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Sicher leben statt viel haben - das veränderte Wohlstandsdenken
Deutschland geht es gut. Die Exporte erreichen Höchstwerte. Die Quellen für Steuer-Mehreinnahmen sprudeln. Und die Politik hat allen Grund zum Optimismus. Doch gleichzeitig stabilisiert sich der Anteil der Bevölkerung, der sich Sorgen um den Erhalt des erarbeiteten und verdienten Wohlstands macht. Knapp jeder vierte Deutsche (23%) fällt in die niedrigste Gruppe des ökonomischen Wohlstands. „Jeder vierte Bundesbürger ist nicht arm, aber fühlt sich armutsgefährdet“, so Professor Horst Opaschowski, der zusammen mit Ipsos den NAWI-D präsentierte. „Die Armutsschwelle bedroht zunehmend die mittleren Einkommensbezieher, die um den Erhalt ihres Wohlstands bangen. Statt Wohlstand heißt es für viele Unwohlstand“.
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Europa ist auf dem falschen Weg - aber kaum einer will raus aus der EU
Rund zwei von drei Befragten (68%) sind der Meinung, dass die Europäische Union sich auf dem falschen Weg befindet. Das ergab eine Global@dvisor- Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos unter mehr als 8000 Bürgern in zehn europäischen Ländern (Belgien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Italien, Niederlande, Polen, Spanien und Schweden).
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Mehrheit der SPD- und CDU-Anhänger gegen Neuwahlen
Nach dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD schwebt weiterhin das Damoklesschwert des SPD-Mitgliederentscheids über der Großen Koalition. Am Samstag soll das Ergebnis verkündet werden. Eine aktuelle Umfrage mit dem Ipsos-Demokratiepuls beschäftigte sich aus diesem Anlass unter anderem mit der Einstellung der Deutschen zum Thema Neuwahlen. Vor allem die Anhänger der SPD lehnen Neuwahlen mit großer Mehrheit ab (60%). Jeder zweite Unions-Anhänger (50%) ist ebenfalls gegen einen neuen Urnengang.
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Mehrheit der Deutschen für Maut
Eine deutliche Mehrheit der Deutschen spricht sich für die Einführung einer PKW-Maut für Ausländer bei gleichzeitiger Senkung der KfZ-Steuer für Inländer aus. Laut einer aktuellen Umfrage aus dem Ipsos Demokratiepuls sind 60 Prozent der Befragten dafür. In einer der strittigsten Frage der gerade abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen hat der Haupttreiber dieses Projekts, Horst Seehofer (CSU), die Mehrheit der Unions-Anhänger auf seiner Seite, 73 Prozent dieser Gruppe sprechen sich für die Maut aus.
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Arbeitslosigkeit und Mindestlohn wichtigste Probleme
Während die Spitzenvertreter von Union und SPD über die Eckpunkte der Großen Koalition verhandeln, wird die Problemagenda der Deutschen von den Themen Arbeitslosigkeit und Mindestlohn angeführt, wie eine aktuelle Repräsentativ-Umfrage mit dem Ipsos Demokratiepuls ergab.
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Die Qual mit der Wahl: Herausforderungen moderner Wahlforschung
Legen sich Wähler heutzutage überhaupt noch auf eine Partei fest? Welchen Einfluss haben mediale Ereignisse und taktische Überlegungen auf die tatsächliche Stimmabgabe? Angeleitet von diesen Fragestellungen, haben Tobias Michael und Hans-Jürgen Frieß ein Erhebungswerkzeug entwickelt.
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Mehrheit der Unions- und SPD-Anhänger für Große Koalition
Nachdem auch der Parteikonvent der SPD den Weg frei gemacht hat für die Verhandlungen über eine Große Koalition können Union und SPD auf die Unterstützung ihrer Anhänger zählen. Das zeigen aktuelle Umfragedaten aus dem Ipsos Demokratiepuls.
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Von Wohlstandsgewinnern und -verlierern
Nach dem 2. Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), den das weltweit tätige Marktforschungsinstitut Ipsos in Zusammenarbeit mit dem renommierten Zukunftsforscher Professor Dr. Horst W. Opaschowski entwickelt hat, erreicht die Wohlstandswirklichkeit in Deutschland den Indexwert 42 von 100 möglichen Punkten. „Der Ipsos NAWI-D ist ein Barometer, das die für die Deutschen wichtigen aktuellen Grundvoraussetzungen für den Wohlstand erfasst. Auffällig ist, dass die anhaltende Finanzkrise in Europa das Stimmungsbild in Deutschland nicht weiter beeinträchtigt hat. Der 2. NAWI-D bleibt gegenüber der ersten Messung von vor drei Monaten stabil“, so Hans-Peter Drews, Managing Director von Ipsos Observer.