Politische Meinungslage in Deutschland | Ipsos
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Politische Meinungslage in Deutschland – Januar bis April 2026

Erfahren Sie mehr über die aktuelle politische Meinungslage in Deutschland. Ipsos teilt regelmäßig Erkenntnisse zu Wahlabsichten, Parteibindung & mehr!

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Politische Meinungslage in Deutschland – aktuelle Analysen

Wie sieht die aktuelle politische Meinungslage in Deutschland aus? Ipsos teilt regelmäßig Erkenntnisse zu Wahlabsichten, Parteibindung & mehr!
 

Das sind wir

Das Ipsos Institut für Politik- und Sozialforschung ist verantwortlich für Beratung, Konzeption, Datenerhebung, Auswertung, Berichtslegung und Kommunikation von sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten.

Ipsos gehört zu den wenigen Forschungsspezialisten, die alle gängigen Formen der Datenerhebung und -analyse im eigenen Haus und in nahezu allen Ländern der Welt anbieten können. Dazu gehören Telefonbefragungen, Face-to-Face-Befragungen, Online-Befragungen mit eigenen Panels, Paper-Pencil-Befragungen, (Conjoint-)Experimente und Push-to-Web-Befragungen auf Basis von Registerstichproben ebenso wie Big Data, Social Media Analysen und qualitative Methoden.

Dabei greifen wir auf die Expertise von mehr als 500 Mitarbeiter:innen in Deutschland und mehr als 20.000 Mitarbeiter:innen der globalen Ipsos S.A. Gruppe zurück. Ipsos ist in mehr als 90 Ländern aktiv.

Zu den mehr als 5.000 nationalen und internationalen Kunden von Ipsos zählen politische Stiftungen, Verbände, Unternehmen, Parteien, Non-Profit-Organisationen, Regierungsorganisationen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Die Erhebung der politischen Stimmung in einem Land ist wichtig, um das Meinungsbild der Bevölkerung zu erfassen. Sie liefert wertvolle Informationen für Politik und Wirtschaft und schafft Transparenz über aktuelle Anliegen und Bedürfnisse der Bürger:innen. 
 

Die politische Stimmung im Zeitverlauf

Jeden Monat erhebt das Ipsos Institut für Politik- und Sozialforschung die Wahlabsichten und die Zufriedenheit der Wahlberechtigten mit deutschen Politiker:innen, die Wichtigkeit und den Polarisierungsgrad politischer Themen in der Bevölkerung sowie das Wählerpotenzial und die Wählerbindung der im Bundestag vertretenen Parteien.

In unserem Bericht fassen wir die politische Stimmung im Land im Zeitverlauf zusammen. Dieses Mal haben wir die politische Meinung in Deutschland mit besonderem Fokus auf den Zeitraum zwischen Januar und April 2026 grafisch aufbereitet. Die Daten betrachten somit die politische Stimmung in Deutschland knapp ein Jahr nach der Bundestagswahl 2025. 

Alle Daten wurden von Ipsos in unabhängiger Eigenforschung erhoben und ausgewertet. Informationen zur Methodik sowie alle weiteren Ergebnisse der Studie finden Sie im Bericht.


 



Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

Nach dem seit der Bundestagswahl 2025 anhaltenden Abwärtstrend stabilisiert sich die Union zu Jahresbeginn in der Sonntagsfrage bei 23 bis 25 Prozent. Im März 2026 lag sie kurz vor der AfD, im April hat sich das Bild gedreht: Die AfD führt mit 25 Prozent wieder knapp vor der Union (24 %). Der klare Aufwärtstrend der AfD aus 2025 setzt sich 2026 aber bislang nicht fort. Die SPD stagniert zum Jahreswechsel bei 15 Prozent und fällt im April auf 14 Prozent. Die Grünen stoppen ihren Abwärtstrend und verbessern sich von 13 auf 14 Prozent – damit liegen sie gleichauf mit der SPD. Die Linke pendelt sich 2026 bei 11 bis 12 Prozent ein und liegt in den letzten beiden Wahlumfragen drei Punkte hinter den Grünen. Die FDP erreicht erstmals seit November 2024 wieder die 5‑Prozent‑Hürde, das BSW verharrt bei 3 Prozent.
 

