US-Politik im Fokus: Meinungen & Stimmen aus Amerika
Politik der USA & die Auswirkungen auf Deutschland
Kaum ein anderes Land beeinflusst globale Entwicklungen so umfassend wie die Vereinigten Staaten. Das gilt sowohl für sicherheitspolitische und wirtschaftliche Fragen als auch zunehmend für gesellschaftliche Diskurse und regulatorische Impulse. Politische Entscheidungen in den USA wirken häufig über Landesgrenzen hinweg und sind daher auch für deutsche Entscheidungsträger von Bedeutung.
Als wichtigster außereuropäischer Handelspartner Deutschlands haben wirtschaftspolitische Entscheidungen der USA direkten Einfluss auf unsere Exportmärkte, Lieferketten und letztlich auch auf Arbeitsplätze. Aufgrund dieser Verflechtungen ist es für deutsche Entscheidungsträger wichtig, ein differenziertes Verständnis der Dynamiken innerhalb der US-Politik zu erlangen. Denn wer politische und gesellschaftliche Strömungen frühzeitig erkennt, kann Risiken besser einschätzen und neue Handlungsräume identifizieren.
Mit der Wiederwahl von Donald Trump werden viele dieser Zusammenhänge auf den Prüfstand gestellt. Die "America First"-Agenda stellt Entscheidungsträger weltweit vor die Frage, wie berechenbar die USA unter seiner Führung sind. Wie verlässlich sind bestehende wirtschaftliche Partnerschaften? Welche Regulierungen sind in Zukunft zu erwarten? Und was für politische Narrative setzen sich in den USA durch? Mit Know the New America bleiben Sie hinsichtlich aktueller Entwicklungen in der US-Politik auf dem neuesten Stand.
Sie möchten sich über die politische Stimmung und gesellschaftliche Trends in Deutschland informieren? Abonnieren Sie unsere Newsletter oder werfen Sie einen Blick auf unsere Meinungsumfragen.
Aktualisiert am 24. September 2026
US-Politik in aktuellen Zahlen
Der Kampf um jeden Dollar: So verändert sich das Konsumverhalten in den USA
Nach dem heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen spüren Menschen weltweit die Folgen des Klimawandels zunehmend auch im eigenen Geldbeutel. In den USA ist das Bewusstsein dafür jedoch weniger ausgeprägt als in vielen anderen Ländern. Die meisten US-Amerikaner:innen bringen extreme Wetterereignisse bislang nicht mit ihrer persönlichen finanziellen Situation in Verbindung.
Aktuelle Daten des Ipsos Consumer Trackers zeigen: Weniger als vier von zehn US-Amerikaner:innen (39 %) glauben, dass Extremwetter ihre Finanzen beeinflusst. Unter jüngeren Menschen ist diese Einschätzung zwar etwas verbreiteter, doch auch bei den 18- bis 34-Jährigen sieht nicht einmal die Hälfte (45 %) einen direkten Zusammenhang zwischen Klimarisiken und den eigenen Ausgaben.
An finanziellen Sorgen mangelt es jedoch keineswegs. Die wirtschaftliche Unsicherheit bleibt für viele US-Haushalte ein beherrschendes Thema. Drei von fünf US-Amerikaner:innen geben an, derzeit nur noch Geld für das Nötigste auszugeben. Selbst unter Haushalten mit einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 US-Dollar sagt rund die Hälfte, ihre Ausgaben auf den täglichen Bedarf zu beschränken.
Für Marken und Unternehmen verschärft sich damit der Wettbewerb um die Kaufkraft der Verbraucher:innen. Wer im US-Markt erfolgreich sein will, konkurriert nicht nur mit günstigeren Eigenmarken im Supermarktregal, sondern auch mit Restaurantbesuchen, Streaming-Abonnements, Freizeitaktivitäten und zahlreichen anderen Ausgabenposten. Die zentrale Frage lautet: Wofür sind Amerikaner heute noch bereit, ihr Geld auszugeben?
Im neuen Ipsos-Report Winning the Wallet War erfahren Sie, wie US-Verbraucher:innen ihre Ausgabenprioritäten neu ordnen und welche Konsequenzen sich daraus für Marken und Unternehmen ergeben.
Was bedeuten diese Entwicklungen? Das neue Amerika ist ein komplexes und oft widersprüchliches Gebilde. Lesen Sie weiter und erfahren Sie die neuesten Erkenntnisse von Ipsos zur US-Politik. Gerne unterstützen wir Sie mit einer breiten Vielfalt an Lösungen dabei, sich in diesem unsicheren Umfeld zurechtzufinden. Unser breites Leistungsspektrum reicht von der Unternehmensreputation über Markenmanagement und Verbraucherbeobachtung bis hin zur Messung der öffentlichen Meinung.

Der Kampf um jeden Dollar: Wie Marken in den USA bestehen können
Angesichts finanzieller Belastungen verschärft sich der Wettbewerb zwischen Marken. Der neue Ipsos-Report zeigt, wie Unternehmen im US-Markt erfolgreich bestehen können.

25 Jahre nach 9/11: Ein Ereignis, das Amerika bis heute prägt
Mit dem 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 rückt eines der prägendsten Ereignisse der jüngeren Geschichte erneut in den Fokus. Für die überwiegende Mehrheit der US-Amerikaner:innen haben die Anschläge die USA nachhaltig verändert. Auch auf globaler Ebene werden die Auswirkungen bis heute als erheblich wahrgenommen. Fünf Grafiken geben Einblicke, wie US-Bürger:innen das Vermächtnis von 9/11 bewerten.

