Meet The Gen Z
Als zweite Generation der Digital Natives ist die Generation Z bereits mit allem Digitalen sozialisiert. Diana Livadic untersucht, welchen Einfluss das auf den Lifestyle, die Mediennutzung und die Einstellungen zur Markenkommunikation der ab 1996 Geborenen hat.
Mobiltelefone waren für sie schon immer Smartphones, und eine Welt ohne das Internet kennen sie nicht. Die Gen Z, als Nachfolger der Millennials, machen inzwischen 6,5 Millionen der deutschen Bevölkerung aus und stehen als kaufkräftige Konsumenten von morgen in den Startlöchern. Im September 2017 führte Ipsos eine Online-Befragung unter 1.500 Personen aus der Generation der Gen Z und Millennials durch.
Überaus technikaffin
Aufgewachsen in einer digitalen Welt, ist für 92 Prozent das Internet aus dem Leben nicht mehr wegzudenken, und wenn möglich erledigen 70 Prozent ihre Aufgaben digital. 62 Prozent sind souveräne Onliner und zeigen anderen, wie man Dinge online macht. Und sie kennen sich aus mit neuen Technologien: 95 Prozent kennen Smartwatches, 88 Prozent Virtual Reality und 78 Prozent Chatbots, die als virtuelle Assistenten auf Webseiten oder in Messengern von Marken eingesetzt werden.
Markenbewusst und individuell
Generell sind sie sehr aktiv. So geben 45 Prozent an, immer auf der Suche nach Aktivitäten mit anderen zu sein. Aber dennoch – und auch trotz großer sozialer Netzwerke – hat die Mehrheit (83 Prozent) lieber wenige enge Freunde statt eines großen Bekanntenkreises. Individualität ist zentral, denn fast der Hälfte (48 Prozent) ist wichtig, sich von der Masse abzuheben. 31 Prozent möchten ein Leben, das andere beeindruckt. Dabei spielen Marken eine große Rolle: 46 Prozent der Gen Z sind Marken und der Lifestyle, für den sie stehen, wichtig und 48 Prozent zahlen gern mehr, wenn sie dann etwas haben, was nicht jeder hat.
Der gesamte Artikel ist in der Research&Results erschienen, Ausgabe 2/2018, S. 48f.
Medien & Marken - kommunikation