US-Politik im Fokus: Meinungen & Stimmen aus Amerika | Ipsos
US-Politik im Fokus: Meinungen & Stimmen aus Amerika | Ipsos

US-Politik im Fokus: Meinungen & Stimmen aus Amerika

Die Entwicklungen rund um die Regierung von Donald Trump beeinflussen Märkte und globale Politik. Unter dem Motto "Know the New America" beleuchtet Ipsos die Veränderungen in der US-Politik und ordnet ein, was sie für Wirtschaft, Gesellschaft und globale Stabilität bedeuten.

 

Politik der USA & die Auswirkungen auf Deutschland

Kaum ein anderes Land beeinflusst globale Entwicklungen so umfassend wie die Vereinigten Staaten. Das gilt sowohl für sicherheitspolitische und wirtschaftliche Fragen als auch zunehmend für gesellschaftliche Diskurse und regulatorische Impulse. Politische Entscheidungen in den USA wirken häufig über Landesgrenzen hinweg und sind daher auch für deutsche Entscheidungsträger von Bedeutung.

Als wichtigster außereuropäischer Handelspartner Deutschlands haben wirtschaftspolitische Entscheidungen der USA direkten Einfluss auf unsere Exportmärkte, Lieferketten und letztlich auch auf Arbeitsplätze. Aufgrund dieser Verflechtungen ist es für deutsche Entscheidungsträger wichtig, ein differenziertes Verständnis der Dynamiken innerhalb der US-Politik zu erlangen. Denn wer politische und gesellschaftliche Strömungen frühzeitig erkennt, kann Risiken besser einschätzen und neue Handlungsräume identifizieren

Mit der Wiederwahl von Donald Trump werden viele dieser Zusammenhänge auf den Prüfstand gestellt. Die "America First"-Agenda stellt Entscheidungsträger weltweit vor die Frage, wie berechenbar die USA unter seiner Führung sind. Wie verlässlich sind bestehende wirtschaftliche Partnerschaften? Welche Regulierungen sind in Zukunft zu erwarten? Und was für politische Narrative setzen sich in den USA durch? Mit Know the New America bleiben Sie hinsichtlich aktueller Entwicklungen in der US-Politik auf dem neuesten Stand.

Sie möchten sich über die politische Stimmung und gesellschaftliche Trends in Deutschland informieren? Abonnieren Sie unsere Newsletter oder werfen Sie einen Blick auf unsere Meinungsumfragen.
 

 

Aktualisiert am 28. August 2026

US-Politik in aktuellen Zahlen


Der amerikanische Traum verändert sich und mit ihm die Erwartungen der Verbraucher:innen

Welche Marke möchte nicht, dass ihre Kund:innen erfolgreich sind? Schließlich profitieren Unternehmen davon, wenn die Kundschaft ihre Ziele erreicht. Doch in den USA verändern sich die Vorstellungen davon, was Erfolg bedeutet und wie er erreicht werden kann. Für Marken wird es deshalb immer wichtiger zu verstehen, wie sich das Leben und die Prioritäten ihrer Zielgruppen wandeln.

Die klassischen Meilensteine des amerikanischen Traums – Ausbildung abschließen, einen guten Job finden, Wohneigentum erwerben und eine Familie gründen – werden heute deutlich später erreicht oder bleiben für viele ganz außer Reichweite. Zwar glauben noch immer 68 Prozent der US-Amerikaner:innen an den „American Dream“, doch 88 Prozent sind überzeugt, dass er heute schwerer zu verwirklichen ist als früher. Besonders ausgeprägt ist die Skepsis bei der Gen Z: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil junger Menschen deutlich gestiegen (+22 pp), die das US-Wirtschaftssystem als unfair zugunsten von Wohlhabenden und einflussreichen Gruppen empfinden (mehr erfahren). 

Gleichzeitig wächst die Unsicherheit rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Laut aktuellen Ipsos-Daten gehen mehr als die Hälfte der US-amerikanischen Arbeitnehmer:innen (55 %) davon aus, dass KI Arbeitsmarktchancen eher verringert als neue schafft. Nur 11 Prozent erwarten positive Effekte. Obwohl lediglich 6 Prozent befürchten, dass KI ihren eigenen Arbeitsplatz ersetzen wird, glauben zwei Drittel der Befragten (67 %), dass die Technologie die Arbeitswelt insgesamt verschlechtern könnte. 