Lebensmittelsicherheit wird zum Kaufkriterium
Lebensmittelskandale beeinflussen zunehmend die Kaufentscheidungen der US-Verbraucher:innen. Während des Ausbruchs einer parasitären Infektion, der später auf frischen Salat zurückgeführt wurde, kaufte jede:r dritte US-Amerikaner:in in diesem Sommer weniger Obst und Gemüse. Die Verunsicherung führte zu einer spürbaren Verhaltensänderung, deren Auswirkungen weit über die betroffenen Produkte hinausreichten und zahlreiche Marken und Produktkategorien erfassten.
Midterm Elections im Blick: Trumps Zustimmungswerte bleiben im Keller
Die Zustimmungswerte von Donald Trump verharren wenige Wochen vor den Midterm Elections auf einem historischen Tief. Aktuell liegt die Zustimmung für den Präsidenten bei 32 % und damit niedriger als zu jedem anderen Zeitpunkt seiner ersten oder zweiten Amtszeit. Mit diesem Wert liegt Trump zwei Monate vor den Kongresswahlen am 3. November schlechter als jeder andere US-Präsident im 21. Jahrhundert. Die Wahl entscheidet darüber, welche Partei künftig die Kontrolle über den US-Kongress ausübt.
Zwar steht Trump selbst nicht zur Wahl, doch seine Popularität gilt als wichtiger Indikator für die Erfolgsaussichten der Republikaner. Sollten sie ihre Mehrheit im Kongress verlieren, könnte dies die politische Handlungsfähigkeit des Präsidenten in den verbleibenden Jahren seiner Amtszeit deutlich einschränken.
Befürworten Sie insgesamt gesehen die Art und Weise, wie Donald Trump seine Aufgabe als Präsident wahrnimmt, oder lehnen Sie sie ab?

Verbraucherstimmung: So wirkt sich die US-Politik aus
Konsumklima erholt sich leicht, bleibt aber auf niedrigem Niveau
Das Vertrauen der US-Amerikaner:innen in die Wirtschaft hat sich zuletzt leicht verbessert. Dennoch liegt das Konsumklima weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres, wie der LSEG/Ipsos Primary Consumer Sentiment Index zeigt. Damit bewegt sich der Index nach wie vor in dem Bereich, auf den er zu Beginn des Iran-Kriegs abgesackt war. Trotz der leichten Erholung bleibt die wirtschaftliche Stimmung in den USA gedämpft und viele Verbraucher:innen blicken weiterhin zurückhaltend auf ihre finanzielle Zukunft.

Wie entwickelt sich die Verbraucherstimmung weltweit?
Wie unterscheiden sich die Erwartungen und Sorgen der Verbraucher:innen weltweit? Der Ipsos Global Consumer Confidence Index macht sichtbar, wie sich das Konsumklima in Deutschland und anderen wichtigen Märkten entwickelt. Mehr erfahren.
Wie sich die Lage für Bürger & Unternehmen durch die US-Politik verändert
Die Wiederwahl von Donald Trump offenbarte ein differenzierteres Bild der Außenpolitik der USA, in der die Trennlinien zwischen den politischen Lagern zunehmend verschwimmen. Für Unternehmen und Organisationen weltweit wird es daher entscheidend sein, diese Grauzonen zu verstehen. Wer sich klug an den Erwartungen seiner Verbraucher:innen, Kunden und Stakeholder orientiert, hat die besten Chancen auf Erfolg. Mehr dazu erfahren Sie in einem neuen Bericht aus der Reihe Insights to Activate von Ipsos. Darin erläutern wir, was globale Marken aus den Sektoren Konsumgüter, Lebensmittel und Getränke, Einzelhandel, Technologie und Gesundheitswesen wissen müssen.
So stark ist das Ansehen der USA durch die aktuelle US-Politik weltweit gesunken
Die Zahl der Menschen weltweit, die glauben, dass die USA einen positiven Einfluss auf die Welt haben werden, ist seit der Wahl von US-Präsident Donald Trump deutlich gesunken: Im März/April 2025 sagten weniger als zwei Drittel (durchschnittlich 63 Prozent in 29 Ländern) sagten, die USA würden einen positiven Einfluss auf das Weltgeschehen haben. Vor der Wahl Trumps im September/Oktober 2024 waren es noch 77 Prozent.
Was der Rest der Welt über die aktuelle US-Politik denkt
Auch wenn sich Donald Trump vor allem auf das Geschehen im eigenen Land konzentriert, bleibt eines klar: Die USA sind auf andere Länder angewiesen – wenn auch nur als Absatzmärkte. Die ersten Reaktionen fallen jedoch überwiegend negativ aus: So hat Trump in Kanada, das einst zu den engsten Handelspartnern der USA zählte, einen neuen Schub an Patriotismus ausgelöst und den Liberalen Auftrieb gegeben. Kanada muss sich jedoch auch künftig auf turbulente Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump einstellen.
Auch in Mexiko und quer durch Europa überwiegt die Skepsis gegenüber der neuen US-Regierung. Höhere Verteidigungsausgaben vieler Länder und eine Neuordnung von Bündnissen scheinen nur eine Frage der Zeit zu sein.
Entdecken Sie, was andere Länder über die US-Politik denken:
| Region/Land | Artikel |
| Global |
|
| Europäische Union & Vereinigtes Königreich |
|
| Nordamerika |
|
| Lateinamerika |
|
| Asien & Australien |
|
| Naher Osten & Nordafrika |
|
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an:
Rouven Freudenthal
Pressesprecher Ipsos Deutschland
[email protected]
Mobil: +49 151 7420 2330