Home-Office: Eine Erfolgsstory mit Schattenseiten

Strukturelle Haarrisse in der Unternehmenskultur

Autor(en)

  • Dr. Ingrid Feinstein Director
  • Jörg Habich Bertelsmann Stiftung
  • Martin Spilker Bertelsmann-Stiftung
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Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit Ipsos bestätigt auch nach einem Jahr, dass Arbeitnehmer*innen sich insgesamt gut in der Krise an die geänderten Arbeitsbedingungen im Home-Office  angepasst haben. Die Studie zeigt aber auch: Frauen und Berufseinsteiger*innen scheinen besonders belastet zu sein. Risiken der neuen Arbeitswelt und damit strukturelle, langfristige Nachteile dieser Gruppierungen auf dem Arbeitsmarkt werden deutlich und es besteht dringender Handlungsbedarf, damit sich systematische Benachteiligungen nicht weiter verstärken.

Vor gut einem Jahr ging Deutschland in den ersten Lockdown und zahlreiche Arbeitnehmer*innen zum ersten Mal ins Home-Office. Viele – vor allem in den Support-Funktionen in Unternehmen wie IT oder Personal – haben sich gefragt, ob das gut gehen wird, und ebenso viele waren überrascht, wie reibungslos der Übergang in das „New Normal“ letztlich gelungen ist. Die Bertelsmann Stiftung wollte wissen, wie es den Arbeitnehmer*innen seit nunmehr einem Jahr im Home-Office heute geht. Bei der Umfrage, die die Bertelsmann Stiftung im Dezember 2020 in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Ipsos durchführte, ging es unter anderem darum, ob der Zusammenhalt in den Organisationen gelitten hat und welche Effekte sich konkret gezeigt haben.

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  • Dr. Ingrid Feinstein Director
  • Jörg Habich Bertelsmann Stiftung
  • Martin Spilker Bertelsmann-Stiftung

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