Wie sehr machen sich die Deutschen Sorgen, dass sich ein Iran-Krieg auf ihre Urlaubspläne auswirken könnte? Laut einer aktuellen Umfrage sind nur 15 Prozent sehr besorgt, eine knappe Mehrheit von 57 Prozent sorgt sich hingegen nur wenig oder gar nicht.
Wie sehr machen sich die Deutschen Sorgen, dass sich ein Iran-Krieg auf ihre Urlaubspläne auswirken könnte? Laut einer aktuellen Umfrage sind nur 15 Prozent sehr besorgt, eine knappe Mehrheit von 57 Prozent sorgt sich hingegen nur wenig oder gar nicht.

Iran-Konflikt trübt Urlaubspläne der Deutschen kaum

Ipsos-Umfrage zeigt steigende Kosten als Hauptsorge bei der Reiseplanung

Trotz zwischenzeitlicher Waffenruhe bleiben die Folgen des Iran-Konflikts spürbar. Auch bei der Urlaubsplanung sorgt der Konflikt für Unsicherheiten. Dennoch zeigt sich die Mehrheit der Deutschen bislang relativ gelassen und sieht die eigenen Reisepläne nicht gefährdet. Das belegt eine aktuelle, repräsentative Ipsos-Umfrage unter 1.000 Personen in Deutschland.

In der Umfrage geben 57 Prozent der Befragten an, sich aktuell keine Sorgen um ihre Reiseplanung zu machen. Wo Bedenken geäußert werden, betreffen sie vor allem steigende Reisekosten: Unter den Besorgten nennen 38 Prozent die Preise als Hauptgrund.
 

Mehrheit ohne Sorgen bei der Reiseplanung – je älter, desto gelassener

Ein genauerer Blick auf die Stimmungslage unterstreicht die vorherrschende Gelassenheit der Befragten. Lediglich 15 Prozent sind sehr besorgt, dass sich der Iran‑Konflikt auf ihre Urlaubspläne in diesem Jahr auswirken könnte. Weitere 21 Prozent geben an, etwas besorgt zu sein. Demgegenüber steht eine Mehrheit, die entweder wenig (20 %) oder gar nicht (37 %) besorgt ist.
 

Wie sehr machen sich die Deutschen Sorgen, dass sich ein Iran-Krieg auf ihre Urlaubspläne auswirken könnte? Laut einer aktuellen Umfrage sind nur 15 Prozent sehr besorgt, eine knappe Mehrheit von 57 Prozent sorgt sich hingegen nur wenig oder gar nicht.


Der Blick auf die Altersgruppen zeigt deutliche Unterschiede: Unter den 18‑ bis 39‑Jährigen ist die Verunsicherung am größten – 44 Prozent der jüngeren Befragten sind etwas oder sehr besorgt, während nur 25 Prozent überhaupt nicht besorgt sind. Bei den 40‑ bis 59‑Jährigen sowie den Über‑60‑Jährigen liegt der Anteil der Besorgten jeweils bei einem Drittel (33 %). Zugleich ist dort der Anteil der überhaupt nicht Besorgten deutlich höher (42 % bzw. 43 %) als in der jüngsten Altersgruppe.
 

Größte Sorgen bei der Reiseplanung: Steigende Kosten vor Sicherheitslage

Gefragt nach dem größten Sorgenfaktor bei der Reiseplanung steht der Kostendruck klar an erster Stelle. Unter den Besorgten nennen 38 Prozent höhere Kosten für Flüge und Treibstoff als Hauptsorge. Dahinter folgt die Sicherheitslage: 20 Prozent befürchten, dass sich der Iran-Konflikt auf das eigene Reiseziel ausweiten könnte. Weitere 14 Prozent sind besorgt über mögliche Luftraumsperrungen, Umleitungen oder Flugausfälle. 8 Prozent der Besorgten empfinden ein generelles Unbehagen, Urlaub in einer Krisenregion zu machen. Am seltensten wird befürchtet, dass die Reiserücktrittsversicherung im Ernstfall nicht greift (3 %).
 

Welche Aspekte bereiten bei der Reiseplanung die größten Sorgen? Laut einer aktuellen Ipsos-Umfrage nennen 38 Prozent der Befragten höhere Kosten für Flüge und Treibstoff als ihre Hauptsorge. Auf dem zweiten Platz folgt die Sicherheitslage: 20 Prozent befürchten, dass sich der Iran-Konflikt auf das eigene Reiseziel ausweiten könnte.
 

Methode

Quotierte Online-Befragung von 1.000 Wahlberechtigten im Alter von 18 bis 75 Jahren in Deutschland, repräsentativ gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl. Die Befragung wurde vom 8. bis zum 10. Mai 2026 durchgeführt.


 

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