Entdecken Sie die aktuelle Stimmungslage in Deutschland. Ipsos analysiert jeden Monat die Sorgen der Deutschen und bietet umfassende gesellschaftliche Einblicke.
Trotz der Verbreitung der hochansteckenden Delta-Variante sorgen sich immer weniger Menschen wegen des Coronavirus. Noch im Mai bezeichnete jeder zweite Deutsche (51%) Corona als eines der größten Sorgenthemen im eigenen Land, so das Ergebnis der monatlich in 28 Ländern durchgeführten Ipsos-Studie “What worries the world“. Bei der letzten Erhebung im Juni 2021 gaben nur noch vier von zehn Befragten (41%) COVID-19 als eine ihrer größten Sorgen an, der niedrigste in Deutschland gemessene Wert seit Oktober 2020. Auch im globalen Vergleich sind es durchschnittlich nur noch 36 Prozent der Befragten, die sich große Sorgen wegen Corona machen. Seit Beginn der Pandemie wurde bislang kein niedrigerer Wert gemessen.
Eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die anlässlich des Weltflüchtlingstages 2021 durchgeführt wurde, zeichnet ein sehr gemischtes Bild bezüglich der Einstellungen der Deutschen gegenüber geflüchteten Menschen. Auf der einen Seite befürwortet eine klare Mehrheit grundsätzlich das Recht von Flüchtlingen, in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung zu suchen. In der Praxis sind allerdings nur wenige offen dafür, mehr Flüchtlinge in ihrem Land aufzunehmen. Höhere Staatsausgaben für die Unterstützung von Flüchtlingen werden aufgrund der Corona-Pandemie ebenfalls überwiegend kritisch gesehen.
Immer mehr Deutsche sorgen sich wegen des Coronavirus. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung (56%) bezeichnet COVID-19 derzeit als eine ihrer größten Sorgen, drei Prozentpunkte mehr als im Dezember. Das ist das Ergebnis der monatlich in 27 Ländern durchgeführten Ipsos-Studie ›What Worries The World?‹. Seit September letzten Jahres ist die Corona-Sorge (37%) der Deutschen kontinuierlich angestiegen, lediglich im April 2020 (61%) war die Angst vor dem Virus kurzzeitig noch größer als heute. Armut und soziale Ungleichheit (39% | +3 seit Dezember) und der Klimawandel (27% | +2) folgen weit abgeschlagen auf den Plätzen zwei und drei der aktuell größten Sorgenthemen der Deutschen.
Mehr als drei Viertel aller Bundesbürger (76%) befürworten die Aufnahme von Flüchtlingen, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos, die anlässlich des Weltflüchtlingstags durchgeführt wurde. Letztes Jahr waren hierzulande noch deutlich weniger Befragte der Überzeugung, dass schutzbedürftige Personen grundsätzlich das Recht haben sollten, in Deutschland Zuflucht zu suchen (57%). Auch in vielen anderen Ländern scheint sich das gesellschaftliche Klima gegenüber Asylsuchenden im Vergleich zum Vorjahr etwas gebessert zu haben.
Mehr als jeder zweite Deutsche (55%) glaubt inzwischen nicht mehr daran, dass sich die Ausbreitung von SARS-Cov-2 durch Reisebeschränkungen und angeordnete Selbstisolierungen verhindern lässt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Ipsos-Umfrage, die vom 19. bis 21. März in 14 betroffenen Ländern durchgeführt wurde.
Using 100 months of data, we go beyond the headline stats to uncover long-term trends and surprising developments in the reported social and political concerns around the world.
Eine Mehrheit der Bevölkerung (57%) unterstützt weiterhin die Aufnahme von Geflüchteten, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen – allerdings ist auch gut jeder vierte Bundesbürger (28%) gegenteiliger Auffassung. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die anlässlich des Weltflüchtlingstags (20. Juni) in 26 Ländern weltweit durchgeführt wurde. Global gesehen vertreten sogar mehr als sechs von zehn Personen (61%) die Ansicht, dass man Schutzbedürftigen, die aus ihren Herkunftsländern geflohen sind, Asyl gewähren sollte.
Hamburg, 23.04.2018 - Drei Viertel der Bevölkerung in 27 Ländern weltweit sind der Meinung, die Gesellschaft ihres Landes sei gespalten, die Mehrheit glaubt zusätzlich, sie sei gespaltener als noch vor zehn Jahren. Besonders in Europa herrscht diese Meinung vor/ Deutsche sehen das größte Konfliktpotenzial in den Unterschieden zwischen Migranten und in Deutschland geborenen/ Dennoch sieht eine Mehrheit in den meisten Ländern, dass alle Menschen mehr gemeinsam haben, als Dinge, die sie unterscheiden