Die deutschen Wählerinnen und Wähler haben bei der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl einen klaren Favoriten. 62 Prozent aller Bundesbürger würden sich für den demokratischen Kandidaten Joe Biden entscheiden, wenn Sie bei der Wahl am 03. November abstimmen dürften. Lediglich jeder zehnte Deutsche (10%) würde Donald Trump seine Stimme geben. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos, die vom 25. September bis zum 09. Oktober 2020 in 24 Ländern durchgeführt wurde. Allerdings sind nur 4 von 10 Deutschen (40%) der Meinung, dass Joe Biden tatsächlich zum Präsidenten gewählt wird, 23 Prozent der Befragten glauben an einen Trump-Sieg.
Deutschland behauptet zum vierten Mal in Folge die Spitzenposition im Anholt-Ipsos Nation Brands Index 2020 (NBI), eine Ipsos-Studie in Zusammenarbeit mit Politikberater Anholt, die jährlich das Markenimage von insgesamt 50 Nationen weltweit ermittelt.
Der Newsletter von Ipsos Deutschland: Be Sure
monatlicher Newsletter von Ipsos Deutschland mit wechselnden Themenschwerpunkten und neuesten Papers, Viewpoints und Cases (deutsch und englisch)
Die regelmäßige Messung des NAWI-D (Nationaler Wohlstandsindex für Deutschland) zeigt gegenüber der letzten Vor-Corona-Messung im Dezember 2019 eine leicht negative Tendenz. 52 Prozent der Deutschen stufen ihren derzeitigen Wohlstand als hoch ein, ein Minus von 1,5 Prozentpunkten gegenüber der Dezember Messung. Einmal mehr zeigt sich bei einem Vergleich einzelner Bestimmungswerte des NAWI-D, dass zum Wohlstand der Deutschen nicht nur materielle Dinge beitragen.
Viele Automobilhersteller wurden vom weltweiten Lockdown und der unsicheren Wirtschaftslage infolge der Corona-Krise hart getroffen. Laut der internationalen ›Mobility Navigator‹-Studie des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos besteht inzwischen aber durchaus wieder Grund zur Zuversicht. Bei einer Mehrheit der deutschen Konsumenten, die schon vor dem Corona-Shutdown einen Autokauf planten, haben sich die Kaufabsichten nicht verändert (57%). Jeder vierte Interessent (27%) gibt an, dass sich seine Anschaffungspläne seitdem sogar verstärkt haben, nur bei jedem Siebten (15%) sind die Kaufabsichten wegen Corona kleiner geworden. Auch in anderen wichtigen Märkten zeigt sich ein ähnlich positives Bild.
Hamburg, 07. August 2020. Noch im April nannten sechs von zehn Deutschen (61%) das Coronavirus als ihre größte Sorge, im Juli steht Corona mit 36 Prozent an zweiter Stelle der Sorgenskala. Armut und soziale Ungleichheit hat sich mit 40 Prozent wieder zum größten Sorgenthema entwickelt (+7 Prozentpunkte gegenüber April). Auf Platz drei verzeichnet die Sorge bezüglich Kriminalität und Gewalt in Deutschland ebenfalls einen satten Zuwachs von 10 Prozentpunkten auf jetzt 29 Prozent.
Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Ipsos in 27 Ländern weltweit.