Meinungen europäischer Neurolog:innen zur Alzheimer-Krankheit

Europäische Neurologen sind sich einig: Um die Diagnose und Behandlung der Alzheimer-Krankheit voranzutreiben, muss die Früherkennung beschleunigt und die Primärversorgung gestärkt werden.

Die Alzheimer-Krankheit (engl. "Alzheimer's disease", kurz AD) bleibt ein kritischer Bereich der Gesundheitsforschung und erfordert eine frühzeitige Diagnose und fortschrittliche Behandlungsmöglichkeiten. Eine neue Umfrage unter 400 europäischen Neurolog:innen unterstreicht die Notwendigkeit einer Früherkennung, die Bedeutung von Zugangswegen zur Primärversorgung und die wesentliche Rolle von Innovationen bei der Umgestaltung des AD-Managements.
 

Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:

  • 83 % der befragten Neurolog:innen glauben, dass pharmazeutische Innovationen einen signifikanten positiven Einfluss auf Alzheimer-Patient:innen und ihre Familien haben werden.
  • 87 % der Neurolog:innen stimmen darin überein, dass eine frühzeitige Diagnose von AD im Stadium leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) oder leichter Demenz den Patient:innen deutlich bessere Behandlungsmöglichkeiten bietet.
  • 97 % der Neurolog:innen berichten, dass Patient:innen oder ihre Familien bei Erstkonsultationen häufig versuchen, Demenzsymptome zu verbergen oder herunterzuspielen.
  • 75 % sehen in der Diagnose und Überweisung von Patient:innen mit Gedächtnisstörungen eine entscheidende Rolle für Hausärzt:innen. 53 % sind jedoch der Meinung, dass Hausärzt:innen nicht ausreichend über Alzheimer informiert sind.


Autor:innen und Mitwirkende des Berichts bei Ipsos sind:

  • Helen Bennis
  • Rebecca West
  • Laura McBride
  • Alexandra Deku


Methode

Im Auftrag von Eli Lilly and Company führte Ipsos UK zwischen dem 4. und 30. Juli 2025 eine Online-Umfrage unter 400 Neurolog:innen in vier Ländern (Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland; jeweils n=100) durch. Alle Befragten nahmen freiwillig teil. Alle Befragten verfügten über eine 3-30-jährige medizinische Ausbildung, verbrachten den Großteil ihrer klinischen Tätigkeit im Krankenhaus, waren mindestens 60 % ihrer Arbeitszeit in der direkten Patientenversorgung tätig und behandelten aktiv Patient:innen mit Alzheimer. Die Gesamtergebnisse basieren auf einem globalen Durchschnitt der vier Länder, und die Daten wurden in den befragten Ländern gleich gewichtet.

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