Jeden zweiten Monat erhebt Ipsos die Zufriedenheit der Deutschen mit der Arbeit der Bundesregierung und seinen Ministern. Jetzt erfahren, wer vorne liegt!
Hamburg, 17. Mai 2022. Außenministerin Annalena Baerbock kann ihr Ansehen in der Bevölkerung weiter verbessern und führt damit erstmals das Ranking der beliebtesten Bundesminister an. 29 Prozent der Deutschen bewerten Baerbocks Arbeit auf einer Skala von 1 bis 10 inzwischen als sehr zufriedenstellend (8-10), zu Jahresbeginn taten dies lediglich 16 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der stark Unzufriedenen (1-3) von 39 Prozent im Januar auf aktuell 31 Prozent, so das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage von Ipsos. Wirtschaftsminister Robert Habeck kann seine Beliebtheitswerte ebenfalls steigern, im Gegensatz zu Kanzler Olaf Scholz, Verteidigungsministerin Christine Lambrecht und Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die deutlich an Zustimmung verlieren.
Hamburg, 12. Mai 2022. CDU-Chef und Oppositionsführer Friedrich Merz hat in den letzten Tagen durch sein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Gleichzeitig wächst in der Öffentlichkeit die Kritik am Ukraine-Kurs von Bundeskanzler Olaf Scholz. Laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos sind inzwischen 40 Prozent der Deutschen der Überzeugung, dass Merz ein besserer Kanzler wäre als Scholz. Sechs von zehn Bundesbürgern (60%) sind nach wie vor von Scholz als Regierungschef überzeugt.
Hamburg, 14. April 2022. Bundeskanzler Olaf Scholz kann seinen Zufriedenheitszuwachs aus dem vergangenen Monat im April nicht halten. Waren im März noch 27 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit sehr zufrieden, ist es aktuell nur noch jeder fünfte Bundesbürger (21%). Gleichzeitig wächst der Anteil der stark Unzufriedenen, wie eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt.
Deutschland behauptet zum dritten Mal in Folge die Spitzenposition im Anholt-Ipsos Nation Brands Index (NBI), eine Ipsos-Studie in Zusammenarbeit mit Politikberater Anholt, die jährlich das Markenimage von insgesamt 50 Nationen weltweit ermittelt.
Politische Ereignisse wie der Brexit oder die Wahl Donald Trumps im Jahr 2016 haben das Thema Populismus stark auf die mediale Agenda gebracht. Der Aufschwung extremer Parteien oder politischer Bewegungen in nahezu allen europäischen Ländern trägt zu dem Eindruck bei, die Menschen würden sich nach politischen Veränderungen sehnen. Die Kandidatur Marine Le Pens für die Präsidentschaftswahlen in Frankreich, die AfD in Deutschland oder das Gebaren von Recep Erdoğan in der Türkei und Viktor Orbán in Ungarn, die sich offen von gemeinsamen europäischen Werten distanzieren, sind Ausdruck einer spürbaren Veränderung der politischen Landschaft.