Entdecken Sie die aktuelle Stimmungslage in Deutschland. Ipsos analysiert jeden Monat die Sorgen der Deutschen und bietet umfassende gesellschaftliche Einblicke.
Anlässlich des Weltglückstags am 20. März veröffentlicht Ipsos seinen Happiness Report 2026. Seit 15 Jahren untersucht Ipsos das Glücksempfinden weltweit und hat dafür in diesem Jahr mehr als 23.000 Personen in 29 Ländern befragt. In Deutschland bezeichnen sich aktuell 72 Prozent der Befragten als glücklich – ein Plus von 8 Prozentpunkten gegenüber 2025. Dennoch liegen die Werte unter dem Niveau von vor 15 Jahren, als der erste Ipsos Happiness Report erschien. Den Tiefstwert markierte das Jahr 2025 mit 64 Prozent, den Höchstwert das Jahr 2019 mit 78 Prozent.
Die liberale Weltordnung steht unter Druck, autoritäre Staaten gewinnen zunehmend an Macht. Doch wer löst die Probleme von morgen besser – demokratische oder autokratische Regierungen?
In unsicheren Zeiten wird Vertrauen zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Eine aktuelle Ipsos-Umfrage zeigt jedoch: Deutschland steckt in einer Vertrauenskrise – vom Urteil über Kanzler und Regierung über die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland bis hin zum Vertrauen im persönlichen Miteinander.
Wenn sich die Deutschen entscheiden müssten, ob sie lieber vor 50 Jahren oder heute geboren werden wollen, würde fast die Hälfte von ihnen (46 %) das Geburtsjahr 1975 vorziehen. Lediglich 14 Prozent würden sich für das Jahr 2025 entscheiden. Auch global bevorzugen die Menschen die Option, bereits 1975 geboren worden zu sein (1975: 44 % gegenüber 2025: 24 %). Ipsos befragte für die repräsentative Studie „Is Life Getting Better?“ Menschen in 30 Ländern, wie sie die Lebensumstände der Jahre 1975 und 2025 im Vergleich einschätzen.
Die Zeiten für queere Menschen werden rauer. In den USA hat die Trump-Administration der „Wokeness“ den Kampf angesagt und bereits viele Unternehmen dazu bewogen, ihre Bemühungen um Diversität herunterzufahren. Auch hierzulande wächst die Sorge vor dem Verlust von Freiheiten und Rechten. Doch wie steht es tatsächlich um die Akzeptanz von LGBTQIA+ in Deutschland und weltweit? In diesem Fachartikel gibt Kommunikations- & DEI-Experte Rouven Freudenthal von Ipsos Einblicke in aktuelle gesellschaftliche Dynamiken und deren Implikationen für die Lebensrealität queerer Menschen.
Mehr als drei Viertel der Deutschen (77 %) sind der Ansicht, die Gesellschaft sei zerrüttet. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als noch 2023 und sogar 16 Prozentpunkte mehr als 2021. In keinem anderen Staat der Welt ist die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Spaltung so stark ausgeprägt wie in Deutschland. Dies geht aus dem aktuellen Ipsos Populism Report 2025 hervor, für den Bürger aus 31 Nationen befragt wurden.
Deutschlands politische Landschaft befindet sich im Wandel – besonders deutlich wurde das bei der Bundestagswahl im Februar 2025. Welche Bedeutung hat die Wahl für die Zukunft Deutschlands?
Trotz aller Fortschritte bleibt die Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland eine Zukunftsfrage: Nur 13 Prozent der Deutschen halten sie in ihrem Land für verwirklicht. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, die Ipsos anlässlich des Weltfrauentages in 30 Ländern weltweit durchgeführt hat. Für eine Mehrheit der Deutschen (58 %) ist die Gleichstellung der Geschlechter persönlich wichtig, wobei es einen auffälligen Unterschied zwischen Frauen (67 %) und Männern (49 %) gibt. Trotzdem definiert sich nur eine Minderheit als Feminist:in – jede dritte Frau (33 %) und jeder fünfte Mann (21 %).