Wer wählt die AfD?

 


Mit Blick auf die Wählerwanderung zeigt sich: Bei der Bindung ihrer Wählerschaft liegt die AfD vorn. 95 Prozent der AfD-Wähler:innen von 2025 würden erneut für die größte Oppositionsfraktion im Bundestag stimmen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Am schwächsten fällt die Bindung bei der Union aus: Unter den im Bundestag vertretenen Parteien können CDU und CSU ihre Anhängerschaft mit 65 Prozent am wenigsten halten. 13 Prozent würden heute nicht mehr wählen oder sind unentschlossen, 10 Prozent sind seit der Bundestagswahl zur AfD abgewandert. Die SPD kann knapp drei Viertel (73 %) ihrer bisherigen Wählerschaft binden und verliert am ehesten an die Linke sowie an Nichtwähler:innen und Unentschlossene. Grüne und Linke liegen bei der Wählerbindung auf ähnlichem Niveau: 82 Prozent würden erneut die Grünen wählen, 80 Prozent erneut die Linke. Zwischen beiden Parteien gibt es die ausgeprägtesten wechselseitigen Abwanderungen.

Beim erweiterten Wählerpotenzial zeigen die aktuellen Umfragewerte zur politischen Stimmung in Deutschland einen leichten Abwärtstrend für Schwarz-Rot: Sowohl die Union (CDU/CSU) als auch die SPD verlieren jeweils einen Punkt und liegen bei 35 bzw. 31 Prozent. Die AfD gibt deutlicher nach (-3) und liegt derzeit bei einem Wert von 28 Prozent. Die Grünen halten 27 Prozent, die Linke fällt leicht auf 23 Prozent. 

Geringe Beliebtheitswerte für den Kanzler und seine Regierung prägen im Frühjahr 2026 die politische Stimmung. Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht im April einen neuen Tiefstwert. Die Nettozufriedenheit mit seiner Arbeit liegt bei -51, wobei der Anteil der sehr Unzufriedenen mit 59 Prozent sogar den Negativrekord seines Vorgängers Olaf Scholz (58 %) übertrifft. Im Vergleich zur Bundesregierung fällt Merz ebenfalls ab: Die schwarz-rote Koalition aus Union (CDU/CSU) und SPD erreicht einen Wert von -47 und steht damit etwas besser da. Von den Tiefständen der Ampel-Regierung im Dezember 2024 (-59) bleibt Schwarz-Rot jedoch deutlich entfernt. Als möglicher Treiber der Unzufriedenheit sticht die geringe Glaubwürdigkeit hervor. In einer Ipsos-Befragung vom Januar 2026 hielten 64 Prozent der Deutschen den Bundeskanzler für unglaubwürdig, lediglich 17 Prozent für glaubwürdig.

Auch bei der Bewertung der Arbeit der Minister:innen ist die Unzufriedenheit deutlich spürbar. Das Ipsos-Ministerranking (März 2026) zeigt im Trend der politischen Stimmung sinkende Umfragewerte gegenüber Juni 2025. Zwar konnten die meisten Kabinettsmitglieder seit Januar 2026 etwas Boden gutmachen, dennoch erreicht niemand eine positive Nettozufriedenheit. An der Spitze bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD): 28 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden. Dahinter folgen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) mit jeweils 12 Prozent Zufriedenen. Am Ende des Rankings stehen Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD), Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU); vor allem Reiche verzeichnet im Zeitvergleich die stärksten Verluste. 

Die Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel und Tino Chrupalla, liegen im Beliebtheitsranking ausgewählter Parteipolitiker:innen an der Spitze. Weidel erreicht mit 21 Prozent Zufriedenen Platz eins, Chrupalla folgt mit 16 Prozent auf Platz zwei. Damit verdrängen beide den CSU-Vorsitzenden Markus Söder, der mit 11 Prozent den dritten Platz belegt. Allerdings polarisiert das AfD-Duo stark: Der Anteil der „sehr Unzufriedenen” liegt bei Weidel bei 59 Prozent und bei Chrupalla bei 62 Prozent. Noch größer ist die Ablehnung nur bei Unionsfraktionschef Jens Spahn: 67 Prozent der Befragten sind „sehr unzufrieden“ mit der Arbeit des CDU-Politikers, lediglich vier Prozent sind „sehr zufrieden“.

