Politische Ereignisse wie der Brexit oder die Wahl Donald Trumps im vergangenen Jahr haben das Thema Populismus wieder stark in den medialen Fokus gerückt. Eine weltweite Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeichnet nun ein Bild einer globalen Gesellschaft, in der sich viele vom politischen System vernachlässigt fühlen.
Seit der „Flüchtlingskrise“ in 2015 ist das Thema Migration aus der europäischen Politik nicht mehr wegzudenken und stellt sie vor große Herausforderungen: Welche Ressourcen haben wir und welche Maßnahmen können wir treffen, mit dem Zustrom an Einwanderern angemessen umzugehen? Wie können Migranten erfolgreich integriert werden? Wie kann die Angst vor Überfremdung gebannt werden?
Jedes Jahr wechseln ca. 1.200 Bundeswehroffiziere aus dem Dienst in die Privatwirtschaft. Im Auftrag des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) hat Ipsos Public Affairs in einer quantitativ-qualitativen Studie die Ansichten der Unternehmen über Einstellung und Kompetenzen von ehemaligen Offizieren ermittelt.
Hamburg, 8. Januar 2018. Zum Jahreswechsel hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos Bürger in Deutschland und 27 weiteren Ländern nach ihren Einschätzungen zur Entwicklung des politischen, wirtschaftlichen und allgemeinen Weltgeschehens befragt. So räumen 57 Prozent der Deutschen Angela Merkel eine weitere Amtszeit als Bundeskanzlerin ein und die Hälfte (51%) der Bundesbürger rechnet 2018 mit einem erneuten Terroranschlag im eigenen Land. Auch nach den persönlichen Erwartungen wurde gefragt: zwei Drittel (67%) der Deutschen starten optimistisch ins neue Jahr und denken, es werde besser als das vergangene.
Hamburg, 06. Dezember 2017. In 38 Ländern schätzte die Bevölkerung in einer Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos Zahlen zu gesundheits- und gesellschaftsrelevanten Themen in ihrem Land – und lag dabei teilweise ziemlich daneben. In Deutschland wurde vor allem der Anteil der Teenagerschwangerschaften oder der Diabeteskranken überschätzt. Unterschätzt wurde dagegen die Religiosität der Bevölkerung: an Gott würden nach Meinung der Mitbürger weit weniger Deutsche glauben, als es der Fall ist.
Hamburg, 20. November 2017. Nur knapp ein Drittel der Deutschen (30%) ist mit dem deutschen Wohnraumangebot zufrieden, wie eine globale Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Ipsos ergab. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit deutlich unter der durchschnittlichen Zufriedenheit von 45 Prozent. Von den G7-Ländern sind lediglich in Großbritannien (28%) und Italien (28%) weniger Personen mit dem Wohnraumangebot zufrieden.
Hamburg, 23. Oktober 2017. Armut und soziale Ungleichheit ist nach wie vor ein Top-Thema, wenn man die Deutschen nach ihren größten Sorgen fragt. Fast jeder Zweite (49%) sorgt sich darum, seit Juni dieses Jahres ist dieser Wert um 9 Prozentpunkte gestiegen. Als weitere wichtige Sorgen werden Kriminalität und Gewalt (39%) und Terrorismus (38%) genannt. Seit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wird diese Sorge aktuell deutlich seltener genannt, im Januar gab noch die Hälfte der Deutschen (49%) Terrorismus als Sorgenbereiter an.
Hamburg, 23. Oktober 2017. Der seit über fünf Jahren in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Opaschowski erhobene Nationale WohlstandsIndex für Deutschland (Ipsos NAWI-D) zeigt im September einen neuen Rekordwert. 52 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren stufen ihren persönlichen Wohlstand als hoch ein. Das sind ein Prozent mehr als bei der letzten Erhebung im Juni 2017 und 9 Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren.
Hamburg, 12. Oktober 2017. Knapp die Hälfte (47%) der Deutschen ist laut einer weltweiten Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos gegen eine Grenzschließung für Flüchtlinge. Fast genauso viele würden diesen Schritt jedoch begrüßen (44%). Weltweit liegen die Deutschen damit im oberen Mittelfeld. Weiterhin fürchtet ein Großteil der Deutschen, dass die Aufnahme von Flüchtlingen ein Sicherheitsrisiko mit sich bringt.
Hamburg, 03. August 2017. Im aktuellen Sommer erreicht der subjektiv empfundene Wohlstand der Deutschen ein neues Fünfjahreshoch. Jeder zweite Bundesbürger (51%) stuft seinen eigenen Wohlstand als hoch ein. Für etwa jeden Dritten (34%) ist das Wohlstandsbefinden auf einem mittleren und für etwa jeden Siebten (15%) auf einem niedrigen Niveau. Das ist das Ergebnis der aktuellen Erhebung des Nationalen Wohlstandsindex für Deutschland (Ipsos NAWI-D), den Ipsos Observer regelmäßig in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Opaschowski erhebt.