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Brexit: Daten, Fakten Hintergründe aus Umfragedaten der letzten Monate
Noch diese Woche entscheiden die Briten in einem Referendum darüber, ob ihr Land in der EU bleiben oder das Bündnis verlassen wird. Eine Entscheidung für einen Brexit wäre nach Auffassung von Experten seit den Beschlüssen von Maastricht die größte Zäsur in der Geschichte der EU. Daher begleitet Ipsos das Brexit-Thema bereits seit Oktober letzten Jahres mit kontinuierlichen Bevölkerungsumfragen in Großbritannien und weiteren EU-Ländern. Hier ein Überblick der Insights der vergangenen Woche.
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Brexit: Briten fürchten negative Auswirkungen auf ihre Wirtschaft, aber nicht auf ihren Lebensstandard
Eine aktuelle Studie von Ipsos kommt zu dem Ergebnis, dass die Briten die wirtschaftlichen Auswirkungen eines EU-Austritts auf ihr Land nicht sehr optimistisch sehen. Allerdings erwarten zwei Drittel keine negativen Auswirkungen auf ihre persönliche finanzielle Situation. Diese Befragung von mehr als 4000 Briten ist die letzte aus einer Langzeitstudie, die untersucht, wie sich die individuelle Meinung zum Thema Brexit über die Zeit verändert hat. Die letzten Ergebnisse zeigen, dass die wirtschaftlichen Aspekte die Öffentlichkeit beschäftigen.
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Brexit: Beziehungen zu Großbritannien werden leiden
Die Mehrheit der Deutschen (56%) ist der Meinung, die Beziehung Deutschlands zu Großbritannien werde leiden, sollten die Briten aus der EU austreten. Auch in Spanien (58%) und Ungarn (54%) denkt die Bevölkerung so, bezogen auf die Beziehung ihrer Länder zu Großbritannien. Das ist das Ergebnis einer aktuellen internationalen Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos. Vor allem in Schweden sieht man das anders. Jeder zweite Schwede (52%) sieht keine Auswirkungen eines Brexit auf die Beziehungen seines Landes zum Vereinigten Königreich, jeder Zehnte (11%) glaubt sogar an eine Verbesserung des Verhältnisses.
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Panama Papers: Mehrheit der Deutschen für Rücktritt von Politikern
Zwei Monate nach Veröffentlichung der Panama Papers wollen heute die Finanzminister der Länder in Neuruppin über den deutschen Aktionsplan gegen Steuerhinterziehung über ausländische Briefkastenfirmen beschließen. Bei der deutschen Bevölkerung ist das Panama Thema laut einer aktuellen Umfrage des Markt-und Sozialforschungsinstituts Ipsos nicht sehr präsent. Nur gut jeder dritte Befragte (36%) gibt an, schon von dem Geldwäscheskandal gehört zu haben, nur fünf Prozent meinen, darüber eine Menge zu wissen.
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Nationaler WohlstandsIndex für Deutschland leicht unterm Vorjahresniveau
Der Frühjahrswert des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (Ipsos NAWI-D) liegt leicht unter dem Niveau der Messungen aus dem Vorjahr. Aktuell leben 48,4 Prozent der deutschen Bevölkerung im Wohlstand. Der Anteil ist gegenüber der letzten Untersuchung vom Dezember 2015 um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Gegenüber der Erhebung von vor einem Jahr beträgt der Rückgang 0,7 Prozentpunkte.
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Risiko von Lungenentzündungen bei älteren Erwachsenen stark unterschätzt
Mehr als 9.000 über 50-jährige Erwachsene in neun Ländern befragte das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos-Mori, um Verständnis und Wahrnehmung zum Thema Lungenentzündung zu untersuchen. Die Studie zeigt auf, dass in ganz Europa und auch in Deutschland allgemein wenig Wissen über Risiken und Prävention von Lungenentzündungen vorhanden ist.
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Ipsos Brexit-Studie: Deutsche und Briten glauben nicht an EU-Austritt Großbritanniens
Zwei Drittel (65%) der Briten glauben nicht an einen Austritt aus der EU. Das ergab eine internationale Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Ipsos. Sollten sich die Briten doch für einen Austritt entscheiden, stände die EU vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte. Befragt wurden insgesamt 11.000 Personen in neun EU Staaten: Bürger in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien Italien, Polen, Schweden, Spanien und Ungarn sowie Bürger in Australien, Kanada, Indien, Süd Afrika und den USA.
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Jeder zweite Deutsche ist mit seinem Leben zufrieden
Die Fragen nach dem besseren Leben bewegt den Einzelnen, die Politik und gesellschaftliche Institutionen: Wie gestalten wir ein gutes Leben, welche Faktoren bestimmen Wohlbefinden? Immerhin gibt jeder zweite Deutsche an, dass er mit seinem Leben so wie es ist, zufrieden ist. Das ist deutlich über dem Durchschnitt der über 17.000 Personen, die im Rahmen der Ipsos Global@advisor Studien in 24 Ländern weltweit befragt wurden.
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PneuVUE: Neue Sichtweisen der Pneumonie bei älteren Erwachsenen
Mit einer älter werdenden Bevölkerung gewinnt das Konzept des gesunden Alterns an Relevanz. (Erschienen)
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Übergewicht stark unterschätzt
Übergewicht ist vor allem in den westlichen Industrienationen stark verbreitet und verursacht Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder auch Krebs. Die Folgekosten für Gesundheitswesen und Volkswirtschaft sind immens. Ein Großteil der Bevölkerung ist sich dieser Problematik offenbar nicht bewusst. Eine vom internationalen Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführte globale Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Befragte in 29 der 33 untersuchten Länder die Anzahl der Übergewichtigen oder Fettleibigen in ihrem Land deutlich unterschätzen.