Hamburg, 18. Oktober 2022 – Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, den Zuzug von Fachkräften aus Drittstaaten nach Deutschland zu vereinfachen. Laut eines ersten Gesetzentwurfs soll der Zuzug von Fachkräften zukünftig auch dann möglich sein, wenn noch kein Arbeitsvertrag in Deutschland vorliegt oder der Berufsabschluss noch nicht von deutschen Behörden anerkannt wurde. Die deutsche Bevölkerung steht einer Lockerung des Einwanderungsrechts jedoch zurückhaltend gegenüber, wie eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt. Weniger als ein Drittel der Befragten (30%) spricht sich für eine Lockerung aus.
Im brandneuen Whitepaper, das Ipsos gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht hat, erläutern Ingrid Feinstein, Jörg Habich und Martin Spilker, warum Unternehmen spätestens jetzt aus ihrem unternehmenskulturellen Bullerbü aufwachen müssen:
Jedes Jahr wechseln ca. 1.200 Bundeswehroffiziere aus dem Dienst in die Privatwirtschaft. Im Auftrag des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) hat Ipsos Public Affairs in einer quantitativ-qualitativen Studie die Ansichten der Unternehmen über Einstellung und Kompetenzen von ehemaligen Offizieren ermittelt.
Am Montag, den 2. Februar 2015, startete Eurofound mit der Feldarbeit für die 6. Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen (6. EWCS). Basierend auf Interviews mit über 43.000 Erwerbstätigen verfolgt diese entscheidende und aktuelle Untersuchung den gegenwärtigen Stand der Arbeitsbedingungen in Europa, ermittelt die Qualität von Arbeit und Beschäftigung und beobachtet Entwicklungstendenzen. Die ersten Ergebnisse der 6. EWCS werden Ende 2015 präsentiert.