Wohlstandsbilanz nach fünf Jahren NAWI-D

Deutsche im Wohlstandsdilemma: Stabiler Wohlstand, aber steigende Zukunftsängste. Wohlstand für alle? Wo stehen wir auf dem Weg, das zentrale Versprechen der Politik zu erreichen? Im Bundestagswahljahr 2017 ist die politische Stimmung und Situationsanalyse in zwei Lager geteilt: „Deutschland geht es so gut wie nie zuvor“ (Angela Merkel 2017) und: „Es geht in diesem Land nicht gerecht zu“ (Martin Schulz 2017). Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die aktuelle politische Diskussion. Wie wohlhabend sind die Deutschen wirklich? Wie gerecht ist der Wohlstand verteilt?

Wohlstandsbilanz nach fünf Jahren NAWI-D

Im Entwurf des 5. Armuts-und Reichtumsberichts „Lebenslagen in Deutschland“ wird kritisch angemerkt: Mittlerweile ist selbst für die Angehörigen der unteren und auch der mittleren Mittelschicht das Abrutschen im Bereich des Möglichen, was den „Anstieg der Abstiegsangst“ erklärt. Die Sorge kommt auf, „dass es einem selbst bald auch so gehen werde“ (ARB 2017, S. 107).

Haben sich die Lebensbedingungen in den letzten Jahren so grundlegend verändert, dass Wohlstand und Wohlstandsniveau neu bestimmt werden müssen? Der Wohlstandsbericht dient als Grundlage für künftige sozialpolitische Entscheidungen. Nur: Was heißt künftig „arm“ und was „reich“? Wer ist dann „wohlhabend“ und wer nicht? Und wie lässt sich „gefühlter Wohlstand“ messen?

Hier setzt der Nationale WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D) an, den IPSOS Observer und Zukunftsforscher Opaschowski vor gut fünf Jahren entwickelt haben. Pragmatisch trägt der NAWI-D 2017 den Titel „Wohlstand in Deutschland“;
programmatisch könnte er auch „Wohlergehen für alle“ heißen.

 

In unserem Whitepaper ziehen wir eine Bilanz aus fünf Jahren Wohlstandsforschung.

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