Berliner Pub Talk: Brauchen wir E-Scooter? – digital, vernetzt, mobil in der Stadt

Seit Anfang Juni können E-Scooter in Berlin gefahren werden. Seitdem überschlägt sich die Kritik. E-Sooter seien unsicher, umweltgefährdend und unsozial. Dabei ist die Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung (eKFV) ein gutes Beispiel für innovationsfreundliche Gesetzgebung, weil sie eben nicht von vornherein alles bis ins kleinste Detail durchreguliert. Das funktioniert. Verschiedene Sharing-Anbieter sind auf dem Markt. Die Bürger können E-Scooter ausprobieren. Es entsteht zusätzlicher Spielraum für Mobilität, die ohne Autos auskommt.

Aber was muss sich ändern? Gibt es bessere Lösungen für Abstellflächen? Wo sollen E-Scooter in Zukunft fahren? Können E-Scooter und die verbauten Batterien umweltverträglicher recycelt werden? Müssen die Arbeitnehmer in der Branche besser geschützt werden?

Wer diskutiert?
Stefan Gelbhaar MdB, Sprecher für städtische Mobilität und Radverkehr Obmann im Verkehrsausschuss Bündnis 90/Die Grünen
Marco Lietz, Public Affairs Manager Germany bei CIRC
Moderation: Klaudia Kelleh
Begrüßung: Matthias Bannas
Einstieg ins Thema: Dr. Robert Grimm, Leiter der Ipsos Sozial- und Politikforschung

Worum geht’s beim Berliner Pub Talk?
Politische Diskussionsveranstaltungen kranken häufig an kleinteiligen Themen, großen Podien, langer Dauer und einer mangelhafte Einbeziehung des Publikums. Im Berliner Pub Talk werden in nur 2 x 30 Minuten große Themen auf den Punkt gebracht.
Auf dem Podium sitzen neben dem Moderator zwei Experten. Zwei weitere Sitzplätze sind frei. Der Moderator stellt zwei bis drei Fragen zum Warmwerden. Dann kommt das Publikum ins Spiel. Wer mitdiskutieren möchte, nimmt auf der Bühne Platz. Die Sitzplätze auf der Bühne können jederzeit von neuen Teilnehmern aus dem Publikum durch Abklatschen übernommen werden; fishbowl eben.

Wer steckt dahinter?
Der Berliner Pub Talk wird von Mitgliedern des Toastmaster-Club Berliner Redekünstler organisiert. XING News, Ipsos und mekofactory sind Partner.

Speakers :

  • Dr. Robert Grimm, Ipsos Public Affairs, Deutschland

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