Hamburg, 23. Juni 2022. Für viele Deutsche gibt es nicht die eine Bankverbindung. Personen ab 14 Jahren besitzen in Deutschland im Schnitt 1,9 Bankverbindungen. Das fand eine Sonderanalyse des Ipsos Finanzmarktpanels mit rund 20.000 befragten Haushalten pro Quartal heraus. Knapp die Hälfte aller Befragten (49%) gab an, lediglich mit einem einzelnen Geldinstitut Bankbeziehungen zu haben. Ein Fünftel der Befragten antwortete, zwei Bankverbindungen zu besitzen. Bei einem weiteren Fünftel sind es sogar drei oder mehr Bankverbindungen.
Hamburg, 22. Juni 2022. Die Sorge der Deutschen wegen militärischen Konflikten wächst. Angesichts des fortdauernden Angriffskrieges auf die Ukraine gaben zuletzt mehr als vier von zehn Bundesbürgern (41%) an, dass militärische Konflikte aus ihrer Sicht zu den drei größten Sorgenthemen in Deutschland gehören – sechs Prozentpunkte mehr als noch im Vormonat. Damit führen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Staaten erstmals die Sorgenskala der Deutschen an, so das Ergebnis der Studie „What worries the world“, die vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos monatlich in 27 Ländern durchgeführt wird.
Hamburg, 17. Juni 2022. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges ist die Akzeptanz und Hilfsbereitschaft der Deutschen gegenüber Geflüchteten deutlich gestiegen. Laut einer anlässlich des Weltflüchtlingstags in 28 Ländern durchgeführten Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeichnet sich in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren ein gänzlich positiveres Stimmungsbild ab. Nicht nur die Offenheit gegenüber der Aufnahme von geflüchteten Menschen nimmt hierzulande zu, sondern auch der Optimismus, dass deren Integration in die neue Gesellschaft erfolgreich gelingen kann. Gleichzeitig wird seltener die Skepsis geäußert, dass Ausländer, die in der Bundesrepublik Zuflucht und Asyl suchen, in Wahrheit nur aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen wollen.
Hamburg, 15. Juni 2022. Das Infektionsschutzgesetz zur Bekämpfung des Coronavirus läuft zum September hin aus. Mehr als jeder zweite Deutsche (52%) wünscht sich laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos jedoch eine sofortige Verlängerung des Gesetzes. Nur knapp jeder Fünfte (19%) spricht sich dafür aus, künftig ganz auf das Gesetz zu verzichten. 29 Prozent der Befragten würden es wiederum bevorzugen, wenn die Bundesregierung diese Entscheidung erst trifft, falls sich die Corona-Situation wieder verschlechtert. Unter den Anhängern der Koalitionsparteien herrscht in dieser Frage Uneinigkeit. Während die Unterstützer von SPD und Grünen mehrheitlich eine sofortige Verlängerung des Infektionsschutzgesetzes begrüßen, zeigen sich die Sympathisanten der FDP tief gespalten.
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Hamburg, 13.06.2022. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 27 Prozent der wahlberechtigten Deutschen für CDU/CSU entscheiden. Damit gewinnt die Union im Vergleich zum Vormonat erneut zwei Prozentpunkte und ist nun klar stärkste Kraft vor der SPD, die nur noch auf 23 Prozent der Stimmen kommt (-1). Auch die Grünen gewinnen deutlich an Zuspruch und verbessern sich um drei Prozentpunkte auf 19 Prozent. Koalitionspartner FDP büßt dagegen zwei Prozentpunkte ein und erzielt nur noch 9 Prozent der Stimmen. Die AfD verliert im Vergleich zur letzten Ipsos-Wahlumfrage ebenfalls leicht an Zustimmung und kommt auf 10 Prozent (-1), die Linkspartei würden aktuell sogar nur 4 Prozent (-1) der Deutschen wählen.
Hamburg, im Mai 2022. In einem europaweiten Ausschreibungsverfahren der Hamburg Marketing GmbH zur Analyse der Wahrnehmung Hamburgs hat sich die Bietergemeinschaft Ipsos & Resonance durchgesetzt. Die Markenanalyse soll objektiv erheben, mit welchen positiven und wirksamen Attributen die Freie und Hansestadt Hamburg verbunden wird. Das Ziel ist ein unverwechselbares, attraktives und zukunftsfähiges Profil als Grundlage für das Hamburg-Marketing.
Hamburg, 02. Juni 2022. Die aktuelle Frühjahrs-Welle des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D) zeigt einen spürbaren Rückgang des subjektiv empfundenen Wohlbefindens in der bundesdeutschen Bevölkerung. Während Ende 2021 noch 54 Prozent der erwachsenen Bevölkerung ab 14 Jahren den eigenen Wohlstand als sehr hoch einstufte, sind es aktuell nur noch 48 Prozent.
Hamburg, 24. Mai 2022 – Drei Viertel aller Deutschen sind der Ansicht, dass dem Fahrrad eine wichtige Rolle bei der der Reduzierung des Verkehrsaufkommens (75%) und der Verringerung von Treibhausgasen (77%) zukommt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die anlässlich des Weltfahrradtages in 28 Ländern durchgeführt wurde. Weltweit ist der Anteil derjenigen, für die Radfahren eine wichtige Rolle bei der Verkehrs- (80%) und Emissionsreduktion (86%) spielt, sogar noch etwas größer. Trotzdem wird das Fahrrad in den meisten Ländern selbst für kurze Strecken erstaunlich selten als bevorzugtes Fortbewegungsmittel genutzt. Wohl auch, weil viele Menschen das Radfahren in ihrer näheren Umgebung für zu gefährlich erachten.
Hamburg, 19. Mai 2022 – Zukunftsforscher sehen in Mikroapartments, gemeinschaftlichem Wohnen und Öko-Siedlungen eine Alternative angesichts hoher Großstadtmieten, mangelndem Wohnraum, steigenden Immobilienkosten und dem durch den Klimawandel bedingten Trend zur Nachhaltigkeit. Doch laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos haben viele Bundesbürger durchaus andere Wunschvorstellungen vom idealen Wohnen.
Hamburg, 17. Mai 2022. Außenministerin Annalena Baerbock kann ihr Ansehen in der Bevölkerung weiter verbessern und führt damit erstmals das Ranking der beliebtesten Bundesminister an. 29 Prozent der Deutschen bewerten Baerbocks Arbeit auf einer Skala von 1 bis 10 inzwischen als sehr zufriedenstellend (8-10), zu Jahresbeginn taten dies lediglich 16 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der stark Unzufriedenen (1-3) von 39 Prozent im Januar auf aktuell 31 Prozent, so das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage von Ipsos. Wirtschaftsminister Robert Habeck kann seine Beliebtheitswerte ebenfalls steigern, im Gegensatz zu Kanzler Olaf Scholz, Verteidigungsministerin Christine Lambrecht und Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die deutlich an Zustimmung verlieren.