In der aktuellen politischen Debatte in Deutschland stehen die steigenden Lebenshaltungskosten klar im Mittelpunkt: Im April 2026 nennen 20 Prozent der Befragten die Inflation als das dringlichste Thema in Deutschland. Es folgen die wirtschaftliche Lage mit 14 Prozent und Migration mit 11 Prozent. Seit Jahresbeginn wechseln sich diese beiden Themen auf den Plätzen zwei und drei ab. Im Vorjahr lieferten sich Inflation und Migration noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Laut aktueller politischer Meinung in Deutschland unterscheiden sich die für die Menschen wichtigsten Themen jedoch deutlich in ihrem Polarisierungsgrad. Während das Thema „Steigende Lebenshaltungskosten” beispielsweise kaum polarisiert und parteiübergreifend als sehr wichtig empfunden wird, ist das bei anderen Themen nicht der Fall. Ob Klimaschutz oder Einwanderung als wichtig erachtet werden, hängt deutlich stärker von der Parteipräferenz der Befragten ab. So spielt das Thema Klimaschutz insbesondere bei den Unterstützer:innen der Grünen eine Rolle, bei den Anhänger:innen der anderen Parteien jedoch deutlich weniger. Ähnlich sieht es beim Thema Migration aus: Es wird insbesondere von der Wählerschaft der AfD und auch von einem relativ hohen Anteil der Unions-Anhänger:innen als wichtig erachtet.
 

Welche Themen polarisieren in Deutschland am meisten?


Außerdem wurde untersucht, welchen Parteien die größte Kompetenz für bestimmte Themenbereiche zugeschrieben wird. Nach aktueller politischer Meinung punktet die Union insbesondere auf dem Gebiet Wirtschaft, die AfD liegt beim Thema Einwanderung vorne, die Grünen beim Klimaschutz und die SPD bei den Themen Gesundheit und Pflege. Beim Top-Thema „Steigende Lebenshaltungskosten” kann keine Partei die Deutschen wirklich überzeugen. So schätzen 16 Prozent der Deutschen die AfD und die Union sowie 15 Prozent die SPD als am kompetentesten in Bezug auf Inflation ein. 17 Prozent sehen bei keiner der Parteien Kompetenz in diesem Gebiet.

Darüber hinaus hat Ipsos die Deutschen zu ausgewählten Politikfeldern befragt, darunter auch zum Thema Vertrauen in die Bundesregierung. Nur 26 Prozent trauen der Regierung zu, im besten Interesse der Bevölkerung zu handeln, während 41 Prozent kein Vertrauen haben. Ebenfalls rückläufig ist die Zuversicht in die Handlungsfähigkeit der schwarz-roten Koalition: Im April 2026 gaben 70 Prozent an, nicht zu glauben, dass Schwarz-Rot den Herausforderungen der nächsten Jahre gewachsen ist. Das ist ein neuer Tiefpunkt – fünf Prozentpunkte schlechter als im Vormonat.


 




Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an:

Rouven Freudenthal
Pressestelle Ipsos Deutschland
[email protected]
Mobil: +49 151 7420 2330 


 
 




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Informationen zur Methodik sowie alle weiteren Ergebnisse der Studie finden Sie im Bericht zur "Politischen Meinungslage in Deutschland". 

Unsere Umfragen zur politischen Stimmung werden von einem unabhängigen Expertenteam durchgeführt. Wir garantieren Transparenz und Unabhängigkeit.

Um repräsentative Ergebnisse zu erzielen, rekrutieren wir eine nach Alter, Geschlecht und Region quotierte Stichprobe. Die Daten werden zusätzlich nach Alter, Geschlecht, Region, Bildung und bisherigem Wahlverhalten gewichtet.

