Zufriedenheit mit der Bundesregierung – Umfrage & Trend
Das Ipsos Minister-Ranking: Wie beliebt ist der Kanzler und seine Regierung?
Die heutige Welt ist geprägt von schnellem Wandel. Doch erst der Zugang zu verlässlichen Fakten schafft die Grundlage für sichere Entscheidungen. Deshalb widmen wir uns jeden Tag der Messung, Auswertung und Analyse relevanter Daten.
Dazu gehört auch die Abfrage der Zufriedenheit mit der Bundesregierung, insbesondere für politische Akteure, Institutionen und Medienschaffende. Das Ipsos Minister-Ranking wird alle zwei Monate veröffentlicht und gibt einen wertvollen Einblick in die öffentliche Meinung zu aktuellen politischen Maßnahmen und Entscheidungen. Ziel der Befragung ist es, ein aktuelles Stimmungsbild der Bevölkerung zur Regierungsarbeit insgesamt und zur Beliebtheit der einzelnen Kabinettsmitglieder zu erhalten.
Aus den Daten lassen sich Trends in den Einstellungen zum Regierungshandeln ablesen. Die Einblicke in die Zufriedenheit mit der Bundesregierung sind wertvoll, um mögliche Verbesserungspotenziale zu erkennen und um zu sehen, in welchen Ressorts es in der Wahrnehmung der Bevölkerung derzeit Unstimmigkeiten gibt. Sie helfen auch, Einschätzungen und Tendenzen für kommende Wahlen zu erhalten.
Um ein bevölkerungsrepräsentatives Stimmungsbild zu erhalten, erheben wir die Daten mittels einer Online-Befragung von 1.000 Wahlberechtigten zwischen 18 und 75 Jahren in Deutschland. Die Daten werden nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl gewichtet.

Aktualisiert am 13. März 2026
Das aktuelle Minister-Ranking:
Nur mit Boris Pistorius ist die Mehrheit zufrieden
Unverändert bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius der einzige Politiker im Bundeskabinett, mit dessen Wirken die Mehrheit der Bevölkerung (51 %) zufrieden ist. Für alle anderen Ministerinnen und Minister gilt: Maximal jeder dritte Bundesbürger ist mit ihrer Arbeit zufrieden, bei manchen sogar nur jeder vierte. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos.
Hinter Pistorius schneiden Johann Wadephul (Außen), Alexander Dobrindt (Innen) und Thorsten Frei (besondere Aufgaben) am besten ab. Das Schlusslicht bilden aktuell Reem Alabi-Radovan (Entwicklung), Katherina Reiche (Wirtschaft) und Nina Warken (Gesundheit).
Kanzler Merz gewinnt an Zuspruch, Bas und Bär steigen auf
Bundeskanzler Friedrich Merz befindet sich weiterhin im unteren Mittelfeld auf Rang 14, hat sich gegenüber der vorherigen Messung allerdings um drei Prozentpunkte verbessert – die größte prozentuale Veränderung im Vergleich zu Januar 2026. Nur jeder vierte Bundesbürger (25 %) ist aktuell mit seiner Arbeit zufrieden.
Generell zeichnet sich das Ipsos-Minister-Ranking im März 2026 durch Stabilität aus. Im Vergleich zur vorherigen Messung im Januar haben sich die Zufriedenheitswerte aller Kabinettsmitglieder mit Ausnahme von Friedrich Merz um maximal zwei Prozentpunkte verändert – bei den meisten Politikern in positive Richtung. Ein Trend lässt sich daraus jedoch nicht ableiten, dafür sind die Veränderungen noch zu gering.
Den größten Aufstieg in der Rangfolge haben Bärbel Bas (Arbeit) und Dorothee Bär (Forschung) erzielt. Beide Ministerinnen sind seit der letzten Erhebung um vier Ränge auf Platz 5 bzw. 8 gestiegen. Umweltminister Carsten Schneider ist hingegen um fünf Positionen gefallen und steht nun auf Platz 12. Da die Anteile der Zufriedenen bei allen Kabinettsmitgliedern außer Pistorius eng beieinanderliegen, sind größere Rangänderungen mit vergleichsweise wenigen Veränderungen möglich.
