Nach zwei Jahren Corona: Arbeitswelt vor der Zerreißprobe

Beschäftigte in der Erschöpfungs- und Frustspirale

Home OfficeZwei Jahre Pandemie hinterlassen in der Arbeitswelt mittlerweile deutliche Spuren. Die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Folgen von Home-Office und Vorort-Arbeit sorgen für eine zunehmende Polarisierung in den Organisationen. Auch nach zwei Jahren bewerten die Beschäftigten die Arbeitssituation vor allem im Home-Office zwar weiterhin sehr positiv. Und trotz zunehmend unsicherer Weltwirtschaftslage bleibt die Zuversicht in die eigene Jobsicherheit hoch – auch der allgemeine Zukunftsoptimismus steigt. Gleichzeitig sinkt aber das Selbstbewusstsein bei den Beschäftigten.

Die Widersprüchlichkeiten durch die Ereignisse mit ihren Folgen gehen nicht spurlos an den Beschäftigten vorüber und spiegeln sich zunehmend in deren Gemütslage wider. So verschlechtern sich neben der oben beschriebenen positiven Entwicklung gleichzeitig v. a. Aspekte rund um die Erholungsfähigkeit. Sehr viele erleben einen hohen Leistungsdruck und 40 Prozent haben nur „teilweise“ genügend Energie, um produktiv zu sein. Gesundheit und Wohlbefinden werden gleichzeitig auch als wichtigste Themen in Unternehmen eingeordnet. Nur eine knappe Mehrheit gibt an, dass Unternehmen gut für die neue Arbeitswelt gerüstet sind, auch wenn jetzt mehr das Gefühl haben, dass ihre Unternehmen eine klare Strategie für die Zusammenarbeit der Zukunft haben. Dennoch besteht weiterhin großer Gestaltungsbedarf.

Das vollständige Whitepaper, welches von Ipsos in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung erstellt wurde, steht Ihnen weiter unten als Download zur Verfügung.
 

Autor:innen

Ingrid FeinsteinDr. Ingrid Feinstein 
Director Employee Relationship Management
Ipsos GmbH
 

Jörg HabichDr. Jörg Habich
Geschäftsführer
Liz Mohn Center GmbH
 

Martin SpilkerMartin Spilker
Director
Bertelsmann Stiftung

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