Valentinstag
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Umfrage zum Valentinstag: Verheiratete fühlen sich geliebter und sind zufriedener mit ihrem Sexleben

13. Februar, 2023 – Drei Viertel aller Deutschen (75%) fühlen sich geliebt. Bei den Verheirateten liegt dieser Anteil sogar bei 82 Prozent. Entsprechend äußern sich fast ebenso viele Befragte mit Trauschein (79%) positiv zur Beziehung mit ihrem Ehepartner. Bei den unverheirateten Paaren sind 71 Prozent zufrieden mit ihrer Beziehung, so das Ergebnis einer Umfrage in 32 Ländern, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos zum Valentinstag veröffentlicht hat.

Ehepaare zufriedener mit Sexleben als Unverheiratete

Mit ihrem Sexleben sind in Deutschland sechs von zehn Menschen zufrieden (60%). Mit Trauschein erhöht sich die Zufriedenheit mit dem romantischen Leben sogar auf 74 Prozent. Unter den unverheirateten Befragen geben nur 48 Prozent an, zufrieden mit ihrem Sexleben zu sein.

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Im Durchschnitt der 32 Länder, in denen die Studie durchgeführt wurde, liegen die Deutschen damit im unteren Mittelfeld, gleichauf mit Brasilien, Italien, Polen und den USA. Am zufriedensten mit ihrem Sexleben sind nach eigenen Angaben die Menschen in China (79%), Indonesien (75%) und Thailand (75%).
 

Ältere zufriedener mit Beziehung als Jüngere

In Deutschland zeigen sich ältere Befragte im Vergleich zu Jüngeren deutlich zufriedener mit ihrer Beziehung zu ihrem Partner oder Partnerin. Während sich bei den 35 bis 49-Jährigen (80%) und den 50 bis 74-Jährigen (83%) jeweils etwa vier von fünf Befragten positiv äußern, geben nur zwei Drittel (66%) der unter 35-Jährigen an, zufrieden mit ihrer Beziehung zu sein.

Hinsichtlich der Zufriedenheit mit dem eigenen Sexleben und des Gefühls, geliebt zu werden, gibt es hierzulande jedoch kaum Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen.
 

Methode

Die vorliegende Presse-Information bezieht sich ausschließlich auf die in Deutschland erhobenen Daten.

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global Advisor-Studie, die vom 22. Dezember 2022 bis 6. Januar 2023 in 32 Ländern durchgeführt wurde. Bei der Umfrage wurden insgesamt 22.508 Personen über das Ipsos Online Panel-System interviewt. In den USA, Kanada, Malaysia, Südafrika und der Türkei waren die Befragten zwischen 18 und 74 Jahren alt, in Thailand zwischen 20 und 74 Jahren und Deutschland und den restlichen Ländern zwischen 16 und 74 Jahren. 

In Japan wurden 2.000 Personen befragt. In Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Spanien und den USA umfasste die Stichprobe jeweils etwa 1.000 Personen. 

In Argentinien, Belgien, Chile, Indien, Indonesien, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, den Niederlanden, Peru, Polen, Portugal, Saudi-Arabien, Schweden, Singapur, 

Südafrika, Südkorea, Thailand, der Türkei, Ungarn und in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden jeweils etwa 500 Personen befragt. 

Die Frage mit den Punkten zum „Love-Life“ wurde jeweils etwa 50 Prozent der Befragten in diesen Ländern gestellt.

Die Stichproben in Argentinien, Australien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Polen, Südkorea, Spanien, Schweden, der Schweiz, Ungarn und den USA können als repräsentativ für die allgemeine erwachsene Bevölkerung dieser Länder unter 75 Jahren angesehen werden. 

Die Stichproben in Brasilien, Chile, China, Indien, Indonesien, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Peru, Saudi-Arabien, Singapur, Südafrika, Thailand, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind städtischer, gebildeter und/oder wohlhabender als die Allgemeinbevölkerung. Die Umfrageergebnisse für diese Märkte sollten so betrachtet werden, dass sie die Ansichten des "vernetzteren" Teils der Bevölkerung widerspiegeln.

Die Daten sind so gewichtet, dass die Zusammensetzung der Stichprobe in den einzelnen Märkten das demografische Profil der erwachsenen Bevölkerung gemäß den jüngsten Volkszählungsdaten am besten widerspiegelt. 

Wenn sich die Ergebnisse nicht auf 100 summieren oder die "Differenz" um +/- 1 größer/kleiner als das tatsächliche Ergebnis ist, kann dies auf Rundungen, Mehrfachnennungen oder den Ausschluss von "weiß nicht" oder "keine Angaben" zurückzuführen sein.

Die Genauigkeit der Online-Umfragen von Ipsos wird anhand eines Glaubwürdigkeitsintervalls berechnet, wobei eine Umfrage mit 1.000 Teilnehmern auf +/- 3,8 Prozentpunkte und mit 500 Teilnehmern auf +/- 5,4 Prozentpunkte genau ist. 
 

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