In den letzten Wochen wurden sowohl im NATO-Luftraum als auch über Deutschland vermehrt Drohnen unbekannter Herkunft gesichtet. Diese Entwicklung weckt Sorgen über eine mögliche kriegerische Auseinandersetzung zwischen Deutschland und Russland. Laut einer aktuellen Ipsos-Umfrage halten 27 Prozent der Deutschen es für wahrscheinlich, dass es in den nächsten sechs Monaten zu einer mit Waffen ausgetragenen Auseinandersetzung kommt. 61 Prozent der Befragten halten ein solches Szenario hingegen für unwahrscheinlich.
Nur wenige Tage vor dem Referendum über die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU zeigt eine aktuelle Umfrage von Ipsos-Mori unter den Wahlberechtigten den höchsten Austrittswillen seit Beginn der regelmäßigen Befragungen im Oktober 2015. Jeder zweite (49%) gibt an, am 23. Juni für einen Brexit stimmen zu wollen. 43 Prozent setzen sich für einen Verbleib in der EU ein und nur drei Prozent bezeichnen sich als noch unentschieden.
Eine aktuelle Studie von Ipsos kommt zu dem Ergebnis, dass die Briten die wirtschaftlichen Auswirkungen eines EU-Austritts auf ihr Land nicht sehr optimistisch sehen. Allerdings erwarten zwei Drittel keine negativen Auswirkungen auf ihre persönliche finanzielle Situation. Diese Befragung von mehr als 4000 Briten ist die letzte aus einer Langzeitstudie, die untersucht, wie sich die individuelle Meinung zum Thema Brexit über die Zeit verändert hat. Die letzten Ergebnisse zeigen, dass die wirtschaftlichen Aspekte die Öffentlichkeit beschäftigen.
Die Mehrheit der Deutschen (56%) ist der Meinung, die Beziehung Deutschlands zu Großbritannien werde leiden, sollten die Briten aus der EU austreten. Auch in Spanien (58%) und Ungarn (54%) denkt die Bevölkerung so, bezogen auf die Beziehung ihrer Länder zu Großbritannien. Das ist das Ergebnis einer aktuellen internationalen Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos. Vor allem in Schweden sieht man das anders. Jeder zweite Schwede (52%) sieht keine Auswirkungen eines Brexit auf die Beziehungen seines Landes zum Vereinigten Königreich, jeder Zehnte (11%) glaubt sogar an eine Verbesserung des Verhältnisses.
Zwei Drittel (65%) der Briten glauben nicht an einen Austritt aus der EU. Das ergab eine internationale Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Ipsos. Sollten sich die Briten doch für einen Austritt entscheiden, stände die EU vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte. Befragt wurden insgesamt 11.000 Personen in neun EU Staaten: Bürger in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien Italien, Polen, Schweden, Spanien und Ungarn sowie Bürger in Australien, Kanada, Indien, Süd Afrika und den USA.
Kurz vor der anstehenden Wahl zum Europäischen Parlament zeigt die Mehrheit der Deutschen ein großes Interesse an der Europawahl. Gleichzeitig werden große Wissenslücken über die europapolitischen Positionen der Parteien deutlich. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage mit dem Ipsos Demokratiepuls.
Die Mehrheit (58%) der Deutschen glaubt, dass die Bundesregierung alles unternehmen sollte, um die politische und wirtschaftliche Stabilität in der Ukraine sicherzustellen. Dabei werden wirtschaftliche Sanktionen (46%) ebenso stark befürwortet wie das Einfrieren von Putins Konten und Vermögen (44%). Dem Einsatz einer europäischen militärischen Eingreiftruppe im Krisengebiet wird jedoch nur von 25 Prozent zugestimmt. . Das ergab eine Online-Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos unter mehr als 8000 Bürgern in elf europäischen Ländern.
Rund zwei von drei Befragten (68%) sind der Meinung, dass die Europäische Union sich auf dem falschen Weg befindet. Das ergab eine Global@dvisor- Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos unter mehr als 8000 Bürgern in zehn europäischen Ländern (Belgien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Italien, Niederlande, Polen, Spanien und Schweden).
Der Wahlkampf zur Europawahl läuft und macht sich wie bereits 2009 durch eine großangelegte Wahl-Motivationskampagne bemerkbar. Den Wähler an die Urne zu bringen ist angesichts einer stetig eher sinkenden Wahlbeteiligung das Motto der Stunde. Dabei ist es gar nicht so schlecht bestellt um die Wahl-Motivation. Laut einer aktuellen Umfrage mit dem Ipsos Demokratiepuls geben zwar 42 Prozent der Wahlberechtigten derzeit an, sich „kaum“ für die Europawahl zu interessieren. Demgegenüber steht jedoch eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent bei denen das Votum Interesse weckt.