Politische Ereignisse wie der Brexit oder die Wahl Donald Trumps im vergangenen Jahr haben das Thema Populismus wieder stark in den medialen Fokus gerückt. Eine weltweite Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeichnet nun ein Bild einer globalen Gesellschaft, in der sich viele vom politischen System vernachlässigt fühlen.
Hamburg, 13. Juli 2017. Die Union bleibt auch nach den G20 Krawallen mit 39 Prozent stabil, die SPD verbessert sich um einen Prozentpunkt.
Die FDP liegt mit 8 Prozent weiterhin klar über der Fünfprozenthürde, während die AfD leicht verliert.
Hamburg, 29. Juni 2017. Die Union legt erneut einen Prozentpunkt zu und hält ihren Vorsprung von nun 14 Prozent zu den Sozialdemokraten.
Die FDP nimmt mit 8 Prozent weiterhin klar die Fünfprozenthürde, während die AfD unverändert bei 9 Prozent liegt.
Hamburg, 26. Juni 2017. Die Sozialforscher des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos identifizieren in einer großangelegten Studie acht globale Trends. Basierend auf 18.000 Interviews in 23 Ländern lassen sich folgende Entwicklungen erkennen: In westlich geprägten Ländern gibt es eine Krise der Eliten und eine Kluft zwischen den Generationen in Bezug auf ihre Chancen. Den Kampf um Aufmerksamkeit sehen wir hingegen überall auf der Welt.
Hamburg, 20. Juni 2017. Kanada, Australien, Deutschland und den Vereinten Nationen wird von großen Mehrheiten der Bevölkerung in 25 Ländern bescheinigt, einen positiven Einfluss auf die Weltpolitik zu haben. Den Beitrag von Russland und den USA bewertet dagegen aktuell nur eine Minderheit als positiv. Das ergab eine internationale, repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos.
Die Union baut ihren Vorsprung zu den Sozialdemokraten auf nun 12 Prozent aus. Die FDP liegt mit 7 Prozent klar über der Fünfprozenthürde und die AfD verbessert sich leicht.
Hamburg, 13. Juni. Jeder zweite Deutsche (52%) ist für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Nur jeder fünfte (22%) spricht sich dagegen aus, fast ebenso viele sind in dieser Frage unentschieden. Das ergab eine aktuelle länderübergreifende Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit hinter Serbien und Polen, wo 67 bzw. 60 Prozent der befragten Personen ein universelles Grundeinkommen befürworten.
Hamburg, 07. Juni 2017. Armut und soziale Ungleichheit nennen 43 Prozent der Deutschen an erster Stelle ihrer derzeit drei größten Sorgen im eigenen Land. Danach folgt die Angst vor Terrorismus und vor Gewalt und Kriminalität mit jeweils 38 Prozent. Seit Mai 2013, der Zeit vor der letzten Bundestagswahl, zeigt sich hier eine erhebliche Verschiebung. Damals gehörte das Thema Arbeitslosigkeit noch zu den drei größten Sorgen der Deutschen. Diese Ergebnisse stammen aus der monatlich in 26 Ländern erhobenen Studie „What worries the World“ des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos.
Deutsche im Wohlstandsdilemma: Stabiler Wohlstand, aber steigende Zukunftsängste. Wohlstand für alle? Wo stehen wir auf dem Weg, das zentrale Versprechen der Politik zu erreichen? Im Bundestagswahljahr 2017 ist die politische Stimmung und Situationsanalyse in zwei Lager geteilt: „Deutschland geht es so gut wie nie zuvor“ (Angela Merkel 2017)
und: „Es geht in diesem Land nicht gerecht zu“ (Martin Schulz 2017). Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die aktuelle politische Diskussion. Wie wohlhabend sind die Deutschen wirklich? Wie gerecht ist der Wohlstand verteilt?