Suche
-
Klimawandel: Sinkendes Vertrauen in die Regierung und Informationsdefizit bei Verbraucher:innen
Hamburg, 20. April 2023 – Nach einer internationalen Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zum bevorstehenden „Earth Day“ (22. April) findet nur gut jede:r vierte Bundesbürger:in (27%), dass die Bundesregierung einen klaren Plan für die Zusammenarbeit der Regierung, der Unternehmen und der Menschen im Kampf gegen den Klimawandel hat. Im gleichen Zeitraum 2022 traute ihr das noch gut ein Drittel (36%) zu. Dabei sehen die Deutschen tatsächlich alle drei Beteiligten fast gleichermaßen in der Pflicht, jetzt zu handeln, um zukünftige Generationen nicht im Stich zu lassen: Unternehmen (49%), Regierung (49%) und Bürger:innen (54%). Entsprechend sind 65 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass selbst kleine Änderungen im Alltag eines jeden einen großen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten können.
-
Politische Meinungslage in Deutschland (Januar bis April 2023)
Jeden Monat erhebt das Ipsos Institut für Politik- und Sozialforschung die Wahlabsichten und die Zufriedenheit der Menschen mit deutschen Politiker:innen, die Wichtigkeit und den Polarisierungsgrad politischer Themen in der Bevölkerung sowie das Wählerpotenzial und die Wählerbindung der im Bundestag vertretenen Parteien. In diesem Report haben wir die politische Meinungslage in Deutschland seit Beginn des Jahres im Zeitverlauf zusammengefasst und grafisch aufbereitet. Sämtliche repräsentative Daten wurden in unabhängiger Eigenforschung durch Ipsos erhoben und ausgewertet.
-
Sonntagsfrage: SPD und FDP im Aufwind, Grüne mit Verlusten
Hamburg, 7. April 2023 – Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 27 Prozent der wahlberechtigten Befragten den Unionsparteien CDU/CSU ihre Stimme geben. Die Union bleibt somit stärkste politische Kraft, jedoch ohne Veränderung im Vergleich zum Vormonat. Dahinter folgt die SPD, die einen Prozentpunkt hinzugewinnt und nun auf 21 Prozent der Stimmen kommt. Die Grünen müssen hingegen einen Verlust von einem Prozentpunkt hinnehmen und liegen somit bei 17 Prozent. Die AfD hält ihre Zustimmung von 15 Prozent konstant, während die FDP einen Punkt zulegen kann und nun bei 8 Prozent der Stimmen steht. Da die Linke einen Prozentpunkt einbüßt, fällt sie erstmals seit Juni 2022 wieder unter die 5-Prozent-Hürde (4%).
-
Pistorius auf Anhieb beliebtester Minister
Hamburg, 17. März 2023 – Nach seinem Amtsantritt im Januar als Nachfolger von Christine Lambrecht im Verteidigungsministerium klettert Boris Pistorius auf Anhieb an die Spitze des Beliebtheitsrankings im Bundeskabinett. Unter allen Ministern kann er die deutsche Bevölkerung aktuell am meisten mit seiner Arbeit überzeugen, wie eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungs-instituts Ipsos zeigt. Jeder vierte Deutsche (25%) gibt demnach an, sehr zufrieden mit der Arbeit des neuen Verteidigungsministers zu sein.
-
Sonntagsfrage: Union legt zu, Ampel-Koalition weiterhin ohne Mehrheit
Hamburg, 10. März 2023 – Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 27 Prozent der wahlberechtigten Befragten CDU/CSU wählen. Damit gewinnt die Union im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt hinzu und baut ihren Vorsprung als stärkste politische Kraft weiter aus. Dahinter folgt die SPD, für die sich unverändert 20 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden würden. Die Grünen können den Abwärtstrend der letzten Monate vorerst stoppen und liegen nun bei 18 Prozent der Stimmen (+1). Die AfD verliert zum ersten Mal seit Juni 2022 wieder an Zustimmung und kommt aktuell nur noch auf 15 Prozent der Stimmen (-1). Die FDP büßt ebenfalls an Zuspruch ein und steht bei 7 Prozent (-1). Der Linkspartei würden wie im Vormonat 5 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme geben.
-
Sonntagsfrage: SPD baut Vorsprung vor Grünen aus, Union weiter klar vorn
Hamburg, 09. Februar 2023 – Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 26 Prozent der wahlberechtigten Befragten für CDU/CSU entscheiden. Damit verliert die Union im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt, bleibt aber weiterhin klar stärkste Kraft. Die SPD gewinnt leicht an Zuspruch und kommt auf 20 Prozent der Stimmen (+1). Damit vergrößert sich der Vorsprung vor den Grünen, die den vierten Monat in Folge an Zustimmung verlieren und nur noch 17 Prozent der Stimmen erhalten (-1). Die AfD kann weiter zulegen und liegt nun bei 16 Prozent (+1). Für die FDP würden sich aktuell 8 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden, einen Prozentpunkt mehr als im Januar. Die Linkspartei büßt an Zuspruch ein und kommt nur noch auf 5 Prozent der Stimmen (-1).
-
Zufriedenheit mit Regierung: Lambrecht mit starken Verlusten, Baerbock als einzige Ministerin mit leichtem Plus
Hamburg, 16. Januar 2023 – Kurz vor dem angekündigten Rücktritt von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht äußert sich eine überwiegende Mehrheit der Deutschen klar unzufrieden mit der Arbeit der SPD-Politikerin. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die in der letzten Woche durchgeführt wurde. Nur noch 8 Prozent der Deutschen geben Lambrecht auf einer Zufriedenheitsskala von 1-10 die höchsten Werte 8-10, während sechs von zehn Befragten (60%) angeben, mit ihrer Arbeit vollständig unzufrieden zu sein (Werte 1-3 auf der Skala). Ihre Netto-Zufriedenheit, also die Differenz zwischen denjenigen, die sehr zufrieden und sehr unzufrieden sind, ist mit -52 die schlechteste unter allen Ressortchefs und im Vergleich zu Januar 2022 um ganze 37 Prozentpunkte gesunken.
-
Sonntagsfrage: Union und SPD stabil, Zustimmung für AfD steigt den dritten Monat in Folge
Hamburg, 13. Januar 2023 – Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden weiterhin 27 Prozent der wahlberechtigten Befragten CDU/CSU wählen. Auf Platz zwei folgt die SPD, für die sich unverändert 19 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden würden. Die Grünen verlieren im Vergleich zum Vormonat erneut leicht an Zuspruch und kommen nur noch auf 18 Prozent der Stimmen (-1). Die AfD gewinnt zum dritten Mal in Folge und steht nun bei 15 Prozent (+1). FDP und Linke liegen stabil bei 7 bzw. 6 Prozent der Stimmen.
-
Politischer Jahresrückblick 2022
Unser politischer Jahresrückblick bietet Ihnen einen umfassenden Einblick in die Veränderung der Zufriedenheit der Bevölkerung mit den politischen Parteien, der Regierung, den Minister:innen sowie der Opposition. Außerdem werfen wir ein Schlaglicht auf die Wichtigkeit politischer Themen in der Bevölkerung und analysieren, welche Themen besonders polarisieren. Der Report 2022 basiert auf 12.000 Interviews, die über das Jahr verteilt monatlich erhoben wurden.