Die Entwicklungen rund um die Regierung von Donald Trump beeinflussen Märkte und globale Politik. Unter dem Motto "Know the New America" beleuchtet Ipsos die Veränderungen in der US-Politik und ordnet ein, was sie für Wirtschaft, Gesellschaft und globale Stabilität bedeuten.
Generationen, Corporate Purpose, Klimawandel … Ipsos Update untersucht die neuesten und relevantesten Forschungsergebnisse und Analysen zu gesellschaftlichen Schlüsselthemen von Ipsos-Teams auf der ganzen Welt.
Hamburg, 15. Mai 2023 – Nachdem Verteidigungsminister Boris Pistorius die Deutschen bereits im März kurz nach seinem Amtsantritt unter allen Regierungsmitgliedern am meisten überzeugen konnte, baut er seinen Vorsprung im Beliebtheitsranking seitdem noch einmal deutlich aus. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Während 32 Prozent der Befragten sehr zufrieden mit seiner Arbeit sind, geben nur 24 Prozent an, sehr unzufrieden mit dem SPD-Minister zu sein. Damit ist Pistorius der einzige Ressortchef, der eine positive Bilanz (+8) aufweist, was die Differenz zwischen zufriedenen und unzufriedenen Bürger:innen angeht.
Die deutsche Bevölkerung zeigt sich im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine weiterhin bereit, die Ukraine zu unterstützen. So stimmt etwas mehr als eine Zweidrittelmehrheit (68%) der Aussage zu, dass Deutschland ukrainische Flüchtlinge aus dem aktuellen Konflikt aufnehmen solle. Das zeigt eine in 28 Ländern durchgeführte Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Verglichen mit den Ergebnissen der Umfrage, die kurz nach Beginn des Krieges durchgeführt wurde, nimmt die Unterstützungsbereitschaft allerdings ab. Im April des Jahres 2022 waren noch 82 Prozent der Deutschen dafür, ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen – ein Rückgang um 14 Prozentpunkte.
COVID-19, Krieg in der Ukraine, ansteigende Inflation, Rekordhitze – allesamt Faktoren, die das bald endende Jahr 2022 maßgeblich prägten. Rückblickend sagen knapp acht von zehn Deutschen (78% ), dass das Jahr 2022 ein schlechtes für Deutschland war. Für die Bundesbürger persönlich verlief das Jahr 2022 allerdings etwas besser. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (54%) findet, dass das bald endende Jahr für sie und ihre Familie ein Schlechtes war. Das zeigt eine vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos in 36 Ländern durchgeführte Studie. Bei der Vorjahresbefragung war die Stimmung noch um sechs bzw. sieben Prozentpunkte positiver.
Hamburg, 01. Dezember 2022 – Die Inflation bleibt den sechsten Monat in Folge die größte Sorge der Deutschen. Knapp die Hälfte aller Bundesbürger (47%) zählt die steigenden Preise momentan zu den drei größten persönlichen Sorgen. Das zeigt die aktuelle November-Welle der monatlich in 29 Ländern durchgeführten Studie „What Worries the World“ des Markt- und Meinungs-forschungsinstituts Ipsos. Im Vormonat hatten sogar 50 Prozent der Deutschen Inflation als eine ihrer größten Sorgen genannt.
Hamburg, 7. November 2022 – Die Sorgen der Menschen wegen der hohen Inflation haben in Deutschland den dritten Monat in Folge einen neuen Rekordwert erreicht. Inzwischen gibt die Hälfte aller Bundesbürger (50% | +1 im Vergleich zum Vormonat) an, dass die steigenden Preise aktuell zu den drei größten persönlichen Sorgen zählen. Das ist das Ergebnis der monatlich in 29 Ländern durchgeführten Studie »What Worries the World« des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Begleitet werden die deutschen Inflationssorgen von einer weitverbreiteten Angst vor Armut und sozialer Ungleichheit (36% | -2).
40 Prozent der Amerikaner und Amerikanerinnen bewerten Bidens Arbeit nur eine Woche vor den Zwischenwahlen als gut. Das ist zwar ein Prozentpunkt mehr als noch vor einer Woche, aber Bidens Zustimmungswerte liegen weiterhin nahe am Tiefpunkt seiner Präsidentschaftszeit. Viele Beobachter sind deshalb der Meinung, dass die Demokraten in den Midterms am 8. November die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und möglicherweise auch den Senat verlieren werden. Wirtschaftskompetenz wird ein entscheidender Treiber bei der Wahlentscheidung der Amerikaner sein. 75 Prozent der Menschen fürchten sich eher vor steigenden Preisen als davor, ihren Job zu verlieren.
Hamburg, 18. Oktober 2022 – Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, den Zuzug von Fachkräften aus Drittstaaten nach Deutschland zu vereinfachen. Laut eines ersten Gesetzentwurfs soll der Zuzug von Fachkräften zukünftig auch dann möglich sein, wenn noch kein Arbeitsvertrag in Deutschland vorliegt oder der Berufsabschluss noch nicht von deutschen Behörden anerkannt wurde. Die deutsche Bevölkerung steht einer Lockerung des Einwanderungsrechts jedoch zurückhaltend gegenüber, wie eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt. Weniger als ein Drittel der Befragten (30%) spricht sich für eine Lockerung aus.