Bundesregierung überzeugt nur jeden Vierten
Mit der Arbeit der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD sind unverändert 24 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 76 Prozent äußern sich unzufrieden. Damit schneidet die Regierung als Ganzes im Durchschnitt etwas schlechter ab als die einzelnen Politiker.
Welche Auswirkungen wird die Bundestagswahl 2025 auf die Zukunft Deutschlands haben? Lesen Sie hier die aktuellen Analysen und Einschätzungen unseres Experten für Politik- und Sozialforschung, Dr. Robert Grimm.
Methode der Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung
Die Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung erfolgt mittels einer quotierten Online-Befragung von 1.000 Wahlberechtigten im Alter von 18 bis 75 Jahren in Deutschland, repräsentativ gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl. Die Befragung zum aktuellen Minister-Ranking wurde vom 27. Februar bis zum 1. März durchgeführt. Die Vergleichswerte stammen aus Umfragen, die vom 9. bis zum 11. Januar 2026 durchgeführt wurden.
Die Ergebnisse der Umfragen werden durch unsere Expert:innen aus der Politik- und Sozialforschung detailliert analysiert und in unserem Bericht zur politischen Meinungslage in Deutschland veröffentlicht. Alle Daten stellen wir sowohl der Öffentlichkeit als auch politischen Entscheidungsträger:innen kostenfrei zur Verfügung.
Alle volljährigen Bundesbürger:innen sind eingeladen, an der Befragung zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung teilzunehmen. Für unsere Meinungsumfragen ist es uns wichtig, einen vielfältigen und repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung zu erreichen. Deshalb laden wir Menschen aus allen Altersgruppen und geografischen Regionen zur Teilnahme ein.
FAQ: Zufriedenheit mit der Bundesregierung
Wie wird die Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung durchgeführt?
Die Befragung zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung wird online durchgeführt. Die Stichprobe ist quotiert nach Alter, Region und Geschlecht. Die Teilnehmenden können bequem von zu Hause oder unterwegs ihre Meinung bei der Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung abgeben. Wir verwenden sichere Tools, die die Anonymität der Teilnehmenden gewährleisten. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und auf sicheren Servern gespeichert, um höchste Datenschutzstandards zu gewährleisten.
Warum sollte ich an der Befragung zum Minister-Ranking teilnehmen?
Eine repräsentative Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung zeichnet sich dadurch aus, dass die Zusammensetzung der Befragtengruppe die zu untersuchende Grundgesamtheit der Bevölkerung in verkleinertem Maßstab widerspiegelt. Idealerweise wird dies durch eine Zufallsstichprobe erreicht, bei der jede wahlberechtigte Person die gleiche Wahrscheinlichkeit hat, ausgewählt zu werden. Ihre Teilnahme ist wichtig, um ein breites Spektrum an Meinungen zu erhalten, unabhängig von Ihren Interessen oder politischen Überzeugungen. So wird sichergestellt, dass die Ergebnisse alle Stimmen gleichermaßen repräsentieren und nicht nur die der politisch aktiven oder entschiedenen Wähler:innen.
Was passiert mit meinen Daten bei der Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung?
Bei der Befragung zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung legen wir großen Wert auf den Schutz der Privatsphäre unserer Teilnehmer:innen. Die Umfragen sind vollständig anonym und es werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Die Antworten werden nur in aggregierter Form ausgewertet und veröffentlicht, so dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Unsere Datenschutzrichtlinien entsprechen den höchsten Standards und werden regelmäßig überprüft.
Kann ich die Ergebnisse der Umfragen zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung einsehen?
Ja, die Ergebnisse unserer Umfragen werden regelmäßig auf unserer Website veröffentlicht. Unseren Website-Besucher:innen stellen wir detaillierte Berichte zur Verfügung, die die wichtigsten Erkenntnisse und Trends zusammenfassen. Alle Informationen über die Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung sind frei zugänglich und tragen zu einer informierten öffentlichen Debatte bei.
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Rouven Freudenthal
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