Jede sozialwissenschaftliche Stichprobe hat eine Schwankungsbreite, die als Stichprobenfehler bezeichnet wird. Unsere Stichproben können eine natürliche Schwankungsbreite von bis zu drei Prozentpunkten aufweisen. Zusätzlich können durch Rundungen Verzerrungen von etwa einem Prozentpunkt auftreten.
 

Das Themen-Tracking zur Abbildung der politischen Stimmung

Für das Themen-Tracking und die Abbildung der politischen Stimmung wurden 15 Themen zur Auswahl gestellt:

  • Klima-, Umwelt- und Artenschutz
  • Gesundheit und Pflege
  • Arbeitslosigkeit
  • Terrorismus und Extremismus
  • Lage der Wirtschaft
  • Steigende Lebenshaltungskosten
  • Kriminalität und innere Sicherheit
  • Armut und soziale Ungleichheit
  • Staatsfinanzen und Staatsverschuldung
  • Diskriminierung von sozialen Gruppen aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion etc.
  • Alterung der Gesellschaft
  • Abbau der Demokratie und Einschränkung von Bürgerrechten
  • Digitalisierung
  • Einwanderung nach Deutschland
  • Militärische Bündnis- und Landesverteidigung

Für die Darstellung der Ergebnisse haben wir diejenigen Themen ausgewählt, die in mindestens einem Monat als eines der drei wichtigsten Themen bewertet wurden.
 

FAQ: Politische Stimmung

Was versteht man unter politischer Meinungslage?

 

Die politische Meinungslage ist das Gesamtbild der Einstellungen, Meinungen und Ansichten der Bevölkerung zu politischen und wirtschaftlichen Themen, Parteien, politischen Entscheidungen und Entwicklungen. Sie spiegelt wider, wie die Bürger:innen politische Sachverhalte bewerten, welche Prioritäten sie setzen und wie sie sich politisch positionieren. Auch Ängste und Sorgen werden im Rahmen der politischen Stimmung erfasst.

 

Wie wird die politische Stimmung in Deutschland gemessen?

 

Alle unsere Daten zur politischen Stimmung werden in unabhängiger Eigenforschung erhoben und ausgewertet, wobei die Befragten aus unserem firmeneigenen Online-Access-Panel rekrutiert werden. Unsere Feldarbeit ist nach ISO 9001, ISO 20252 und ISO 27001 zertifiziert. Die Zahlen der Sonntagsfrage basieren auf Projektionen, die die erhobenen und gewichteten Daten, die Wahlwahrscheinlichkeiten und Experteneinschätzungen einbeziehen, um das mögliche Wahlergebnis bei einer Bundestagswahl am nächsten Sonntag abschätzen.

 

Hat die politische Meinung in Deutschland einen Einfluss auf die Regierungsbildung?

 

Welche Parteien im Bundestag die Mehrheit erhalten und damit eine Regierung bilden können, wird durch die Wahlergebnisse bestimmt, die direkt von der politischen Stimmung im Land beeinflusst werden. Unterschiede in den politischen Einstellungen lassen sich häufig entlang demographischer Linien wie Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und geographischer Lage beobachten.

 

Wie hat sich die politische Stimmung in Deutschland in den letzten Jahren verändert?

 

Die politische Stimmung wurde in den letzten Jahren stark von globalen Themen wie Klimawandel, Inflation oder Zuwanderung geprägt. Zudem beobachten wir eine zunehmende Fragmentierung des Parteiensystems. Die traditionelle Bindung an die großen Volksparteien CDU/CSU und SPD hat abgenommen, wodurch die politische Stimmung dynamischer und volatiler geworden ist.

 

Wo finde ich aktuelle Informationen von Ipsos zur politischen Stimmung in Deutschland?

 

Aktuelle Informationen und Analysen zur politischen Stimmung in Deutschland veröffentlichen wir regelmäßig auf unserer Website. Eine große Sammlung interessanter Themen und fundierter Experteneinschätzungen finden Sie auch in unserem Blog.

 

 


 

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