Politische Ereignisse wie der Brexit oder die Wahl Donald Trumps im vergangenen Jahr haben das Thema Populismus wieder stark in den medialen Fokus gerückt. Eine weltweite Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeichnet nun ein Bild einer globalen Gesellschaft, in der sich viele vom politischen System vernachlässigt fühlen.
Wir bei Ipsos in Deutschland stellen uns – gemeinsam mit rund 50 weiteren Unternehmen und Verbänden der Marktforschungsbranche – gegen jede Form von Diskriminierung, Hass und Antisemitismus.
Hamburg, 12. September 2023 – Die Bundesregierung verharrt auch im September bei einem extrem geringen Zufriedenheitswert in der Bevölkerung. Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen (53%) zeigt sich laut einer aktuellen Ipsos-Umfrage sehr unzufrieden, nur sieben Prozent sind sehr zufrieden. Bundeskanzler Olaf Scholz verliert gegenüber der letzten Erhebung im Juli noch einmal sieben Prozent an Zustimmung. Nur noch neun Prozent der Deutschen geben an, sehr zufrieden mit seiner Arbeit zu sein, mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung (52%) ist derweil sehr unzufrieden mit dem Kanzler.
Im Auftrag der Universität Leipzig befragt Ipsos Public Affairs im Zeitraum August bis Dezember 2023 Führungspersonen in Deutschland. Ziel der Befragung ist es, Erkenntnisse über die Werdegänge und politischen Einstellungen der Führungskräfte zu gewinnen und ihre Einschätzungen über Erfolgsfaktoren und die Repräsentation gesellschaftlicher Gruppen in Führungspositionen zu erfahren. Die Studie ist Teil eines Verbundprojektes der Universität Leipzig, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Hochschule Zittau/Görlitz.
Unser politischer Jahresrückblick bietet Ihnen einen umfassenden Einblick in die Veränderung der Zufriedenheit der Bevölkerung mit den politischen Parteien, der Regierung, den Minister:innen sowie der Opposition. Außerdem werfen wir ein Schlaglicht auf die Wichtigkeit politischer Themen in der Bevölkerung und analysieren, welche Themen besonders polarisieren. Der Report 2022 basiert auf 12.000 Interviews, die über das Jahr verteilt monatlich erhoben wurden.
COVID-19, Krieg in der Ukraine, ansteigende Inflation, Rekordhitze – allesamt Faktoren, die das bald endende Jahr 2022 maßgeblich prägten. Rückblickend sagen knapp acht von zehn Deutschen (78% ), dass das Jahr 2022 ein schlechtes für Deutschland war. Für die Bundesbürger persönlich verlief das Jahr 2022 allerdings etwas besser. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (54%) findet, dass das bald endende Jahr für sie und ihre Familie ein Schlechtes war. Das zeigt eine vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos in 36 Ländern durchgeführte Studie. Bei der Vorjahresbefragung war die Stimmung noch um sechs bzw. sieben Prozentpunkte positiver.
Jeden Monat erhebt das Ipsos Institut für Politik- und Sozialforschung die Wichtigkeit politischer Themen in der Bevölkerung sowie die Wahlabsichten und die Zufriedenheit der Menschen mit deutschen Politiker:innen. In diesem Report haben wir die politische Meinungslage in Deutschland seit Beginn des Jahres im Zeitverlauf zusammengefasst und grafisch aufbereitet. Sämtliche repräsentative Daten wurden in unabhängiger Eigenforschung durch Ipsos erhoben und ausgewertet.
Hamburg, 28. Juli 2022. Zum ersten Mal seit Dezember letzten Jahres ist die Sorge der Deutschen vor dem Coronavirus wieder deutlich angestiegen. Nachdem die Corona-Angst der Menschen in den Monaten zuvor kontinuierlich schrumpfte, geben inzwischen wieder 27 Prozent der Bundesbürger Corona als einer ihrer drei größten Sorgen an. Das sind ganze 9 Prozentpunkte mehr als noch im Vormonat Juni. Damit gehört COVID-19 erstmals seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs wieder zu den vier größten Sorgenthemen in Deutschland, so das Ergebnis der monatlich in 27 Ländern durchgeführten Ipsos-Studie »What Worries the World«. Auf den ersten drei Plätzen in der Sorgenskala der Deutschen rangieren unverändert die Themen Inflation (42% | ±0), Armut und soziale Ungleichheit (33% | -5) und militärische Konflikte (29% | -2).
Hamburg, 6. Juli 2022. Inflationsgetriebene Preissteigerungen lösen hierzulande die größte Besorgnis aus. Mehr als vier von zehn (42%) Deutschen geben Inflation als eine ihrer derzeit größten Sorgen an – ganze 6 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Das zeigt die aktuelle „What Worries The World“ Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die jeden Monat in 27 Ländern durchgeführt wird.