Was Menschen mit Marken verbinden

Wer seine OTC-Marke als Love Brand verankern will, hofft zunächst, ihr Image, ihre Begehrtheit und ihre Kundennähe zu steigern. Beim Markenerfolg geht es jedoch um mehr, beispielsweise um unbewusste Assoziationen und Präferenzen bei der Kaufentscheidung. Die Marktforschung bietet heute verschiedene Ansätze, um diese Mechanismen in den Blick zu bekommen.

Was Menschen mit Marken verbinden

Autor(en)

  • Esther Hestermann Manager Ipsos Marketing Research
  • Jana Jansen Associate Manager, Ipsos Connect
Get in touch

Jeder Marketer träumt davon, aus seiner Marke eine Love Brand zu machen, denn Love Brands ziehen Kunden magisch an. Sie werden nicht wegen ihres Preises oder aus rationalen Gründen ausgewählt, sondern weil man sie unbedingt haben will. Love Brands sind wie gute Freunde, zu denen die Fans auch in schlechten Zeiten halten und mit denen sie emotional verbunden sind. Eine Love Brand darf nicht nur ihre Botschaften senden, sie muss auch zuhören, verstehen und wissen, was zu antworten ist. Es ist eben eine Marke, die auch etwas gibt. Umso mehr als gewöhnliche Marken müssen Love Brands ihre Zielgruppen, deren Wünsche und Leben unter die Lupe nehmen.

Ziel einer Emotionalisierung der Marke ist es, eine Bindung zu schaffen, aufgrund der Konsumenten diese Marke anderen Kaufoptionen vorziehen. Gleichzeitig dient die Emotionalität als Vehikel für Aufmerksamkeit und Erinnerungsstärke einer Marke. Die Herausforderung der Marktforschung ist es zu beleuchten, was genau bei den Konsumenten abläuft. Zur Messung ihrer Emotionen sind implizite Methoden relevant.

Der gesamte Artikel ist in Healthcare Marketing 6/2018 (S. 38f.) erschienen (siehe Download).

Autor(en)

  • Esther Hestermann Manager Ipsos Marketing Research
  • Jana Jansen Associate Manager, Ipsos Connect

Mehr zu

Medien & Marken - kommunikation