Hinzu kommt eine zunehmend kontroverse Debatte über Rechenzentren und deren Auswirkungen auf Gesellschaft, Infrastruktur und Energieversorgung. Das Thema entwickelt sich zu einem politischen Streitpunkt in den USA und damit zu einer Herausforderung für Unternehmen, die KI-basierte Produkte und Technologien im amerikanischen Markt positionieren möchten.

Was bedeuten diese Entwicklungen? Das neue Amerika ist ein komplexes und oft widersprüchliches Gebilde. Lesen Sie weiter und erfahren Sie die neuesten Erkenntnisse von Ipsos zur US-Politik. Gerne unterstützen wir Sie mit einer breiten Vielfalt an Lösungen dabei, sich in diesem unsicheren Umfeld zurechtzufinden. Unser breites Leistungsspektrum reicht von der Unternehmensreputation über Markenmanagement und Verbraucherbeobachtung bis hin zur Messung der öffentlichen Meinung.
 

 



 



Mehr Risiko als Chance? So blicken US-Arbeitnehmer:innen auf KI

Die Mehrheit der Menschen in den USA betrachtet Künstliche Intelligenz derzeit eher als Bedrohung für Arbeitsplätze denn als Chance. Obwohl die tatsächlichen Jobverluste durch KI bislang nur einen kleinen Teil der US-amerikanischen Arbeitnehmer:innen betreffen, überwiegt in allen Altersgruppen die Sorge, dass KI mehr Stellen abbauen als schaffen wird.
 

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  • Eine Mehrheit der US-amerikanischen Jugendlichen sorgt sich, dass KI ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz in Zukunft verschlechtern könnte – Weiterlesen
  • Parteiübergreifende Skepsis: Nur wenige US-Amerikaner:innen unterstützen den Bau neuer Rechenzentren in ihrer eigenen Gemeinde – Weiterlesen


 




Erfolg neu gedacht: Was Verbraucher:innen im „neuen Amerika“ antreibt

Was bedeutet Erfolg in einer Zeit, in der traditionelle Lebenswege zunehmend hinterfragt werden? In der aktuellen Ausgabe von What the Future untersucht Ipsos, wie US-Amerikaner:innen Erfolg heute definieren und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Für Unternehmen, Marken und politische Entscheidungsträger:innen bietet dies wichtige Einblicke. Wer Menschen dabei unterstützt, ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu erreichen, schafft die Grundlage für langfristiges Vertrauen und stärkere Kundenbeziehungen. Der Schlüssel dazu liegt in einem tiefen Verständnis der Bedürfnisse, Erwartungen und Herausforderungen, die die US-amerikanischen Verbraucher:innen von heute bewegen.
 

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Lebenshaltungskosten werden zum Wahlkampfthema, Demokraten gewinnen an Vertrauen

Kurz vor den Midterm Elections zeichnet sich bei einem der wichtigsten Themen für die Menschen in den USA ein Stimmungswechsel ab: den Lebenshaltungskosten. Laut einer aktuellen Reuters/Ipsos-Umfrage genießen die Demokraten beim Umgang mit steigenden Lebenshaltungskosten derzeit einen Vertrauensvorsprung von 8 Prozentpunkten gegenüber den Republikanern. Da die wirtschaftliche Lage und die finanzielle Belastung vieler Haushalte eine zentrale Rolle für die Wahlen im November spielen dürften, könnte dies den Wahlausgang maßgeblich beeinflussen.
 

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Trumps Zustimmungswerte fallen auf historischen Tiefstand


Nach einer kurzen Erholungsphase setzt sich der Abwärtstrend bei den Zustimmungswerten von Donald Trump fort. Besonders seit Beginn des Iran-Kriegs hat sich diese Entwicklung nochmals verstärkt. Aktuell liegt Trumps Zustimmungsrate bei nur noch 33 Prozent und damit auf dem niedrigsten Wert seiner gesamten ersten und zweiten Amtszeit.

