Wie nehmen die Deutschen den politischen Weg und die wirtschaftliche Situation im eigenen Land wahr? Ipsos liefert jeden Monat neueste Informationen. Jetzt nachlesen!
Hamburg, 08.07.2022. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 26 Prozent der wahlberechtigten Deutschen für CDU/CSU entscheiden. Damit verliert die Union in der aktuellen Ipsos-Wahlumfrage einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vormonat. Die Unionsparteien bleiben allerdings stärkste Kraft vor der SPD, die auf 22 Prozent der Stimmen kommt (-1). Die Grünen rücken währenddessen näher an die SPD heran. Sie gewinnen einen Prozentpunkt und stehen nun bei 20 Prozent. Die FDP stabilisiert sich nach Verlusten in den Vormonaten und steht unverändert bei 9 Prozent. Ebenso unverändert ist der Wert der AfD, die bei 10 Prozent bleibt. Die Linkspartei kann sich leicht verbessern und steht nun wieder bei 5 Prozent (+1).
Hamburg, 17. Juni 2022. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges ist die Akzeptanz und Hilfsbereitschaft der Deutschen gegenüber Geflüchteten deutlich gestiegen. Laut einer anlässlich des Weltflüchtlingstags in 28 Ländern durchgeführten Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeichnet sich in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren ein gänzlich positiveres Stimmungsbild ab. Nicht nur die Offenheit gegenüber der Aufnahme von geflüchteten Menschen nimmt hierzulande zu, sondern auch der Optimismus, dass deren Integration in die neue Gesellschaft erfolgreich gelingen kann. Gleichzeitig wird seltener die Skepsis geäußert, dass Ausländer, die in der Bundesrepublik Zuflucht und Asyl suchen, in Wahrheit nur aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen wollen.
Hamburg, 13.06.2022. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 27 Prozent der wahlberechtigten Deutschen für CDU/CSU entscheiden. Damit gewinnt die Union im Vergleich zum Vormonat erneut zwei Prozentpunkte und ist nun klar stärkste Kraft vor der SPD, die nur noch auf 23 Prozent der Stimmen kommt (-1). Auch die Grünen gewinnen deutlich an Zuspruch und verbessern sich um drei Prozentpunkte auf 19 Prozent. Koalitionspartner FDP büßt dagegen zwei Prozentpunkte ein und erzielt nur noch 9 Prozent der Stimmen. Die AfD verliert im Vergleich zur letzten Ipsos-Wahlumfrage ebenfalls leicht an Zustimmung und kommt auf 10 Prozent (-1), die Linkspartei würden aktuell sogar nur 4 Prozent (-1) der Deutschen wählen.
Hamburg, 17. Mai 2022. Außenministerin Annalena Baerbock kann ihr Ansehen in der Bevölkerung weiter verbessern und führt damit erstmals das Ranking der beliebtesten Bundesminister an. 29 Prozent der Deutschen bewerten Baerbocks Arbeit auf einer Skala von 1 bis 10 inzwischen als sehr zufriedenstellend (8-10), zu Jahresbeginn taten dies lediglich 16 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der stark Unzufriedenen (1-3) von 39 Prozent im Januar auf aktuell 31 Prozent, so das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage von Ipsos. Wirtschaftsminister Robert Habeck kann seine Beliebtheitswerte ebenfalls steigern, im Gegensatz zu Kanzler Olaf Scholz, Verteidigungsministerin Christine Lambrecht und Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die deutlich an Zustimmung verlieren.
Hamburg, 13.05.2022. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 25 Prozent der Deutschen CDU/CSU wählen. Damit gewinnt die Union im Vergleich zum Vormonat zwei Prozentpunkte und überholt die SPD, die nur noch 24 Prozent der Stimmen erzielt (-1). Die Grünen gewinnen wieder leicht an Zuspruch und verbessern sich auf 16 Prozent (+1). FDP und AfD büßen im Vergleich zur letzten Ipsos-Wahlumfrage jeweils einen Prozentpunkt ein und kommen auf 11 Prozent der Stimmen. Für die Linke würden sich aktuell nur noch 5 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden (-1).
Hamburg, 12. Mai 2022. CDU-Chef und Oppositionsführer Friedrich Merz hat in den letzten Tagen durch sein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Gleichzeitig wächst in der Öffentlichkeit die Kritik am Ukraine-Kurs von Bundeskanzler Olaf Scholz. Laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos sind inzwischen 40 Prozent der Deutschen der Überzeugung, dass Merz ein besserer Kanzler wäre als Scholz. Sechs von zehn Bundesbürgern (60%) sind nach wie vor von Scholz als Regierungschef überzeugt.
Happiness, Identity, and global reactions to the war in Ukraine are among the featured topics in this month’s edition. Also featured: our Earth Day 2022 reports, our latest white paper on regulating compliance and our post-election analysis from last month’s French presidential election.