Einstellungen und Meinungen zur Migration

Die vorliegende Studie zeigt die Meinungen der Menschen in acht europäischen Ländern zum Thema Migration in all ihren Facetten: Von der Einschätzung der Anzahl an Migranten, über die erwarteten Auswirkungen der Migrantenströme auf Wirtschaft und Gesellschaft bis hin zur Beurteilung der Integrationschancen von Migranten.

Einstellungen und Meinungen zur Migration

Autor(en)

  • Dr. Robert Grimm Ipsos Public Affairs, Germany
  • Liane Stavenhagen Ipsos Public Affairs, Germany
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MIGRATION INNERHALB DER LETZTEN FÜNF JAHRE

Die Befragten sollten auf einer fünfstufigen Skala angeben, ob die Anzahl an Flüchtlingen ihrer Meinung nach stark zugenommen hat, etwas zugenommen hat, gleich geblieben, etwas oder sehr stark zurückgegangen ist. Die Einschätzungen liegen innerhalb Europas weit auseinander. Schweden und Spanien bilden die jeweils entgegengesetzten Pole. Neben Schweden (94 Prozent) sind Deutsche (93 Prozent) und Belgier (89 Prozent) am häufigsten der Ansicht, der Anteil an Migranten habe sich in den letzten fünf Jahren stark oder etwas erhöht. Während in Italien und Frankreich jeweils 87 Prozent der Bürger diese Meinung teilen, sind es in Großbritannien mit 80 Prozent und Polen mit 77 Prozent vergleichsweise deutlich weniger. Das interessanteste Ergebnis zeigt Spanien. Hier sieht die Bevölkerung die mit Abstand geringste Veränderung im Hinblick auf die Anzahl an Migranten. Nur jeder zweite Spanier empfindet einen (starken oder leichten) Zuwachs, mehr als jeder Vierte (28 Prozent) ist hingegen der Ansicht, die Anzahl an Flüchtlingen sei rückläufig (siehe Grafik 1).
Über alle acht europäischen Länder hinweg schätzen Frauen im Vergleich zu Männern den Anteil tendenziell häufiger als höher ein.

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  • Dr. Robert Grimm Ipsos Public Affairs, Germany
  • Liane Stavenhagen Ipsos Public Affairs, Germany

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