WohlstandsIndex steigt weiter

Jeder zweite Deutsche (48%) stuft seinen eigenen Wohlstand als hoch ein. Der Nationale WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), den das Markt- und Sozialforschungsinstitut Ipsos seit 2012 in Kooperation mit Zukunftsforscher Opaschowski kontinuierlich erhebt, setzt seinen ungebrochenen Aufwärtstrend fort und legt in den letzten drei Monaten noch einmal um 1,6 Prozentpunkte zu.

Trotz Anzeichen schwächelnder Wirtschaft ist das gefühlte Wohlstandsniveau stabil, denn der NAWI-D misst Wohlstand nicht als rein materielle Größe, sondern setzt sich neben ökonomischen auch aus ökologischen, gesellschaftlichen und individuellen Parametern zusammen, und zwar aus der ganz subjektiven Sicht der repräsentativ befragten Bundesbürger. Der gesellschaftliche Wohlstand macht sich an Aspekten wie „freie Meinungsäußerung“ oder „in Frieden mit meinen Mitmenschen leben“ fest und ist mit 57,5 Prozent  am stärksten ausgeprägt.

„Dieser Wert hat in den letzten drei Monaten noch einmal deutlich zugelegt. Allen Krisen und Kriegen auf der Welt zum Trotz haben die Deutschen das Land, das ihnen Freiheit und Sicherheit bietet, schätzen gelernt“, so Hans-Peter Drews von Ipsos. Mehr und mehr Deutsche sehen in diesem Zusammenhang auch, dass das Thema Weiterbildung in der Gesellschaft endlich einen hohen Stellenwert eingenommen hat.

Auch die Dimensionen ökonomischer und individueller Wohlstand entwickeln sich positiv.  53,6 Prozent der Deutschen halten ihren Arbeitsplatz für sicher, 53,5 Prozent ihr Einkommen. Mehr als noch vor drei Monaten geben die Befragten an, einen guten Kontakt zu ihrer Familie (69,2%), oder zu Freunden (67,1%) zu haben und sich gesund zu fühlen (58,1%).  Einzig der ökologische Wohlstand pendelt sich seit über zwei Jahren auf relativ niedrigem Niveau ein.

WohlstandsIndex stetig am Steigen

 

Steckbrief

  • Methode: Capibus Computer Assisted Personal Interviewing, im Haushalt des Befragen, random route - zufällig ausgewählter Haushalt und Befragungsperson
  • Stichprobe: je 2.000 Personen ab 14 Jahren aus einer Gesamtbasis von 20.000 Fällen.
  • Grundges.heit: deutschsprechende Bevölkerung in Privathaushalten
  • Feldzeit: Juni  2012 und September 2014

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