Wenn sich die Deutschen entscheiden müssten, ob sie lieber vor 50 Jahren oder heute geboren werden wollen, würde fast die Hälfte von ihnen (46 %) das Geburtsjahr 1975 vorziehen. Lediglich 14 Prozent würden sich für das Jahr 2025 entscheiden. Auch global bevorzugen die Menschen die Option, bereits 1975 geboren worden zu sein (1975: 44 % gegenüber 2025: 24 %). Ipsos befragte für die repräsentative Studie „Is Life Getting Better?“ Menschen in 30 Ländern, wie sie die Lebensumstände der Jahre 1975 und 2025 im Vergleich einschätzen.
Hamburg, 20. April 2023 – Nach einer internationalen Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zum bevorstehenden „Earth Day“ (22. April) findet nur gut jede:r vierte Bundesbürger:in (27%), dass die Bundesregierung einen klaren Plan für die Zusammenarbeit der Regierung, der Unternehmen und der Menschen im Kampf gegen den Klimawandel hat. Im gleichen Zeitraum 2022 traute ihr das noch gut ein Drittel (36%) zu. Dabei sehen die Deutschen tatsächlich alle drei Beteiligten fast gleichermaßen in der Pflicht, jetzt zu handeln, um zukünftige Generationen nicht im Stich zu lassen: Unternehmen (49%), Regierung (49%) und Bürger:innen (54%). Entsprechend sind 65 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass selbst kleine Änderungen im Alltag eines jeden einen großen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten können.
Ipsos ist eines der weltweit größten Marktforschungsunternehmen. Mit der Größe geht auch die Verpflichtung einher, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. ESG-Ambassador Gudrun Witt beschreibt in ihrem Beitrag für marktforschung.de, was das Unternehmen unternimmt, um die Welt nachhaltiger zu machen.
Hamburg, 01. Juli 2022 – Eine breite Mehrheit der Konsumenten möchte den Verbrauch von Plastikverpackungen reduzieren. Mehr als acht von zehn Deutschen (81%) geben an, dass sie Produkte bevorzugen, die mit so wenig Kunststoffverpackung wie möglich auskommen. Das fand eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos in Zusammenarbeit mit der Umweltinitiative »Plastic Free July« heraus, die sich für eine Welt ohne Plastikmüll einsetzt. Während des Aktionsmonats Plastikfreier Juli werden die Teilnehmenden dazu aufgerufen, einen ganzen Monat lang bewusst auf die Nutzung von Einweg-Kunststoffen zu verzichten und mit nützlichen Tipps versorgt, wie sie Plastik im Alltag vermeiden können.
Der Vorschlag der EU-Kommission, Investitionen in Atom- und Gaskraftwerke unter bestimmten Umständen mit dem Argument des Klimaschutzes als nachhaltig einzustufen, wird nicht nur für die Ampelkoalition zur Belastungsprobe. Auch in der deutschen Bevölkerung zeigt sich ein recht gemischtes Meinungsbild von Unterstützung bis Ablehnung für die verschiedenen Facetten der EU-Pläne, wie eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt. Dabei antworten die Befragten je nach Parteipräferenz erwartungsgemäß unterschiedlich.
Die Deutschen stufen ihren persönlich empfundenen Wohlstand wieder fast ebenso hoch ein, wie vor der Corona-Pandemie. Die aktuelle Erhebung des seit knapp zehn Jahren von Ipsos erhobenen NAWI-D (Nationaler Wohlstandsindex für Deutschland) zeigt, dass zurzeit 51 Prozent aller Bundesbürger ihren Wohlstand als hoch einstufen, gegenüber 53 Prozent im Vergleichszeitraum 2019, in dem ein absolutes Wohlstandshoch gemessen wurde.
Hamburg, 09. September 2021. Erstmalig seit fast zehn Jahren werden verstärkt gesellschaftliche Aspekte wie „in einer toleranten Welt leben“, aber vor allem auch ökologische Faktoren wie „mit der Natur leben“ oder „umweltbewusst leben“ genannt, wenn es darum geht Wohlstand zu definieren.
Zwar stehen weiterhin wirtschaftliche Faktoren wie ein sicheres Einkommen oder die Erfüllung von Konsumwünschen im Vordergrund. Aber im Vergleich zu 2019 stellen die Meinungsforscher von Ipsos eine interessante Verschiebung fest beim Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), der nicht nur zeigt, wie es um den gefühlten Wohlstand der Menschen in Deutschland steht, sondern auch, wie die Deutschen Wohlstand definieren.
Wenige Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe hat die Angst der Menschen vor den Folgen des Klimawandels in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. 36 Prozent der Deutschen bezeichnen den Klimawandel aktuell als eines der drei größten Sorgenthemen im eigenen Land, sechs Prozentpunkte mehr im Vergleich zum Vormonat. Noch nie wurde hierzulande ein höherer Wert verzeichnet, so das Ergebnis der monatlich in 28 Ländern durchgeführten Ipsos-Studie “What worries the world“.