Politik


Generationen Veröffentlichung

Ipsos Update – Juni 2024

Generationen, Gleichheit, Stolz … Ipsos Update untersucht die neuesten Forschungsergebnisse und Überlegungen zu wichtigen Themen von Ipsos-Teams auf der ganzen Welt.

Große Mehrheit für Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsdienstes

Hamburg, 04. Juni 2024 – Aktuell wird in Deutschland über die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Darüber hinaus gibt es Überlegungen zu einem verpflichtenden Gesellschaftsdienst im zivilen oder militärischen Bereich. Die Einführung eines solchen Pflichtdienstes befürworten nach einer Ipsos-Umfrage knapp drei Viertel (73 %) der Deutschen. Männer (77 %) sprechen sich häufiger dafür aus als Frauen (69 %), bei den jüngeren Befragten (18-25 Jahre) ist der Anteil der Befürworter:innen mit 66 Prozent am geringsten.
Teilhabe Umfrage

Große Sorge von Menschen mit Behinderung zur Europawahl: Inklusion eher Luxus denn politisches Top-Thema

Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit Ipsos zur Europawahl unter Menschen mit Behinderung
Klimawandel Umfrage

Earth Day 2024: Beim Geld hört das Engagement für den Klimaschutz schnell auf

Hamburg, 19.04.2024 – Dass Klimaschutz auch Privatsache ist – diese Ansicht findet in Deutschland eine klare Mehrheit: Knapp zwei von drei Bundesbürger:innen (63 %) denken, dass bereits kleine Verhaltensänderungen jedes Einzelnen einen großen Unterschied im Kampf gegen den Klimawandel machen können. Jede:r zweite Befragte (50 %) ist der Überzeugung, zukünftige Generationen im Stich zu lassen, wenn er bzw. sie jetzt nicht handelt. Sobald es ans Geld geht, stößt das Engagement der Deutschen für den Klimaschutz jedoch an Grenzen.
Wahlforschung Umfrage

Sonntagsfrage: Wenig Veränderung in der Wahlabsicht, Union verteidigt Spitzenposition

Hamburg, 10. April 2024 – 29 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger:innen würden sich für CDU/CSU entscheiden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vormonat unverändert. Die AfD stagniert bei 18 Prozent der Stimmen (±0), auf Platz 3 folgt die SPD mit 15 Prozent (±0). Die Grünen müssen als einzige politische Partei seit März leichte Verluste hinnehmen und liegen nur noch bei 13 Prozent (-1). Das Bündnis Sahra Wagenknecht kommt – ebenfalls unverändert – auf 7 Prozent der Stimmen. Die FDP bleibt bei 5 Prozent (±0) und würde damit im Gegensatz zur Linkspartei knapp wieder in den Bundestag einziehen, auch wenn die Linke als einzige Partei mit 4 Prozent (+1) leicht in der Wählergunst zulegen kann. Die Freien Wähler erreichen weiterhin 3 Prozent der Stimmen (±0).
Populismus Umfrage

Unzufriedenheit und Vertrauensverlust heizen Populismus in Deutschland an

Hamburg, 27. März 2024 – Das Jahr 2024 ist angesichts wachsender populistischer Tendenzen wohl das größte politische Experiment in der Geschichte der Menschheit. Rund vier Milliarden Menschen werden in mehr als 70 Ländern ihre Stimme abgeben. In Deutschland stehen neben der Europawahl drei kritische Landtagswahlen im Osten an. Mit welcher Haltung – oder Hoffnung – zu den Urnen geschritten wird, hat Ipsos in einer internationalen Umfrage in 28 Ländern hinterfragt. Demnach sind zwei von drei Bundesbürger:innen (67 %) der Ansicht, die deutsche Gesellschaft sei zerrüttet, nur 11 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu, 22 Prozent sind unentschieden.

Wahlumfrage EU-Wahl – Union vorn, enges Rennen um Platz zwei


Wahlprojektion zur Europawahl 2024: Überblick zur aktuellen politischen Situation in Europa.
Politik Umfrage

Zufriedenheit mit dem Bundeskabinett: Habeck, Baerbock und Heil mit Zugewinnen

Hamburg, 12. März 2024 – Nachdem Vizekanzler Robert Habeck mit deutlichen Zufriedenheitsverlusten ins neue Jahr gestartet ist, verzeichnet er im März wieder Zugewinne, wie eine aktuelle Ipsos-Umfrage zur Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung zeigt. Auch Außenministerin Annalena Baerbock und Arbeitsminister Hubertus Heil können auf der Zufriedenheitsskala Punkte dazugewinnen. Größte Verlierer sind die beiden FDP-Minister Marco Buschmann (Justiz) und Christian Lindner (Finanzen). Kanzler Scholz und die Bundesregierung als Ganzes bewegen sich unverändert auf niedrigem Niveau.
Politik Veröffentlichung

Triggerpunkte: Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft

Ipsos gratuliert Steffen Mau, Thomas Lux und Linus Westheuser zum Preis für das politische Buch 2024.