Erfahren Sie mehr über Konsumklima & Verbraucherstimmung in Deutschland & weltweit. Mit dem Konsumbarometer von Ipsos gewinnen Sie den Überblick über globale Trends.
Hamburg, 12. September 2017. Die Deutschen sind bereit, für sozial und ökologisch verantwortlich hergestellte Handelsmarken etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Knapp die Hälfte (46%) der im Rahmen des Handelsmarkenmonitors befragten Konsumenten sind bereit, dafür etwas mehr auszugeben.
Der ECR Tag findet am 20. und 21. September 2017 in München statt. Unter dem Motto "Kooperation - Gemeinsam den digitalen Wandel gestalten" fokussiert der ECR Tag die Herausforderungen, vor denen die Konsumgüterbranche im Zeitalter der Digitalisierung steht.
Das Einkaufserlebnis der Konsumenten hat sich in den letzten 20 Jahren im Zuge der Digitalisierung drastisch verändert. Heute können Shopper kaufen, wo und wann sie wollen: klassisch im Geschäft, Zuhause vor dem Laptop, unterwegs mit dem Smartphone oder seit neuestem per Knopfdruck mit dem Dash-Button. Mobilität und Digitalisierung bieten dem Handel so immer mehr Touchpoints, um mit den Konsumenten in Kommunikation und Interaktion zu treten – und führen auf Verbraucherseite zu Bedürfnissen und Erwartungen, die einer ständigen Veränderung unterliegen. Diese zu kennen ist für Unternehmen, die sich erfolgreich in der neuen Omnichannel-Welt positionieren wollen, essentiell.
Amazon hat es vorgemacht und inzwischen sind Reviews und Bewertungen von Produkten ein fester Bestandteil des Onlinekaufs. So geben 41 Prozent der deutschen Onliner an, dass Bewertungen anderer Nutzer einer der Hauptgründe sei, online einzukaufen.
Handelsmarken hatten in der Vergangenheit mit dem Ruf des billigen Kopieproduktes zu kämpfen. In Anbetracht des sich differenzierenden Handelsmarkenmarktes, der auch immer mehr Premiumhandelsmarken hervorbringt, hat sich dieses Bild deutlich gewandelt.
Regionalität und Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich spielen auch bei den Erwartungen an Handelsmarken in Deutschland eine große Rolle. Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos wünschen sich zwei Drittel (64%) der Konsumenten mehr Eigenmarkenprodukte, die in ihrer Heimatregion erzeugt werden.
Kleider und Elektronikprodukte stehen in der Beliebtheitsskala der Onlinekäufer an der Spitze. Geht es um die Bestellung von Lebensmitteln per Mausklick, sind die Konsumenten laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos zurückhaltender. Vor allem die Online-Bestellung frischer Lebensmittel betrachten die Konsumenten kritisch. Nur einer von zehn Befragten würde Gemüse, Obst, Fleisch oder Fisch im Internet bestellen. Dennoch ist die Akzeptanz von sogenannten Lebensmittelboxen, die der Online-Handel mit verschiedenen Konzepten anbietet, insgesamt positiv, obwohl auch diese Boxen frische Lebensmittel enthalten.