Jugend und inklusives Engagement - Studie zum Engagement junger Menschen mit der Aktion Mensch

Im Auftrag der Aktion Mensch hat Ipsos im Herbst 2019 eine Befragung von 1.200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 29 Jahren zum Thema „Inklusion und freiwilliges Engagement“ durchgeführt. Inwieweit sind persönliches Engagement und das Thema Inklusion unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbreitet? Welche Einstellungen bestehen gegenüber den beiden Themen? Und mit welchen Maßnahmen können junge Menschen zukünftig für Engagement für die inklusive Gesellschaft sensibilisiert werden.

Aktion MenschAufgrund der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf unterschiedliche Aspekte des alltäglichen Lebens wurde die Befragung im Herbst 2020 wiederholt. Veränderungen in der Lebenszufriedenheit, der generellen Engagement-Bereitschaft und der Wahrnehmung von Inklusion wurden im Rahmen dieser zweiten Welle im „Corona-Kontext“ untersucht. 


Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass es zwischen den zwei Wellen kaum nennenswerte Unterschiede gibt, beispielsweise in der allgemeinen Lebenszufriedenheit oder der Engagement-Bereitschaft der Jugendlichen. Veränderungen aufgrund von Corona werden den Studienteilnehmer*innen häufig erst dann bewusst, wenn der Kontext der Pandemie explizit erwähnt wird. So wird deutlich, dass die Befragten sich vermehrt Sorgen um die eigene Zukunft, aber auch um wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte machen. Gleichzeitig wirkt sich die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen sowohl auf die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement wie auch auf die generellen Möglichkeiten, sich zu engagieren, aus. 

Die Studienergebnisse können auf der Website von Aktion Mensch heruntergeladen werden.


Verfasser*innen:

Carolin Bolz
Lea Van Nek
Rouven Freudenthal
Redaktionelle Leitung: Dr. Robert Grimm



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