Politische Ereignisse wie der Brexit oder die Wahl Donald Trumps im vergangenen Jahr haben das Thema Populismus wieder stark in den medialen Fokus gerückt. Eine weltweite Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeichnet nun ein Bild einer globalen Gesellschaft, in der sich viele vom politischen System vernachlässigt fühlen.
Der Solidaritätszuschlag wurde 1991 zur Finanzierung verschiedener »Mehrbelastungen« befristet auf ein Jahr eingeführt, seit 1995 besteht er unbefristet zur Finanzierung der Kosten der deutschen Einheit. Wie viel Solidarität steckt – 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und Milliarden Steuerplus für die Staatskasse – noch im Soli?
Dass die eigene Wahrnehmung oftmals nicht mit der Realität übereinstimmt, belegt einmal mehr die aktuelle Studie »Perils of Perception« des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. In 37 Ländern schätzten knapp 30.000 Personen aktuelle Zahlen zur Bevölkerungsstruktur und gesellschaftsrelevanten Themen. Auch hierzulande werden viele soziale Realitäten von den Bürgern vollkommen falsch eingeschätzt. Verglichen mit anderen Ländern irren sich die Deutschen sogar überdurchschnittlich oft.
Fehlender Wohnraum ist aus Sicht der deutschen Bevölkerung das derzeit größte Infrastrukturproblem im eigenen Land. Nur jeder vierte Bundesbürger (25%) bewertet die Verfügbarkeit von neuen Wohnungen bzw. Häusern in Deutschland als ziemlich oder gar sehr gut. Damit befindet sich die Bundesrepublik im internationalen Vergleich in der Schlussgruppe.
In 28 Ländern weltweit sagt im Durchschnitt nur jeder Dritte, Menschenrechte seien kein Problem in seinem Land. In Deutschland ist es gut jeder zweite (55%), in Kolumbien nur 17 Prozent. // Acht von zehn Befragten heben die Bedeutung von Gesetzen zum Schutz der Menschenrechte in ihrem Land hervor // Vier von Zehn geben zu, nur wenig über die Menschenrechte zu wissen // Meinungsfreiheit, das Recht auf Leben und das Recht auf Freiheit werden weltweit als die wichtigsten Menschenrechte angesehen
5G »an jeder Milchkanne« – aus Sicht der deutschen Bevölkerung sind Investitionen dieser Art in die digitale Infrastruktur längst überfällig. Diese Einschätzung wird nun auch durch die Ergebnisse des aktuellen ›Global Infrastructure Index‹ gestützt, eine Studie, die von Ipsos in Kooperation mit der Global Infrastructure Investor Association (GIIA) in 29 Ländern durchgeführt wurde.
November’s edition of Ipsos Update includes two new editions of Flair on Brazil and Russia, our latest white paper on the future of mobility, features on healthcare and the media consumption of business executives, alongside the latest ‘nation brand’ rankings.
Unternehmen haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Aber müssen sich Unternehmen in Zeiten der politischen Instabilität und gesellschaftlichen Polarisierung positionieren? Sollen sie sich aktiv gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Protektionismus aussprechen und sogar Menschen mit radikal politischen Ansichten entlassen bzw. nicht einstellen?
Welcome to Ipsos Update – our monthly selection of research and thinking from Ipsos teams around the world. October’s edition features new papers on agile research, surviving disruption, and creating strong branded memories in ads, as well as reports on Kenya, populism, and young people globally.
Lügenpresse, Fake News, Alternative Fakten: Diese und ähnliche Begriffe sind nicht nur auf der anderen Seite des Atlantiks, sondern inzwischen auch hierzulande fester Bestandteil des politischen, medialen sowie zivilgesellschaftlichen Diskurses. Im weltweiten Vergleich ist das Vertrauen der Deutschen in die eigene Presse dennoch höher als in anderen Nationen.