Zeit fürs Wesentliche: Wie DIY-Lösungen agiles Arbeiten unterstützen können

Die Digitalisierung hat nicht zuletzt durch die Corona Pandemie exponentiell an Fahrt aufgenommen. Mit diesem technischen Push bekommt auch das Thema Automatisierung eine gestiegene Relevanz. Angebote, die als „Do-It-Yourself-Lösungen“ propagiert werden, springen genau auf diesen Zug auf.

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  • Inga Havemann Ipsos Marketing, Germany
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WP DIY LösungenMit wenigen Klicks beauftragen – und ein fertiges Dashboard mit aussagekräftigen Ergebnissen – das ist die Idealwelt. Jetzt werden Sie sagen: naja, DIY ist ja nicht neu – stimmt, es gibt Angebote, die seit vielen Jahren verfügbar sind – warum also jetzt der neue Hype um dieses Thema? Gerade kürzlich in der „Woche der Marktforschung“ von marktforschung.de waren Vorträge zu Automatisierung und Do-it-Yourself Tools stark frequentiert.

Wir können feststellen, dass die Anforderungen an DIY-Tools heute ganz andere sind als noch vor fünf Jahren, als die ersten Lösungen auf den Markt kamen. Da ging es vorrangig um schnelle Zahlen für eine PR-Aktion oder einen Vorstandsbericht. Heute wird DIY anders eingesetzt und breiter genutzt. Die Digitalisierung wird stärker für das Marketing einsetzbar gemacht und in agile Prozesse eingebunden.

Ein Fall für eine Blitzentscheidung

Kürzlich an einem Freitagmorgen erreichte uns eine dringende Anfrage eines größeren Kunden aus dem Bereich Personal Care. Es ging um eine wichtige Entscheidung für eine neue Produktlinie, die innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage gefällt werden sollte. Nach einem Call mit dem Kunden um 10 Uhr sondierten wir Lösungen, stellten die Möglichkeiten unserer neuen End-to-End Plattform vor und überzeugten ihn mit unserem Ansatz. Es war schnell klar, dass es von Kundenseite keine Kapazitäten gab (und mangelnde Manpower seitens der betrieblichen Marktforschung ist heute sicher eher die Regel als die Ausnahme), selbst ein DIY-Projekt aufzusetzen, jedoch blieb die Forderung nach Schnelligkeit und Kosteneffizienz natürlich bestehen.
Hier ist es dann durchaus sinnvoll, sogenannte DIY-Lösungen auch forschergeführt im Institut durchführen zu können und dem Kunden diese Arbeit abzunehmen. In diesem Fall hatte der Kunde eine Stunde später sein Angebot, das er unmittelbar beauftragte. Eine Conversion von nicht mal vier Stunden – von Anfrage bis Auftrag und geplanter Ergebnislieferung innerhalb 48 Stunden! Nur ein Beispiel für Situationen, mit denen wir immer häufiger konfrontiert werden, da die „time to market“ aufgrund der Rahmenbedingungen stetig steigt.

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  • Inga Havemann Ipsos Marketing, Germany

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