Hamburg, 29. Dezember 2020 – Eine Mehrheit der Deutschen schaut trotz Corona-Lockdown und weiterhin hoher Infektionszahlen optimistisch ins neue Jahr. Zwar fällt der Jahresrückblick in diesem Jahr deutlich negativer aus als im Vorjahr, aber knapp zwei Drittel (63%) sind dennoch zuversichtlich, dass 2021 für sie ein besseres Jahr wird. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos, die in 31 Ländern weltweit durchgeführt wurde.
Die deutschen Wählerinnen und Wähler haben bei der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl einen klaren Favoriten. 62 Prozent aller Bundesbürger würden sich für den demokratischen Kandidaten Joe Biden entscheiden, wenn Sie bei der Wahl am 03. November abstimmen dürften. Lediglich jeder zehnte Deutsche (10%) würde Donald Trump seine Stimme geben. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos, die vom 25. September bis zum 09. Oktober 2020 in 24 Ländern durchgeführt wurde. Allerdings sind nur 4 von 10 Deutschen (40%) der Meinung, dass Joe Biden tatsächlich zum Präsidenten gewählt wird, 23 Prozent der Befragten glauben an einen Trump-Sieg.
Die Wahl am 3. November ist der Abschluss eines turbulenten Jahres in den USA. Die Corona-Pandemie und Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus hielten das Land in Atem. Der amtierende Präsident Donald Trump musste wegen seines Krisenmanagements viel Kritik einstecken. Trotzdem stehen weiterhin viele Menschen hinter ihm. Der demokratische Kandidat Joe Biden hat mit Kamala Harris zwar eine Vizekandidatin, auf die sich viele Demokraten einigen können, seine Agenda besteht jedoch hauptsächlich darin, weitere vier Jahre Donald Trump zu verhindern. Reicht das aus, um die Wahl zu gewinnen?
In einer Reihe von Mitgliedsstaaten der Nato ist die Beliebtheit des Militärbündnisses nicht sehr ausgeprägt, vor allem trifft das auf Deutschland, Frankreich und Spanien zu, wo nicht einmal jeder dritte Bürger (30%/31%/29%), der zumindest schon mal von der Nato gehört hat, dem Bündnis positiv gegenübersteht. Anlässlich des Nato-Gipfels, der seit gestern in London stattfindet, ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die Ipsos in Zusammenarbeit mit dem Politikinstitut des Londoner King´s College in 18 Ländern, darunter 11 Nato-Mitgliedsstaaten durchführte, ernüchternd.
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Es finden sich keine Mehrheiten, wenn es um die Frage geht, ob Europa durch den Fall der Berliner Mauer und den Zusammenbruch des Kommunismus sichererer geworden ist. Etwa ein Drittel (29%) der von Ipsos repräsentativ befragten Bürger in 16 Ländern meinen, Europa sei durch den Mauerfall sicherer geworden, etwa ebenso viele (31%) sind vom Gegenteil überzeugt oder unentschieden (40%) in dieser Frage.
Die große Hitzewelle hat in Deutschland erst einmal eine Pause eingelegt, die Sorge vor den immer spürbarer werdenden Folgen der globalen Erwärmung aber bleibt. Für mehr als jeden vierten Deutschen (26%) gehört der Klimawandel inzwischen sogar zu den besorgniserregendsten Themen im eigenen Land. Das ist das Ergebnis der Langzeitstudie »What worries the World« des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die monatlich in 28 Ländern durchgeführt wird.