Dem Omnishopper auf der Spur

Was Handel und Industrie wissen müssen und wie Marktforschung dabei unterstützen kann.

Autor(en)

  • Heidi Neubert Ipsos Marketing, Germany
  • Jan Otto
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Der digitale Wandel verändert die Art und Weise, wie wir denken, kommunizieren, miteinander umgehen, arbeiten, einkaufen und konsumieren. Unternehmen müssen sich an das veränderte Kauf- und Konsumverhalten anpassen. Methoden der Marktforschung ebenfalls. Wie sich Ipsos neue Daten und Messmethoden sowie Künstliche Intelligenz für neue Analyse-Methoden im Shopper Research zunutze macht, beschreiben Jan Otto und Heidi Neubert.

Die technologische Entwicklung hat eine digitale, beinahe grenzenlose Einkaufswelt erschaffen, die nicht durch Geografie oder die üblichen Dynamiken eines stationären Handels, wie begrenzte Fläche, kleines Sortiment oder statische Preise, limitiert wird. Digitale Champions wie Amazon, Google und Alibaba besetzen Geschäftsfelder, die bisher dem klassischen Einzelhandel vorbehalten waren. Aber auch der stationäre Handel verändert sich durch die Digitalisierung und neue Technologien halten in den Geschäften Einzug. Viele Käufer sind bereits sogenannte Omnishopper, die alle Informations- und Einkaufsmöglichkeiten – gerne auch gleichzeitig – nutzen. Handel und Industrie ziehen nach und entwickeln Omnichannel-Strategien, um überall präsent zu sein: im stationären Handel, auf Apps, auf Tablets und PCs, E-Mails, Smart TV. Es geht um ein gutes Einkaufserlebnis. Am Ende werden diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, die über alle Berührungspunkte hinweg auch langfristig eine hohe Kundenzufriedenheit generieren. Drei Entwicklungen zeigen, wie sich das Shoppingverhalten durch die Digitalisierung ändert und wie sich Unternehmen mithilfe von Marktforschung diese Entwicklungen zunutze machen können, um erfolgreich am Markt zu agieren.

Dieser Fachartikel ist planung&analyse Ausgabe 1/2020 erschienen.

Autor(en)

  • Heidi Neubert Ipsos Marketing, Germany
  • Jan Otto

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