Befürworten Sie insgesamt gesehen die Art und Weise, wie Donald Trump seine Aufgabe als Präsident wahrnimmt, oder lehnen Sie sie ab?
 

 

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Verbraucherstimmung: So wirkt sich die US-Politik aus


Konsumklima in den USA bricht ein – niedrigster Stand seit COVID-Pandemie
 

Das Vertrauen der US-Amerikaner:innen in die Wirtschaft ihres Landes ist erneut deutlich gesunken und erreicht wieder einen Tiefstand, wie zuletzt während der COVID-19-Pandemie. Nach einer kurzen Erholung während der Waffenruhe im Iran-Konflikt zu Beginn des Sommers ist der LSEG/Ipsos Primary Consumer Sentiment Index nun wieder auf einen Wert von 49,4 Punkten zurückgefallen.

Damit bewegt sich das Konsumklima wieder auf dem Niveau einiger der schwierigsten wirtschaftlichen Phasen der vergangenen Jahre. In drei der letzten vier Monate lag der Index unter der Marke von 50 Punkten. Zum Vergleich: Während der Inflationskrise im Jahr 2022 fiel der Wert lediglich zweimal unter diese Schwelle und erholte sich jeweils unmittelbar danach. Ein ähnlich anhaltend niedriges Stimmungsniveau gab es zuletzt im Jahr 2020 auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie. Damals lag der Index sechs Monate in Folge unter 50 Punkten.
 


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Wie sich die Lage für Bürger & Unternehmen durch die US-Politik verändert

Die Wiederwahl von Donald Trump offenbarte ein differenzierteres Bild der Außenpolitik der USA, in der die Trennlinien zwischen den politischen Lagern zunehmend verschwimmen. Für Unternehmen und Organisationen weltweit wird es daher entscheidend sein, diese Grauzonen zu verstehen. Wer sich klug an den Erwartungen seiner Verbraucher:innen, Kunden und Stakeholder orientiert, hat die besten Chancen auf Erfolg. Mehr dazu erfahren Sie in einem neuen Bericht aus der Reihe Insights to Activate von Ipsos. Darin erläutern wir, was globale Marken aus den Sektoren Konsumgüter, Lebensmittel und Getränke, Einzelhandel, Technologie und Gesundheitswesen wissen müssen.

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So stark ist das Ansehen der USA durch die aktuelle US-Politik weltweit gesunken

Die Zahl der Menschen weltweit, die glauben, dass die USA einen positiven Einfluss auf die Welt haben werden, ist seit der Wahl von US-Präsident Donald Trump deutlich gesunken: Im März/April 2025 sagten weniger als zwei Drittel (durchschnittlich 63 Prozent in 29 Ländern) sagten, die USA würden einen positiven Einfluss auf das Weltgeschehen haben. Vor der Wahl Trumps im September/Oktober 2024 waren es noch 77 Prozent.

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Was der Rest der Welt über die aktuelle US-Politik denkt

Auch wenn sich Donald Trump vor allem auf das Geschehen im eigenen Land konzentriert, bleibt eines klar: Die USA sind auf andere Länder angewiesen – wenn auch nur als Absatzmärkte. Die ersten Reaktionen fallen jedoch überwiegend negativ aus: So hat Trump in Kanada, das einst zu den engsten Handelspartnern der USA zählte, einen neuen Schub an Patriotismus ausgelöst und den Liberalen Auftrieb gegeben. Kanada muss sich jedoch auch künftig auf turbulente Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump einstellen.

Auch in Mexiko und quer durch Europa überwiegt die Skepsis gegenüber der neuen US-Regierung. Höhere Verteidigungsausgaben vieler Länder und eine Neuordnung von Bündnissen scheinen nur eine Frage der Zeit zu sein.  

Entdecken Sie, was andere Länder über die US-Politik denken:
 

Region/LandArtikel
Global
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  • 72 Prozent der Spanier:innen halten die Militäraktion im Iran für ungerechtfertigt – Weiterlesen
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Naher Osten & Nordafrika
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Rouven Freudenthal
Pressesprecher Ipsos Deutschland
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