Sozialforschung


Sterbehilfe: Mehrheit der Deutschen für Suizidassistenz durch Ärzte

Hamburg, 26. Januar 2023 – Immer wieder wird in Deutschland über die Gesetzeslage zur Sterbehilfe diskutiert. Eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt nun, dass eine Mehrheit der Deutschen (55%) es begrüßen würde, wenn Ärzte und Sterbehilfeorganisationen dazu berechtigt wären, beim Suizid zu assistieren. Unter den Befürwortern sprechen sich allerdings die meisten (33%) dafür aus, dass ärztliche Suizidassistenz nur dann erlaubt sein sollte, wenn keine finanzielle Aufwandsentschädigung bezahlt wird. Knapp jeder Fünfte (22%) würde einer solchen Erlaubnis auch mit finanzieller Aufwandsentschädigung positiv gegenüberstehen. Nur 15 Prozent der Befragten geben an, für ein vollständiges Verbot von Suizidassistenz zu sein. Weitere 13 Prozent würden es bevorzugen, wenn nur nahe Angehörige des Betroffenen dazu berechtigt wären.
Wahlumfragen Umfrage

Politischer Jahresrückblick 2022

Unser politischer Jahresrückblick bietet Ihnen einen umfassenden Einblick in die Veränderung der Zufriedenheit der Bevölkerung mit den politischen Parteien, der Regierung, den Minister:innen sowie der Opposition. Außerdem werfen wir ein Schlaglicht auf die Wichtigkeit politischer Themen in der Bevölkerung und analysieren, welche Themen besonders polarisieren. Der Report 2022 basiert auf 12.000 Interviews, die über das Jahr verteilt monatlich erhoben wurden.
Gesellschaft Umfrage

Ipsos unterstützt Zensus22 mit Kognitiven Pretests

Hamburg, 16. Mai 2022. Am 15. Mai war der offizielle Start des Zensus 2022, eines der größten Projekte der amtlichen Statistik in Deutschland. 10,3 Millionen Menschen in der Bundesrepublik werden in diesem registergestützten Zensus ergänzend befragt.
Sozialforschung Umfrage

Wohlstand nach zwei Corona-Jahren wieder auf Kurs – Deutsche aber weniger glücklich

Die aktuelle Dezemberwelle des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D) zeigt, dass die Deutschen ihren persönlichen Wohlstand insgesamt in etwa auf dem Niveau vom Dezember 2019, der letzten Erhebung vor Ausbruch der Pandemie, einstufen. Nach einem kleinen Einbruch im Dezember 2020 schätzen aktuell 54 Prozent ihren Wohlstand als „hoch“, 32 Prozent als „mittel“ und 14 Prozent als „niedrig“ ein. Doch es gibt deutliche Unterschiede bei den Faktoren, die für die Deutschen den Wohlstand ausmachen.
Sozialforschung Umfrage

Corona-Pandemie nagt am Wohlbefinden der Deutschen - Jüngere leiden besonders

Hamburg, 22. Juli 2021. Während die Frühjahrswelle des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D) noch eine leichte Erholung beim subjektiv empfundenen Wohlstand der Menschen auswies, zeigt die aktuelle Sommerwelle, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos im Juni erhoben hat, einen signifikanten Rückgang sowohl gegenüber dem Frühjahr dieses Jahres als auch gegenüber dem Sommer des Vorjahres.
Vor allem die jüngere Generation, die Gen Z, zeigt deutliche Anzeichen schwindenden Wohlbefindens in vielen Bereichen der ökonomischen, aber vor allem der gesellschaftlichen, individuellen und ökologischen Dimensionen, die erhoben werden. Aber auch die anderen Generationen zeigen gegenüber dem Sommer des letzten Jahres Verschleißerscheinungen.
Wohlstand Umfrage

Leichte Erholung beim Wohlbefinden der Deutschen

Hamburg, 21. Mai. Die aktuelle Frühjahrswelle des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D) zeigt gegenüber der vorangegangenen Erhebung im Winter 2020 einen leichten Anstieg des subjektiv empfundenen Wohlstands der Bürger in Deutschland. Gut jeder zweite Befragte (53%) stuft seinen Wohlstand derzeit als hoch ein, etwa jeder siebte (14%) empfindet ihn als niedrig. 
Sozialforschung Veröffentlichung

Abschlussbericht "Umfrage zur Bekanntheit des gesetzlichen Mindestlohns"

Die erfolgreiche Umsetzung des Mindestlohns setzt eine ausreichende Information und Kenntnis der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über den Mindestlohn voraus. Vor diesem Hintergrund ermittelte Ipsos im Auftrag der Mindestlohnkommission im Rahmen einer repräsentativen Befragung von Beschäftigten der Bekanntheitsgrad des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland.
Coronavirus Umfrage

Größte Sorgen in Deutschland: soziale Ungleichheit, Corona, Kriminalität und Gewalt

Hamburg, 07. August 2020. Noch im April nannten sechs von zehn Deutschen (61%) das Coronavirus als ihre größte Sorge, im Juli steht Corona mit 36 Prozent an zweiter Stelle der Sorgenskala. Armut und soziale Ungleichheit hat sich mit 40 Prozent wieder zum größten Sorgenthema entwickelt (+7 Prozentpunkte gegenüber April). Auf Platz drei verzeichnet die Sorge bezüglich Kriminalität und Gewalt in Deutschland ebenfalls einen satten Zuwachs von 10 Prozentpunkten auf jetzt 29 Prozent.
Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Ipsos in 27 Ländern weltweit.