Politische Ereignisse wie der Brexit oder die Wahl Donald Trumps im vergangenen Jahr haben das Thema Populismus wieder stark in den medialen Fokus gerückt. Eine weltweite Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeichnet nun ein Bild einer globalen Gesellschaft, in der sich viele vom politischen System vernachlässigt fühlen.
Wohlbefinden ist ein zentraler Bestandteil internationaler und nationaler Diskurse zur nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung und hat den Wohlstandsbegriff in den letzten Jahren maßgeblich erweitert. Traditionelle materielle Aspekte wie das persönliche Einkommen oder markoökonomische Indikatoren beurteilen gesellschaftlichen Progress eindimensional und sagen wenig über die Lebensqualität der Menschen sowie ihres Umfeldes aus.
Für die Deutschen hat sich über das Jahr 2016 ihr persönlicher Wohlstand auf einem hohen Niveau eingependelt. Das ist das Ergebnis der Dezember-Erhebung des Nationalen Wohlstandsindex für Deutschland (Ipsos NAWI-D), den das Markt- und Sozialforschungsinstitut Ipsos regelmäßig in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Opaschowski erhebt. Fast jeder zweite Bundesbürger (49,5%) stuft seinen subjektiv empfundenen Wohlstand als hoch ein. Für jeden Dritten (33,5%) ist das Wohlstandsbefinden auf einem mittleren und für jeden Sechsten (17,0%) auf einem niedrigen Niveau.
15. Dezember 2016. Abtreibung ist und bleibt in vielen Ländern der Europäischen Union ein brisantes Thema. Generell verfolgt die EU die Maxime, sich möglichst wenig in soziale Fragen der Mitgliedsländer einzumischen, da oft mit Widerstand zu rechnen ist. Beispielsweise hat Polen vor seinem Eintritt in die EU erklärt, dass seine Souveränität im Zusammenhang mit dem Abtreibungsrecht gewahrt bleiben muss.
US Wahlen und die Entscheidung von Martin Schulz in die Bundespolitik zu wechseln, haben keine nennenswerten Auswirkungen auf unsere Prognose.
Wenn nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre,...
Nach ihren größten Sorgen bezogen auf ihr Land befragt, nennen vier von zehn (38%) Deutschen in einer aktuellen Umfrage die Kontrolle der Zuwanderung. Nur das Thema Armut und soziale Ungerechtigkeit beschäftigt einen noch größeren Teil der Bundesbürger: fast die Hälfte (47%) gab an, darüber besorgt zu sein, wie die monatlich in 25 Ländern erhobene Studie „What worries the World“ des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos ergab.
Die Mehrheit der Deutschen (56%) ist der Meinung, die Beziehung Deutschlands zu Großbritannien werde leiden, sollten die Briten aus der EU austreten. Auch in Spanien (58%) und Ungarn (54%) denkt die Bevölkerung so, bezogen auf die Beziehung ihrer Länder zu Großbritannien. Das ist das Ergebnis einer aktuellen internationalen Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos. Vor allem in Schweden sieht man das anders. Jeder zweite Schwede (52%) sieht keine Auswirkungen eines Brexit auf die Beziehungen seines Landes zum Vereinigten Königreich, jeder Zehnte (11%) glaubt sogar an eine Verbesserung des Verhältnisses.
Hamburg, 08. März 2016. Schon seit Jahrzehnten wird das Thema Abtreibung weltweit immer wieder kontrovers diskutiert. Während am 08. März mit dem internationalen Frauentag auf der ganzen Welt die Selbstbestimmung der Frau im Vordergrund steht, ist die Hälfte der Deutschen (50%) der Meinung, dass für Frauen auch eine Abtreibung uneingeschränkt frei bestimmbar sein sollte. Weitere 34 Prozent geben an, dass Abtreibung in bestimmten Fällen legal sein sollte, beispielsweise bei einer durch eine Vergewaltigung hervorgerufenen Schwangerschaft.
Am 08. März wird mit dem internationalen Frauentag rund um den Globus an die Bedeutung von Gleichberechtigung und Emanzipation erinnert. Doch sind Männer und Frauen in Deutschland bereits gleichberechtigt? Die Mehrheit der Deutschen meint Nein. Zwar wünscht sich ein Großteil (85%) die uneingeschränkt gleichen Rechte für Männer und Frauen, jedoch sind 61 Prozent der Ansicht, dass es hierzulande eine Benachteiligung von Frauen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene gibt.