Sport lieber ohne Partner

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen (62%) treibt nach eigener Angabe aktuell Sport. Ein Großteil tut dies allein, das trifft sogar auf die Hälfte derjenigen zu, die derzeit in einer festen Partnerschaft leben. Fast jeder Zweite (46%) genießt es, beim Sport auch mal ohne Partnerin oder Partner zu sein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos unter 600 Personen, die in einer festen Partnerschaft leben. Immerhin treibt dennoch ein Viertel der Paare (24%) regelmäßig zusammen Sport und jedes zehnte Paar (8%) hat sich sogar beim Sport kennengelernt.

Sport, um für die bessere Hälfte attraktiv zu bleiben
Vier von zehn fest liierten Deutschen (39%) treiben Sport auch, um für die Partnerin oder den Partner attraktiv zu bleiben, da sind sich Männer und Frauen überraschend einig. Ein Drittel fühlt sich gerade durch die Lebensgefährtin bzw. -gefährten dazu motiviert, Sport zu treiben (32%). Rund ein Viertel (24%) würde gerne mehr Sport treiben, allerdings zieht die Partnerin oder der Partner nicht mit. Nur eine Minderheit ist genervt (7%), weil ihr Gegenpart zu viel Sport treibt.

Sportliche Männer wünschen sich sportliche Partnerin – umgekehrt weniger
Ein Drittel (34%) wünscht sich, die Partnerin oder der Partner würde mehr Sport treiben. Dabei zeigt sich eine interessante Auffälligkeit: Sporttreibende Männer wünschen sich deutlich häufiger, ihre Partnerin würde mehr Sport treiben (48%) als andersherum. Sportlerinnen wünschen sich dies verhältnismäßig selten von ihrem Partner (37%).

Übrigens liegt das Fitness-Center (28%) bei Sporttreibenden in festen Partnerschaften als Anlaufstelle vor dem Sportverein (19%) und auch vor dem selbstorganisierten Sport mit Freunden und/oder Familie (24%).
 

Sport und Partnerschaft


Methode
Die Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Online-Befragung (i:omnibus von Ipsos Observer) von n=600 deutschsprachigen Personen im Alter von 16-70 Jahren in fester Partnerschaft. Die Daten wurden im Zeitraum vom 19.- 23. April 2019 erhoben.

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