach Stabilität und Versorgungssicherheit. Für sie ist entscheidend, dass Klimaschutz mit Wirtschaftskraft und sozialer Fairness vereinbar bleibt. Diese Unterschiede verdeutlichen, dass erfolgreiche Klimakommunikation generationenübergreifend ansetzen und unterschiedliche Lebensrealitäten berücksichtigen muss.
Welche Rolle spielt das Vertrauen in Wissenschaft und Politik beim Klimaschutz?
Menschen, die wissenschaftlichen Institutionen Glaubwürdigkeit zuschreiben, unterstützen häufiger Klimaschutzmaßnahmen und politische Programme. Sinkt das Vertrauen, nehmen Zweifel an Wirksamkeit und Fairness zu. Die Erhebung zum Earth Day zeigt, dass in Deutschland das Vertrauen in politische Akteure geringer ausfällt als in vielen anderen Ländern, während das Vertrauen in Wissenschaft und Forschung vergleichsweise stabil bleibt. Eine offene, faktenorientierte Kommunikation stärkt dieses Fundament und macht Fortschritte nachvollziehbar.
Wie beeinflusst der Klimawandel das Konsumverhalten?
Immer mehr Verbraucher:innen achten auf Energieverbrauch, Herkunft und Nachhaltigkeit von Produkten. Dennoch bleibt der Preis ein entscheidender Faktor. In der Studie zum Earth-Day kommt klar heraus, dass viele Menschen nachhaltige Entscheidungen treffen möchten, sie jedoch von Kosten, Verfügbarkeit und praktischen Hürden ausgebremst werden. Unternehmen, die ökologische Verantwortung mit Transparenz, fairen Preisen und Glaubwürdigkeit verbinden, können hier Vertrauen aufbauen und neue Zielgruppen gewinnen.
Warum wird der Klimawandel in wohlhabenden Ländern oft weniger dringlich wahrgenommen?
In Ländern mit stabiler Infrastruktur und funktionierenden Sozialsystemen sind die direkten Folgen des Klimawandels häufig weniger spürbar. Menschen erleben Hitze, Dürre oder Starkregen, doch die Auswirkungen werden durch wirtschaftliche und technische Anpassungsfähigkeit abgefedert. Das führt zu einer emotionalen Distanz und einer geringeren Dringlichkeit. Dort, wo der Klimawandel bereits den Alltag beeinflusst, etwa in Südostasien oder Lateinamerika, ist die Sorge und die Bereitschaft zum Handeln deutlich größer. Für Industrienationen besteht die Herausforderung darin, die Relevanz des Themas erfahrbar und alltagsnah zu vermitteln.