Finanzielle Sicherheit


Wohnen Umfrage

Wohnungsmarkt: Mehrheit für stärkeres Eingreifen des Staates, Enteignungen nur von jedem Siebten befürwortet

Hamburg, 14. Juli 2023 – In den letzten Jahren sind die Miet- und Kaufpreise für Wohnraum deutlich gestiegen, insbesondere in deutschen Großstädten. In der Politik werden verschiedene Gegenmaßnahmen diskutiert, darunter auch die Enteignung großer Wohnungsbaugesellschaften. Eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt jedoch, dass nur 15 Prozent der Bundesbürger:innen diesen Schritt für am geeignetsten halten, um Preisanstiege für großstädtischen Wohnraum zu verhindern. Trotzdem spricht sich eine klare Mehrheit von 77 Prozent dafür aus, dass der Staat stärker als bisher in den Wohnungsmarkt eingreifen sollte.
Inflation Umfrage

Inflation: Jede:r vierte Deutsche hat Schwierigkeiten finanziell über die Runden zu kommen

Hamburg, 03. Juli 2023 – Trotz zuletzt rückläufiger Inflationsraten gibt ein wachsender Anteil der Deutschen an, finanziell kaum noch über die Runden zu kommen. In einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos in 29 Ländern gibt jede:r vierte befragte Bundesbürger:in (24%) an, dass es derzeit ziemlich oder sehr schwierig sei, finanziell über die Runden zu kommen. Im Vorjahr waren es nur 16 Prozent.

Umfrage zur Rentenreform: Nein zur Erhöhung des Renteneintrittsalters, Aktienrente deutlich beliebter

Hamburg, 21. Februar 2023 – Immer wieder wird in Deutschland über die künftige Finanzierung des staatlichen Rentensystems diskutiert. In einer repräsentativen Umfrage hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos die Deutschen nach ihrer Meinung zu fünf verschiedenen Vorschlägen gefragt, die in der aktuellen Rentendebatte im Raum stehen. Lediglich sechs Prozent der Befragten halten demnach eine Erhöhung des Renteneintrittsalters für am sinnvollsten, die große Mehrheit präferiert andere Optionen.
Wohlstand Umfrage

Ukraine-Krieg: Rekordrückgang beim Wohlstand der Deutschen

Hamburg, 09. Januar 2023. Die Deutschen stufen ihre ökonomische Situation und ihr gesellschaftliches Umfeld im Dezember 2022 deutlich negativer ein als noch im Dezember des Vorjahres. Das zeigen die Ergebnisse des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), der den subjektiv empfunden persönlichen Wohlstand der Deutschen seit 2012 regelmäßig erhebt. Im Dezember 2022 schätzten nur noch 47 Prozent der Befragten ihren Wohlstand als hoch ein, gegenüber 54 Prozent ein Jahr zuvor. Einen drastischeren Rückgang des gefühlten Wohlstands wie in den letzten zwölf Monaten hat es in so einem Zeitraum seit Bestehen des NAWI-D nicht gegeben. Selbst die Corona-Pandemie konnte den gefühlten Wohlstand nicht so stark dämpfen, wie es offensichtlich die Auswirkungen des Ukraine-Krieges gerade tun. Vor allem die durch den Konflikt verstärkte Inflation ist für einen beträchtlichen Anteil der Menschen im täglichen Leben spürbar und ein Ende ist für viele zurzeit nicht absehbar.
Inflation Umfrage

Sorgenranking: Jeden Zweiten plagen Inflationssorgen, Angst vor militärischem Konflikt nimmt wieder zu

Hamburg, 7. November 2022 – Die Sorgen der Menschen wegen der hohen Inflation haben in Deutschland den dritten Monat in Folge einen neuen Rekordwert erreicht. Inzwischen gibt die Hälfte aller Bundesbürger (50% | +1 im Vergleich zum Vormonat) an, dass die steigenden Preise aktuell zu den drei größten persönlichen Sorgen zählen. Das ist das Ergebnis der monatlich in 29 Ländern durchgeführten Studie »What Worries the World« des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Begleitet werden die deutschen Inflationssorgen von einer weitverbreiteten Angst vor Armut und sozialer Ungleichheit (36% | -2).
Wohlstand Umfrage

Folgen des Ukraine-Krieges senken Wohlstand und erzeugen Zukunftsängste, besonders im Osten

Nationaler WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D)
Inflation Umfrage

Jeden zweiten Deutschen plagen Inflationssorgen

Hamburg, 6. Oktober 2022 – Die durch Inflation ausgelösten Sorgen haben in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Inzwischen zählt jeder zweite Bundesbürger (49%) die steigenden Preise zu den drei größten persönlichen Sorgen, 5 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Das ergab die jüngste Erhebung der monatlich in 29 Ländern durchgeführten Studie „What Worries the World“ des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Zum Vergleich: Vor genau einem Jahr besorgte die Inflation hierzulande gerade einmal 12 Prozent der Befragten. Auch weltweit (40%) nimmt das steigende Preisniveau bereits zum sechsten Mal in Folge den ersten Rang auf der Liste der größten Sorgen der Menschen ein.
Wirtschaft Umfrage

Wirtschaftslage: Deutsche so pessimistisch wie seit 12 Jahren nicht mehr

Hamburg, 29. September 2022. Die wahrgenommene Wirtschaftssituation in Deutschland befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt. Laut einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos würden derzeit nur noch 45 Prozent der Befragten die wirtschaftliche Lage in Deutschland als gut beschreiben. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt im Juni 2010 zu Beginn der Euro-Krise gemessen (38%).
Klimawandel Umfrage

Nach Hitzesommer: Klimaangst nimmt wieder zu, Inflationssorgen auf Rekordhoch

Hamburg, 06. September 2022. Nach wochenlanger Rekordhitze und extremer Trockenheit steigt die Sorge der Deutschen vor den Folgen des Klimawandels erneut merklich an. Jeder dritte Bundesbürger (32%) gibt inzwischen wieder an, den Klimawandel aktuell zu den drei größten Sorgen zu zählen – sechs Prozentpunkte mehr als noch im Vormonat. Ein höherer Wert wurde in Deutschland zuletzt im Oktober 2021 gemessen, so das Ergebnis der monatlich in 28 Ländern weltweit durchgeführten Ipsos-Studie „What Worries the World.“